HomeRatgeberHat Dein Hund Kopfschmerzen? An diesen Anzeichen erkennst Du es

Hat Dein Hund Kopfschmerzen? An diesen Anzeichen erkennst Du es

Auch Haustiere können unter Kopfschmerzen leiden. Das wird aber oft nicht in Betracht gezogen. Welche Symptome darauf hindeuten, dass Dein Hund Kopfschmerzen hat – und wie es dazu kommen kann.

Mediziner kennen beim Menschen heute 300 verschiedene Formen von Kopfschmerzen. Bei Haustieren werden derartige Beschwerden hingegen eher selten diagnostiziert. Dabei können auch Hunde Kopfschmerzen haben und darunter leiden. Die Tierphysiotherapeutin Christiane Kursawa schreibt in ihrem Blog, dass das ein unterschätztes Phänomen ist. Sie klärt außerdem darüber auf, woran Du erkennen kannst, dass Deinem Vierbeiner der Schädel brummt.

Klassische Symptome sind Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Zukneifen und Tränen der Augen sowie Kopfschiefhaltung und Nackensteife. Wenn Deine Fellnase ihre Stirn immer wieder irgendwo anlehnt oder sich häufig am Hals und in der Ohrenregion kratzt, kann das auch ein Indiz sein.

Außerdem solltest Du auch darauf achten, ob Dein Hund sich von Menschen und Artgenossen separiert und in dunkle und kühle Ecken zurückzieht. Fellverlust im Kopf- und Nackenbereich sowie Lahmheiten, die aus muskulären Verspannungen im Hals- und Schulterbereich resultieren, zählen darüber hinaus zu den Symptomen.

Ein Hund liegt mit dem Kopf auf einer Laptop-Tastatur.
Foto: pixabay.de/Martine Auvray (Symbolfoto)

Welche Ursachen haben Kopfschmerzen bei Hunden?

Wie beim Menschen sind der häufigste Grund für Kopfschmerzen auch bei Hunden Verspannungen und Blockaden im Halsbereich. Ursächlich für diese ist oft das Halsband. Der Vierbeiner spannt als Gegendruck zum Druck durch das Halsband seine Nackenmuskulatur extrem an, was zu Wirbelblockaden und gereizter Muskulatur führen kann. Deswegen sollten insbesondere sehr aktive und noch nicht gut leinenführige Hunde regelmäßig bei einem Physiotherapeuten vorstellig werden.

Ein weiterer Grund für Kopfschmerzen ist uns Menschen ebenfalls bestens bekannt: Stress. Der kann durch nicht artgerechte Haltung ausgelöst werden. Auch Flüssigkeitsmangel und Bluthochdruck sind mögliche Ursachen. Letzteres kommt vor allem bei älteren Hunden vor, die blutdrucksteigernde Medikamente nehmen. Du solltest also immer im Blick haben, ob die Medikamentendosis gegebenenfalls reduziert werden kann. Ist das Krankheitsbild akut, wird meist mit einer höheren Dosis gestartet. Im späteren Verlauf kann diese oft reduziert werden.

Wichtiger Hinweis
Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du unbedingt eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik aufsuchen.

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