Kratzt sich Dein Hund vermehrt oder erbricht er sich öfter? Diese Anzeichen könnten darauf hindeuten, dass er vielleicht sein Futter nicht verträgt. Lasse also von Deinem Tierarzt abklären, ob Dein Vierbeiner tatsächlich eine Allergie oder Futtermittelunverträglichkeit hat. Es gibt Fellnasen, die zum Beispiel kein Getreide in ihrem Futter vertragen.
Hunde sind keine reinen Fleischfresser mehr, sondern haben ihre Ernährung über viele Jahrhunderte an den Menschen angepasst und sind inzwischen Allesfresser. Sie können also auch Kohlenhydrate gut verdauen. Heutzutage fressen die meisten Fellnasen entweder Nass- oder Trockenfutter, oder eine Mischung aus beiden. Manche Hundeeltern füttern auch BARF, manche vegetarisch oder sogar vegan.
Für gewöhnlich sind im Futter eine Soße und Zutaten wie Fleisch, Gemüse und diverse Getreidesorten, darunter Weizen, Roggen oder Gerste, enthalten. Da wir den Nährstoffbedarf von Hunden aber immer besser verstehen, entwickelt sich auch ihr Futter immer weiter.

Genau wie Menschen können auch Hunde gegen bestimmte Futtermittel allergisch sein oder diese nicht vertragen – darunter Rind, Milch oder Molkereiprodukte und in äußerst seltenen Fällen Getreide. Aber wie genau erkennst Du, ob Dein Vierbeiner sein Futter nicht verträgt?
Was sind Symptome für eine Futtermittelunverträglichkeit?
Hier einige Anzeichen, dass Dein Welpe eine Unverträglichkeit haben könnte:
Suche einen Tierarzt auf, wenn Dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome aufweist. Stellt er eine Allergie oder Unverträglichkeit fest, solltest Du die Ernährung Deines Hundes in tierärztlicher Absprache entsprechend umstellen. Der Tierarzt kann Dir empfehlen, welches Futter am besten für die Bedürfnisse Deines Hundes geeignet ist.
Getreidefreies Hundefutter verzichtet komplett auf Getreide jeglicher Art und enthält stattdessen Gemüse wie Karotten oder Kartoffeln. Obwohl Hunde Getreide meist leicht verdauen können, kann sich der Verzicht darauf in vielerlei Hinsicht positiv auswirken. So kann es unter anderem für gesundes Fell sorgen. Allergien gegen Futtermittel können in jedem Alter auftreten. Manche Hunde entwickeln sie sogar erst nach Jahren, ohne davor je Probleme gehabt zu haben.

Manche Rassen neigen eher zu Unverträglichkeiten als andere, so auch Cocker Spaniel, Irish Setter, Schäferhunde und West Highland Terrier. Es ist meist schwierig, herauszufinden, gegen welchen Inhaltsstoff genau Dein vierbeiniger Freund allergisch ist. Das lässt sich oft nur durch den Verzicht auf die jeweilige Zutat feststellen. Die beste Lösung besteht meist darin, komplett auf das Probleme verursachende Futtermittel zu verzichten.
So stellst Du Deinen Hund auf getreidefreies Futter um
Die Umstellung auf getreidefreies Futter sollte aber nicht komplett von heute auf morgen passieren. Lasse Dich zuvor gründlich von Deinem Tierarzt oder Deiner Tierärztin beraten. Denn Dein Tierarzt weiß am besten, welche Futtermenge und Futterart sich ideal für das Alter, die Rasse, Größe, Aktivität und gesundheitliche Vorgeschichte Deines Hundes eignen. Möchtest Du zum Beispiel Deinen Welpen ohne Getreide ernähren, braucht dieser anderes Futter als ein erwachsener oder älterer Hund. Welpen brauchen generell energiereicheres Futter als ausgewachsene Fellnasen.

Da kleine Hunde einen kleineren Magen haben und körperlich gar nicht so viel fressen können wie große Hunde, ist die Energiedichte von Futter für kleine Rassen größer als bei Futter für große Rassen. Auch die Größe der Pellets wird entsprechend angepasst: kleiner, damit sie kleine Mäuler es besser fressen können oder größer, damit große Hunde nicht so schlingen. Informiere Dich über die Herkunft und Verarbeitung der Inhaltsstoffe. Wie hochwertig sind die Zutaten und vor allem das Fleisch? Meist erfährst Du es auf dem Etikett des jeweiligen Hundefutters.
Und: Es muss Deinem Hund natürlich auch schmecken. Du weißt am besten, was seine geschmacklichen Vorlieben sind. Probiert Euch durch das Angebot verschiedener getreidefreier Futtersorten. Entscheidest Du Dich für eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter, vergiss nicht, die Mengen entsprechend anzupassen.
Wenn Dein Vierbeiner ohnehin wählerisch ist, erhöht eine langsame Umgewöhnung auch die Chance, dass er das neue Futter akzeptiert. Achte in dieser Zeit besonders auf Veränderungen in seinem Verhalten sowie seiner Gesundheit und frage bei Ungereimtheiten Deinen Tierarzt um Rat.



