HomeNewsHausbrand in Oranienburg: Über 70 Hunde und Katzen gerettet

Hausbrand in Oranienburg: Über 70 Hunde und Katzen gerettet

Bei einem Brand in Oranienburg wurden mehr als 70 Tiere aus einem Wohnhaus gerettet. 62 Hunde und zwölf Katzen wurden in Sicherheit gebracht. Die Tiere waren wohlauf und wurden in umliegende Tierheime gebracht. Hinweise auf Animal Hoarding gab es nicht. Vermutlich handelte es sich um eine illegale Zucht.

Großeinsatz in Oranienburg: Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in der Germendorfer Allee mussten Einsatzkräfte am Samstag über 70 Tiere evakuieren. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften bis in den Abend im Einsatz.

Laut Angaben der Polizei befanden sich im und um das Gebäude herum etliche Haustiere – darunter 62 Hunde und zwölf Katzen. Außerdem sollen sich dort noch 40 Hühner befunden haben. Die geretteten Tiere wurden nach der Evakuierung an Tierheime in der Umgebung übergeben. Die Ermittlungen laufen.

Dutzende Tiere gerettet – keine Spur von Verwahrlosung

Insgesamt 62 Hunde und zwölf Katzen hielten sich zum Zeitpunkt des Feuers im Haus und auf dem Grundstück auf. Die Tiere waren augenscheinlich in gutem Zustand – Hinweise auf sogenanntes Animal Hoarding lagen nach ersten Ermittlungen nicht vor. Die Polizei betonte ausdrücklich, dass die Tiere gepflegt wirkten. Das zuständige Veterinäramt wurde dennoch eingeschaltet, berichtet der „rbb“.

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Auslöser des Brandes war offenbar der Hauseigentümer selbst. Er soll mit einem Lötkolben die Regenrinne am Haus repariert haben und dabei versehentlich das Dach in Brand gesetzt haben. Eine Bewohnerin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und ambulant behandelt. Die Villa in Brandenburg ist durch das verheerende Feuer unbewohnbar geworden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

62 Hunde und 12 Katzen im Haus gefunden

Für die Einsatzkräfte stellte die Rettung der Tiere eine besondere Herausforderung dar, da sich viele Hunde und Katzen auch auf dem weitläufigen Grundstück befanden. Dennoch konnten alle Tiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Tierheime in der Umgebung nahmen sie zunächst auf. Ob die Tiere dauerhaft vermittelt oder wieder an den Halter zurückgeführt werden, ist derzeit noch unklar.

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Anzeichen für einen Fall von Animal Hoarding gibt es weiterhin nicht, der Halter wirkte mit der Vielzahl der Tiere nicht überfordert. Alle Hunde und Katzen machten zudem einen gepflegten Eindruck, wurden offenbar regelmäßig versorgt und waren nicht verwahrlost. Es besteht der dringende Verdacht auf eine illegale Zucht. Unter den Tieren befanden sich Trend-Rassen (den Videos nach wohl Pomeranians, also Zwergspitze) und seltene Katzen. Eine Zuchtgenehmigung hatte der Halter nicht, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises Oberhavel dem Berliner Sender.

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