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Hilfe! Mein Hund mag mich nicht

Kein Herrchen oder Frauchen hört gerne, dass der Hund ihn oder sie gar nicht mag... Aber leider kommt auch das mal vor. Hier erfährst Du, mit welchem Verhalten Dein Vierbeiner Dir genau das zeigt. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Wenn Du die Abneigung Deines Hundes erkennst, kannst Du etwas dagegen unternehmen!

Beziehungen zwischen verschiedenen Individuen sind kompliziert. Das trifft auch auf Vierbeiner und Herrchen zu. Ein funktionierendes Rudel bedarf vieler Kuscheleinheiten und Liebe. Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Hund Dich nicht (mehr) mag, ist das hart und ein deutliches Zeichen, etwas zu ändern.

Die gute Nachricht ist: Beziehungen können mit Vertrauen, Respekt und Liebe gerettet werden. Deine Tierwelt verrät Dir, wie ein Hund Ablehnung zeigt und was Du dagegen tun kannst, wenn Dir auffällt: Mein Hund mag mich nicht.  

Der Lärm am ersten bundesweiten Warntag kann Hunden und anderen Tieren Angst machen.
Foto: pixabay.de/Laura Tara (Symbolfoto)

Mein Welpe bzw. mein Hund mag mich nicht

Die Anschaffung eines Hundes ist für viele Menschen ein lang gehegter Traum. Voller Vorfreude auf den vierbeinigen Mitbewohner kaufst Du das nötige Zubehör, kümmerst Dich um alle wichtigen Dokumente und liest sogar den ein oder anderen Ratgeber.

Dann ist der große Tag endlich gekommen und Dein Hund zieht in Deine Wohnung ein. Anfangs läuft es immer etwas holprig, keine Frage. Schließlich müssen sich Hund und Herrchen/Frauchen erst aneinander gewöhnen. Aber plötzlich kommt so ein Gefühl in Dir auf, dass Dein Vierbeiner sich bei Dir viel weniger wohlfühlt, als Du es gern hättest. Spätestens jetzt wird Dir klar: mein Hund mag mich nicht!

Anzeichen, dass Dein Hund Dich nicht mag

Egal ob Welpe oder ausgewachsene Hündin – Dein Vierbeiner kommuniziert Dir seine Wünsche und Gefühle sehr deutlich durch seine Körpersprache. Du bist nicht nur Besitzer, sondern auch Rudelführer und hast somit die Pflicht, auf die Bedürfnisse Deines Hundes zu reagieren. 

Woran erkenne ich, dass mein Hund mich nicht mag? 

  • Dein Hund geht auf Distanz oder versteckt sich 
  • Der Vierbeiner wirkt unruhig und nervös 
  • Er frisst nicht und nimmt keine Leckerlis von Dir an 
  • Dein Hund knurrt Dich an oder schnappt nach Dir
  • Er zeigt plötzliche Unsauberkeit und verschmutzt die Möbel 
  • Dein Vierbeiner hört nicht auf Deine Kommandos 
  • Er zeigt offensichtliche Abneigung, wenn Du ihn streicheln willst 

Mein Hund mag mich nicht mehr

Ein Mann umarmt einen Hund im Wald.
Foto: unsplash.com/Eric Ward (Symbolfoto)

Doch was passiert, wenn ein Hund, der schon viele Jahre an Deiner Seite war, plötzliche Abneigung zeigt? Auch zwischen Vierbeiner und Herrchen oder Frauchen kann der Alltag dazwischen funken. Beziehungen müssen gepflegt werden. Vielleicht hast Du einen neuen Job angenommen, der Dich sehr fordert. Oder es ist durch die Geburt eines Kindes ein neues Familienmitglied hinzugekommen. Und jetzt zieht sich Dein Hund immer mehr zurück? Lebensumstände verändern sich ständig. Wichtig ist, dem Hund weiterhin die nötige Liebe und Zuwendung zu zeigen. 

Info: Warum kommt mein Hund nicht mehr zu mir?
Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Stell Dir selbst einmal die Frage, ob Du Deinem Hund oder Deiner Hündin in den letzten Wochen und Monaten genügend Respekt und Kuscheleinheiten gegeben hast. War er vielleicht nur noch schmückendes Beiwerk und die Spaziergänge wurden Dir zur lästigen Pflicht? Hunde haben sehr sensible Antennen. Hat sich zwischen euch nichts geändert und die Beziehung ist noch immer liebevoll, solltest Du das Verhalten Deines Hundes von einem Tierarzt abklären lassen.

Mein Hund mag andere mehr als mich

Dieses Phänomen kennen fast alle Hundebesitzer. Den ganzen Tag liegt Dein Vierbeiner lustlos auf der Couch. Selbst zum Gassigehen musst Du ihn mit viel Überzeugungskraft oder sogar Leckerlis überreden. Kaum kommt Deine beste Freundin, springt er wie ein junger Welpe zur Tür und überschlägt sich vor Freude.

