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Hund füttern: Wie oft am Tag braucht Bello Futter?

Frisch gebackene Hundeeltern müssen am Anfang oft eine Menge lernen – zum Beispiel die richtige Fütterung ihres neuen Familienmitglieds. Schnell stellt sich die Frage: Wie oft muss ich meinen Hund am Tag füttern? Hier kommt die Antwort!

Wer sich unter Hundebesitzern umhört, wie oft sie ihre Vierbeiner am Tag füttern, bekommt wahrscheinlich viele unterschiedliche Antworten. Während einige den Napf ihres Hundes nur einmal am Tag so richtig füllen, damit sich Bello selbst daran bedienen kann, wann er möchte, halten die anderen einen strickten Fütterungsplan mit mehreren Mahlzeiten am Tag ein. Gibt es also überhaupt eine allgemein gültige Regel der täglichen Hundefütterungszeiten?

Tatsächlich können Hundeeltern den Fütterungsplan ihres Vierbeiners durchaus an den eigenen Tagesablauf anpassen. Aber: Es hilft Hunden, wenn es überhaupt einen Plan gibt, der jeden Tag befolgt wird. Denn feste Fütterungszeiten geben ihrem Tag eine Struktur. Und die sorgt für Sicherheit. Vor allem dann, wenn sich im Umfeld der Fellnase gerade Veränderungen ereignen, zum Beispiel ein Umzug oder Nachwuchs ansteht.

Wie oft müssen Hunde am Tag fressen?

Braucht der Hund fünf Mahlzeiten am Tag oder reicht es, ihn einmal zu füttern? Hier empfehlen Tiermediziner, mindestens zwei Mahlzeiten im Abstand von rund zwölf Stunden einzuplanen. Denn wenn der Hundemagen einmal gefüllt wurde, beginnt die Verdauung. Und die dauert in der Regel einige Stunden. Nach rund acht bis zehn Stunden beginnt der Hundemagen dann zu knurren – und unser Vierbeiner freut sich über Nachschub.

Muss Dein Hund mehr als zwölf Stunden auf die nächste Mahlzeit warten, kann sein Magen übersäuern. Einigen Hunden wird davon übel. Deshalb solltest Du nicht mehr als einen halben Tag zwischen den Fütterungszeiten verstreichen lassen. Aber auch drei Mahlzeiten, beispielsweise gemeinsam mit der Familie morgens, mittags und abends, sind kein Problem. Hauptsache, Dein Vierbeiner kann sich an eine Routine gewöhnen.

Labrador bekommt Napf mit Trockenfutter
Foto: AdobeStock.com/Chalabala (Symbolfoto)

Manche Hundehalter verfolgen den Ansatz der freien Verfügbarkeit von Hundefutter. Heißt: Der Napf ist immer ausreichend gefüllt, sodass die Fellnase fressen kann, wann immer sie möchte. Diese Art der Hundefütterung sei aber nicht für alle geeignet, warnen Veterinäre. Denn: Bei einigen Hunden könnte das dazu führen, dass sie mehr futtern, als sie brauchen. Die Folge wäre Übergewicht und damit einhergehende gesundheitliche Beschwerden.

Tipp: Falls Dein Hund lieber kleinere Portionen über den Tag verteilt frisst, kannst Du seine Tagesration morgens abmessen und ihm diese mehrmals täglich immer wieder anbieten. Wichtig ist nur, dass Du das Futter abmisst, um einen Überblick über sein Fressverhalten zu haben. Das gilt auch, wenn Du einen Teil seiner Tagesration als Belohnung zum Trainieren verwenden möchtest.

Denn wenn Dein Hund plötzlich Mahlzeiten auslässt, viel mehr oder weniger frisst als sonst, kann das ein wichtiges Zeichen dafür sein, dass es ihm nicht gut geht. In diesem Fall solltest Du Dich an den Tierarzt oder die Tierärztin wenden und die Veränderungen genau schildern.

Wichtiger Hinweis

Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du unbedingt eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik aufsuchen.

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