Lieber neben einem kleinen, flauschigen Hund schlummern als neben einem großen, schnarchenden Kerl? Klar, dieser Vergleich bedient sich einiger Klischees – weit hergeholt ist das Szenario aber trotzdem nicht: Immerhin ergab eine Studie aus den USA, dass vor allem Frauen besser schlafen, wenn nicht ihr Partner, sondern ihr Hund neben ihnen im Bett liegt.
Generell kann es viele positive Auswirkungen haben, das Bett mit einem Hund zu teilen. Besonders Frauen fühlen sich in Anwesenheit der Vierbeiner wohl und sicher. Insgesamt kann der Umgang mit Haustieren Stress mildern und Menschen mit psychischen Erkrankungen eine wichtige Stütze sein.
Und offenbar stört die Anwesenheit der Vierbeiner unseren Schlaf besonders wenig – zumindest weniger als Katzen oder andere Menschen. Aber woran liegt das? Das hat sich auch Deine Tierwelt-Hundeexpertin Riccarda Kreickmann in der neuen Folge des Podcasts „Pet-Talks: Hund“.
„Ein Hund hat keine Erwartungen“
„Was ich mir gut vorstellen kann, wenn ein Hund im Bett schläft, ist dass der Hund, im Gegensatz zum Mann, keine Erwartungen hat“, erörtert Riccarda eine mögliche Theorie. „Der Hund liegt da, sieht süß aus, möchte kuscheln – wenn überhaupt – oder schläft einfach nur.“
Trotzdem hat es für sie persönlich nicht nur Vorteile, wenn die Fellnasen mit ihren Menschen das Bett teilen. Riccardas Hund Ike ist nämlich ein besonders wuscheliger Vierbeiner, in dessen Fell sich gerne mal Dreck und Ungeziefer festsetzen. Beides Dinge, die man ungern im Bett hat.
Generell ist es der Hundetrainerin zufolge aber kein Problem, den Hund im Bett schlafen zu lassen – solange man ihm das Verhalten wieder abtrainieren kann.

Eine mögliche Alternative könnte sein, den Hund zwar im Schlafzimmer, aber nicht mit im Bett übernachten zu lassen. Zum Beispiel, indem das Hundebett neben dem Menschenbett aufgestellt wird. Eine andere Studie hat nämlich gezeigt, dass die Teilnehmer besser schlafen, wenn der Hund im selben Raum, aber nicht im selben Bett ist.
Hund im Bett? Jeder sollte selbst entscheiden
Gibt es auch Nachteile, den Hund ins Bett zu lassen? Neben der Tatsache, dass auch Hunde, die sich nachts viel bewegen, die Schlafqualität mindern können, könnte ein Hund im Bett das Risiko für Allergien steigern. Dabei kommt unter anderem Riccardas Einwand ins Spiel: Hunde können in ihrem Fell Allergieauslöser wie Staub und Pollen ins Bett tragen. Genauso wie Parasiten und andere Krankheitserreger.

Trotzdem ist es jedem Hundehalter am Ende natürlich selbst überlassen, ob er oder sie Bett und Schlafzimmer mit einem Hund teilen will, sagt sie.




Mein Liebling hat oft bei mir mit im Bett geschlafen,wir hatten immer das gleiche Ritual,er wurde immer noch etwas gekrault bevor er einschlief, es war dadurch immer jemand da,ich habe ruhig geschlafen und hab mich wohl gefühlt durch seine Nähe und ihm gings genauso…