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Gütersloh: Frau schleift Hund an Anhängerkupplung hinter Auto her

Ein tragischer Vorfall in Gütersloh kostete einen Hund das Leben. Eine Frau band den Hund eines Freundes an der Anhängerkupplung ihres Autos fest und fuhr los. Mehrere Kilometer hat sie das Tier über die Straße geschleift. Als sie anhielt, war der Hund bereits so schwer verletzt, dass er eingeschläfert werden musste.

Die Polizei in Gütersloh ermittelt momentan in einem grausamen Fall von mutmaßlicher Tierquälerei. Ein Hund musste erlöst werden, nachdem er kilometerweit hinter einem fahrenden Auto mitgeschleift worden war. Die verantwortliche Frau sollte eigentlich auf den Puli-Mix aufpassen.

Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Frage, die sich Polizei, Staatsanwaltschaft und die trauernden Halter stellen: Wurde die Fellnase absichtlich gequält und tödlich verletzt, oder handelt es sich um ein tragisches Missgeschick?

Hund an Anhängerkupplung festgebunden

Die dramatischen Szenen ereigneten sich bereits vor mehreren Wochen in Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. Hundehalter hatten eine Freundin gebeten, wenige Stunden auf ihren Puli-Mix aufzupassen. Die Frau, die die Fellnase an sich nahm, hält selbst einen Hund und war offenbar mit dem Vierbeiner vertraut. Trotzdem endete das Hundesitting tödlich, berichtet unter anderem das „RND“.

Als sie ihren eigenen Hund in ihr Auto setzte, band die Frau den Puli-Mix an der Anhängerkupplung ihres Pkw fest. Anstatt ihn danach ebenfalls ins Fahrzeug zu laden, fuhr sie aber los. Mehrere Kilometer schleifte sie die hilflose Fellnase über die Straße. Als sie anhielt, war der ungarische Hütehund am gesamten Körper mit Schürfwunden und schweren Verletzungen übersät.

Tierquälerei oder Unachtsamkeit?

Kurze Zeit später stand fest, dass die Verletzungen so schwer waren, dass der Vierbeiner von seinem Leid erlöst und eingeschläfert werden musste. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Auch die Staatsanwaltschaft ist an der Aufklärung des Vorfalls beteiligt. Bislang ist noch unklar, ob die Frau mit Vorsatz gehandelt hat.

Ungarischer Puli.
Foto: pixabay.com/kidsnewshu (Symbolfoto)

Möglicherweise handelte es sich bei dem Tod des Pulis um ein tragisches Versehen. Aus Unachtsamkeit könnte die Frau vergessen haben, dass sie den Hund an der Anhängerkupplung festgebunden hatte. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Sachbeschädigung und des möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

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