Schokoladenweihnachtsmann, Plätzchen, Stollen: Süße Versuchungen gehören für die Meisten zur Weihnachtszeit dazu. Lebensmittel wie Schokolade, Rosinen oder einige Nusssorten sind allerdings giftig für die Fellnasen und sollten auf gar keinen Fall verfüttert werden. Dunkle Schokolade ist besonders kritisch, da in ihr der sogenannte Theobromin-Gehalt sehr hoch ist.
Hat Dein Hund Schokolade gefressen, sind Übelkeit, Unruhe, Krämpfe, Durchfall und Fieber die Folge – bis hin zum Tod des Vierbeiners. Rosinen (und auch Weintrauben) sind in großen Mengen ebenfalls giftig, allerdings müssen nicht bei jedem Tier Vergiftungen auftreten. Nüsse wie Macadamia, Schwarznuss und unreife Walnüsse sind ebenfalls absolut tabu.
Funkeln und Glitzern
Was glitzert und funkelt ist auch für Tiere interessant. Katzen spielen gerne mit Lametta und Weihnachtskugeln – vor allem das fadenähnliche Lametta weckt oft den Spieltrieb bei Katzen. Das ist aber keine so gute Idee: Lametta enthält giftiges Blei und kann bei Verzehr zu Vergiftung und Darmverschluss führen.

Wenn Christbaumkugeln vom Baum fallen, können sie zerbrechen und sich Hund und Katze an den Scherben verletzen. Wenn etwas zu Bruch geht, ist es gut, die Scherben schnell beseitigen zu können. Die Lösung: Leistungsstarke Staubsauger von Dyson. Sie sind kabellos, handlich und gelangen so auch an schwer erreichbare Stellen unter dem Weihnachtsbaum.
Mit der speziellen Haardüse, die etwa beim Dyson Gen5detect™ Absolute im Lieferumfang bereits enthalten ist, sind sie außerdem der perfekte Partner im Kampf gegen hartnäckige Tierhaare auf Böden und Polstermöbeln. – Damit das Haus für den Weihnachtsbesuch sicher UND sauber ist.
Verschluckte Fremdkörper
Huch, wo ist denn das Jesuskind hin? Es gibt Tiere, die fressen einfach alles, was ihnen vor die Nase kommt – so ist es tatsächlich nicht selten, dass Fremdkörper wie beispielsweise Krippenfiguren im Magen der Vierbeiner landen. Vor allem bei jungen Hunden ist dies oft der Fall, da diese noch sehr verspielt sind und viel ins Maul nehmen.
Das ist aber alles andere als ungefährlich: Es droht ein tödlicher Darmverschluss, der auf jeden Fall operiert werden muss.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
An jedem Advent zünden wir eine Kerze auf dem Adventskranz an, um die Zeit bis Heiligabend zu verkürzen. Viele bevorzugen auch echte Kerzen an ihrem Tannenbaum, aber Vorsicht: Hunde können den Baum im Eifer des Gefechts schnell zu Fall bringen und auch Katzen – die am Baum hochklettern – können die Tanne umstürzen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen oder sich selbst Verbrennungen zuziehen.
Deswegen solltest Du darauf achten, dass Deine Fellnasen nicht zu nah ans offene Feuer kommen und der Weihnachtsbaum standsicher ist. Oder noch besser: Zumindest am Weihnachtsbaum ganz auf echte Kerzen verzichten.
Weihnachtliche Pflanzen können für Tiere giftig sein
Weihnachtssterne, Christusdorn, Mistel- und Tannenzweige: Diese Gewächse sorgen für eine ganz besondere Weihnachtsstimmung und sind schön anzuschauen. Allerdings sollte man darauf achten, dass Hunde und Katzen nicht auf die Idee kommen, an den Pflanzen zu knabbern. Besondere Vorsicht gilt auch, wenn Ihr als Dekoration Tannenzweige in einem Behälter mit Wasser drapiert: Katzen trinken gerne daraus, allerdings ist das Wasser giftig für die Vierbeiner.
Erste Anzeichen auf eine Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Auch der besonders hübsche Weihnachtsstern ist gefährlich für Hunde und Katzen. Er produziert als Wolfsmilchgewächs den Giftstoff Euphorbin, der Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, blutigen Durchfall, Lähmungen, Leberschädigungen und Herzrhythmusstörungen auslösen kann.

Tischlein deck Dich
Auch wenn Du denkst, Du tust dem Liebling etwas Gutes, wenn er auch etwas vom schmackhaften Weihnachtsmenü abbekommt: Essensreste wie Geflügelknochen oder Fischgräten dürfen auf keinen Fall verfüttert werden. Erhitzte Geflügelknochen werden brüchig, können splittern und zu schwerwiegenden Verletzungen im Verdauungstrakt führen.
Auch Gänse- und Entenbraten haben im Napf nichts verloren – diese sind meist zu stark gewürzt und viel zu fettig für Hunde und Katzen, sodass es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen kann. Lebkuchen solltest Du ebenfalls von Deiner Fellnase fernhalten. Vorsicht auch bei Backwaren: roher Teigmasse, Hefe und Birkenzucker (Süßstoff Xylitol) darf Dein Tier nicht fressen. Welche weihnachtlichen Leckereien sonst noch tabu sind, verraten wir Dir hier.

Möchtest Du Deinem Tier etwas Besonderes zu Weihnachten anbieten, solltest Du dieses separat ohne Gewürze kochen und darauf achten, dass alle Lebensmittel verträglich sind. Achte außerdem darauf, dass das Fleisch richtig gar ist, denn rohes oder haltbares Fleisch und Fisch sind für Vierbeiner nicht bekömmlich.
Schau gerne mal bei unseren schmackhaften Rezepten für Hundefutter vorbei. Auch über selbstgemachte Leckerchen wird sich Dein Liebling sicherlich freuen!
Was tun, wenn es zu spät ist?
Was mache ich, wenn sich der Hund oder die Katze doch an den Leckereien bedient, an dem Weihnachtsstern geknabbert oder den Josef aus der Krippe verschluckt hat? Bei dem kleinsten Verdacht, dass das Tier etwas gefressen haben könnte, solltest Du sofort zum Tierarzt gehen – je früher behandelt wird, desto höher sind die Überlebenschancen.
Sollte Dein Hund oder Deine Katze besonders verfressen sein, ergibt es Sinn, Kohletabletten im Haus zu haben. Diese sollten sofort verabreicht werden, denn die Aktivkohl verhindert die Resorption der giftigen Wirkstoffe vom Darm in den Körper. Aber in jedem Fall: schnellstens ab zum Tierarzt!





Wirklich schöner Bericht. Das Alles vergisst man schon mal in der Weihnachtshektik. Danke liebes Tierwelt-Team und ein frohes Fest! Grüße von Clara (mit Lucky, Karth. Kater)
Danke liebe Clara, wir wünschen Euch auch ein wundervolles Weihnachtsfest! 🙂 Liebe Grüße, Hanna