Büros sind in der Regel nämlich nicht für Tiere gemacht. Deshalb solltest Du die Büroeinrichtung immer auf mögliche Risikofaktoren überprüft werden, wenn Du Deinen Hund mit ins Büro nimmst, rät auch die „Aktion Tier“. Aktenvernichter, Drucker und Stromkabel zum Beispiel bergen Unfallrisiken – deswegen solltest Du sie entsprechend sichern.
Die Tiermedizinerin Tina Hölscher berichtet zum Beispiel von einem Fall, bei dem ein Hund das Kabel eines Wasserspringbrunnens im Büro angenagt habe – und das habe ihn das Leben gekostet, so Hölscher. „Außerdem mussten wir eine freilaufende Ratte behandeln, die mit dem Kopf in einen Drucker geraten ist“, erzählt die Ärztin. Der Vorfall habe monatelange Behandlungen der Ratte zur Folge gehabt.
Hund im Büro: Pflanzen und Reinigungsmittel bergen Risiken
Auch Pflanzen können zur Gefahr für ein Bürotier werden. Arten, die für Tiere giftig sind, sind zum Beispiel der beliebte Ficus Benjamin, Weihnachtssterne oder auch Begonien. Sie sollten nur so positioniert sein, dass sie nicht angenagt werden können.

Reinigungsmittel und andere Chemikalien stehen zwar nicht auf dem Speiseplan der Haustiere, doch zum Spielen eignen sich auch WC-Steine und Spülmaschinentabs, wenn diese nicht sicher verwahrt sind. Sie schaden bei versehentlichem Verschlucken dem Vierbeinermagen – genau wie Schokoladentafeln oder Weintrauben.
Hölscher rät, mitgebrachte Nahrungsmittel und Naschzeug daher „diebstahlsicher“ aufzubewahren.



