HomeHundeHilfe, der Hund will bei schlechtem Wetter nicht Gassi gehen

Hilfe, der Hund will bei schlechtem Wetter nicht Gassi gehen

Es heißt, dass Hunde bei jedem Wetter Gassi gehen und sich nur die Menschen manchmal gerne drücken würden. Aber das stimmt nicht: Es gibt Hunde, die bei schlechtem Wetter lieber in der gemütlichen, warmen Stube bleiben würden – wenn sie nicht ihr Geschäft erledigen müssten. Doch woran liegt es und wie kann man den Vierbeiner doch nach draußen locken? Manchmal sind die Antworten gar nicht so schwierig.

Es stürmt – das kann Angst machen. Es regnet – igitt, da wird ja das Fell nass. Es ist kalt – oweh, die armen Pfoten. Es donnert – wie gefährlich. Es hagelt – gut, da muss man nicht diskutieren, denn da hat er Recht, wenn Dein Vierbeiner nicht Gassi gehen will. Damit haben wir die meisten Wetter-Gründe zusammengefasst. Irgendwie verständlich, warum Deine Fellnase da nicht raus will, oder? Im Zweifelsfall würde der schlaue Hund – wenn er könnte – auf diese Redewendung hinweisen: Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür.

Vielleicht mag Dein Hund Mantel und Pfotenschuhe

Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich Dein Hund vielleicht umstimmen. Ein Mantel kann vor Kälte, Nässe und Wind schützen und das Gassigehen angenehmer machen. Wenn es dem Hund gefällt, kann er sogar Hundeschuhe tragen. Das empfiehlt sich vor allem, wenn eine Pfotenverletzung vorliegt oder wenn der Hund überempfindlich gegen zum Beispiel Eis, Schnee, Salz und Split ist.

Hund im Regenmantel
Foto: pexels.com/Yaroslav Shuraev (Symbolfoto)

Ausweichen, wenn es unter den Pfoten unangenehm wird

Auch Hitze kann unbehagliches Wetter sein, weil Hunde Fell haben und nur über das Hecheln und an den Pfotenballen schwitzen können. Der heiße Asphalt im Sommer ist kein Vergnügen für nackte Pfoten. Hitze und Salz könnt Ihr auch ausweichen, indem Ihr nicht auf Asphalt sondern im Grünstreifen und Schatten Gassi geht. Bei Hitze sollten die Spaziergänge in den kühleren Morgen- und Abendstunden stattfinden und Du solltest eine Flasche mit Wasser dabei haben.

Überrede Deinen Hund mit Leckerlis und Spielzeug

Überredungskunst könnte bei Gassi-Muffeln auch etwas bringen. Leckerlis können da ebenso hilfreich sein wie das Lieblingsspielzeug. Einfach mitnehmen, dem Hund zeigen und mal sehen, ob er sich doch nach draußen bewegt und seiner in Aussicht gestellten Beute hinterher läuft.

Handtuch und Massage als Lockmittel

Wer ein Handtuch mitnimmt, könnte sich ebenfalls beliebt machen. Immer wenn es regnet, packt Frauchen das Handtuch aus und rubbelt den Hund warm und trocken. Wenn der Hund merkt, dass das jedes Mal beim Gassigehen im Regen passiert, könnte er sich vielleicht zum Spaziergang überreden lassen. Vor allem, wenn er bei der Heimkehr stets nochmal trocken gerieben wird und obendrein eine Wohlfühl-Massage spendiert bekommt.

hund-wird-mit-handtch-getrocknet
Foto: pexels.com/Tima Miroshnichenko (Symbolfoto)

Ein attraktives Ziel lässt schlechtes Wetter vergessen

Ein wesentlich besseres Argument fürs Gassigehen bei schlechtem Wetter ist ein verlockendes Ziel. Entweder verabredest Du Dich mit dem Besitzer eines Hundekumpels oder es geht zum Hundeverein mit Vereinsheim. Auch der Besuch in einer Gaststätte kann attraktiv sein, wenn der Mensch einen kleinen Imbiss für den Hund mitnimmt. Hauptsache, es macht Spaß und der Vierbeiner erlebt etwas Schönes. Das kann auch der Spaziergang zum nächsten Zooladen sein, in dem Deine Fellnase quasi einkaufen darf. Tolle Erlebnisse sind die beste Überredungskunst.

Abwechslung macht sogar im Regen Spaß

Generell sollte das Gassigehen nicht nur ein Spaziergang sein. Wenn der Hund nicht raus will, muss erst recht eine gute Idee für Beschäftigung, Abwechslung und Spaß her. Leg doch mal eine Leckerlispur vor dem Haus aus – damit lockst Du ihn schon mal vor die Tür und wenn er erst mal draußen ist, könnte es was werden mit der Tour durch Regen und Wind.

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Er wird angenehm überrascht sein, wenn das Gassigehen noch mehr bietet. Sportskanonen dürfen in einer Allee Baum-Slalom laufen, unter einer Parkbank durchrobben und im Wald auf einen liegenden Baumstamm springen, um darüber hinweg zu balancieren. Bälle und Frisbee-Scheiben fliegen auch im Regen.

Andere Hunde suchen lieber den geworfenen Futter-Dummy oder den Zweibeiner, der sich hinter einer Mauer versteckt hat. Das dürfte den Vierbeiner zum Umdenken bringen: Wenn das immer so ist, will ich das nicht verpassen. Mit Fantasie und dem Einbeziehen von Vorlieben Deines Hundes, kannst Du viel erreichen. Einfach mal ausprobieren und gespannt sein, was passiert.

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