Keine Sorge, dieses Verhalten ist völlig normal. Schließlich hat Dein Hund Dich immer. Triffst Du auf einen fremden Vierbeiner, der Dir gefällt, wirst Du ihn in diesem Moment sicher auch mit mehr Streicheleinheiten und Bewunderung überhäufen.

Mag mich mein Hund oder nicht?

Ob Dein Hund Dich mag oder nicht, kannst Du leicht an seiner Körpersprache ablesen. Aber wie zeigt ein Hund Ablehnung? Im Grunde ähnlich, wie wir Menschen es tun. Hunde wirken unzufrieden oder sogar depressiv und ängstlich in einer Umgebung, in der sie sich nicht wohlfühlen. Im schlimmsten Fall knurrt Dich Dein Vierbeiner offen an. Jetzt ist es ganz wichtig, nicht zu versuchen, an dem Hund zu arbeiten, sondern an Dir selbst!

Info: Was kann ich tun, damit mein Hund mich mag?
Zum Glück gibt es Wege, das Herz Deines Vierbeines (zurück) zu gewinnen. Gib Dir und Deinem Hund dafür viel Zeit und Raum. Liebe und Respekt kann man nicht erzwingen. Achte auf seine Körpersprache und seine Bedürfnisse. Bedränge ihn nicht, wenn er noch nicht bereit für die neue Nähe ist, das kann bedrohlich auf Hunde wirken.
Vermeide auch plötzliche Bewegungen und lautes, hastiges Sprechen. Vielleicht bemerkst Du, dass Dein Hund ängstlich auf Deine Stimme reagiert, wenn diese immer sehr laut ist. Widme Dich Deinem Vierbeiner mit Leib und Seele, indem Du mit ihm spielst und gutes Verhalten mit Leckerlis belohnst. So verbindet Dein Hund Deine Anwesenheit mit etwas Positivem und die Beziehung wird gestärkt.

Wie merke ich, dass mein Hund Respekt vor mir hat?

Ein Hund, der sein Herrchen oder Frauchen mag, geht aktiv auf es zu. Er begrüßt seinen geliebten Rudelführer mit freudigem Gebell, Schwanzwedeln und beschnüffelt seine Hand. Zudem hört er auf Deine Kommandos, sucht Deine Nähe und lässt sich problemlos von Dir streicheln. Nimm die Liebe eines Hundes nie als selbstverständlich an, sondern schätze sie und versuche, sie Dir zu bewahren.

7 Kommentare

    • Selten so einen Bullshit gelesen…Erbärmlich … Menschen, die solche Kommentare von sich geben sollten noch nichtmal eine Stubenfliege besitzen dürfen. Hoffentlich muss nie ein Tier bei dir leben.

  1. Hallo ich habe einene 3 1/2 jährigen old englisch Bulldogge rüde…unkastriert…er zeigt seit ca. einem Jahr ein aggressives Verhalten..und ich kann mir nicht erklären wieso das gekommen ist…es passiert plötzlich und in für mich nicht bedrohlichen Situationen…er versteift sich plötzlich und schnappt mit Geräuschen…und ist danach sehr verstört…ich bin ratlos und ehrlich gesagt sehr verzweifelt….es ist selten das er so reagiert…aber ich erkenne ihn nicht mehr und weiß nicht so recht wie ich unsere Beziehung wieder in den Griff bekommen kann..ich bin leider nicht in der Lage mir ein Hundetrainer oder Therapeuten zu Hilfe zu nehmen…ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir bei dem Problem helfen könntet….vielen lieben Dank Tatjana Sidow

    • Wenn sich ein Verhalten plötzlich ändert, kann das immer ein Zeichen von Schmerzen oder Krankheiten sein. Hast du das schon mal abchecken lassen?

  2. Bevor man sich einen Hund anschaft sollte man seelische Gesundheit für sich selbst haben und auch den Hund nicht nach Mode aussuchen. Tiere spüren weshalb man sie haben will. Ich hab nieee kleine Hunde gehabt und es war eine große Herausforderung für uns beide. Heute ist Opa Benjou der Papa von Susie sorglos mein bester. Oskar und Helga die großen Hunde sind treue und verschmuste altdeutsche Schäferhunde und auch sehr eigensinnige Rasse. L.G.Fatima

  3. Ich weiss, dass mich mein Hund liebt. Sie freut sich sehr wenn ich nach Hause komme. Nur ist sie sehr ängstlich wenn ich zb. ihren Po waschen möchte weil etwas Kot daran klebt oder die Augen sauber machen will.Gut fühle ich mich da nicht, aber muss ja sein 🙄Überhaupt ist sie ein ähnliches Tier. Ganz schlimm wenn es Donnert oder Sylversterknaller los gehen.

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