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Fragebogen: Verhält sich meine Katze eigentlich normal?

Deine Katze springt den ganzen Tag durchs Zimmer, zerkratzt das Sofa oder verteilt ihr Futter in der Wohnung? Wenn Du Dich fragst, ob dieses Verhalten überhaupt normal für Miezen ist, könnte ein Fragebogen jetzt helfen. Forscher werteten die Antworten zahlreicher Halter in einer Studie aus.

Das Verhalten von Katzen kann Halter schon mal vor Rätsel stellen. Unaufhörliches Schnurren, waghalsige Sprünge und zerstörerische Wut sind schließlich nicht immer so leicht zu erklären. Da stellt sich schnell die Frage: Ist meine Katze normal?

Was genau hinter bestimmten Verhaltensmustern der Tiere steckt, wird vermutlich auch weiterhin Mysterium bleiben. Ein Fragebogen für Katzenhalter könnte nun aber zumindest das Verhalten Deiner Katze etwas einordnen. Deine Antworten werden nämlich mit denen anderer Halter verglichen und ein Durchschnittswert ermittelt. So kam zum Beispiel heraus, dass rund 80 Prozent der Samtpfoten laut miauen, wenn sie raus möchten. Ein offenbar völlig normales Verhalten also.

Welches Verhalten ist normal für Katzen?

Wissenschaftler aus Spanien widmeten sich in ihrer Studie „Exploring domestic cat behavior using the Fe-BARQ“, die sie im Fachjournal „Journal of Veterinary Behavior“ veröffentlichten, ausgiebig dem Verhalten von Hauskatzen. Ziel war es, herauszufinden, durch welche Faktoren das Verhalten der Tiere beeinflusst wird. Die Ergebnisse zogen die Forscher aus dem Fragebogen-Tool „Fe-BARQ“. Der Online-Fragebogen steht allen Menschen kostenlos zur Verfügung.

In zahlreichen Fragen können Halter das Verhalten ihrer eigenen Katze einschätzen und am Ende vergleichen. Das Tool soll Anzeichen für Verhaltensauffälligkeiten geben und der Forschung dienen. Für ihre Studie verglichen die Wissenschaftler die Antworten von 816 Katzenbesitzern und kamen schnell zu einigen Ergebnissen. So haben etwa Siamkatzen im Vergleich zur Europäischen Hauskatze zum Beispiel mehr Angst vor Neuem.

Was beeinflusst das Verhalten der Katzen?

Stimuli, beziehungsweise neue Einflüsse im Alltag der Katzen, standen für die Forscher bei der Durchführung ihrer Studie im Vordergrund. Sie wollten herausfinden, wodurch das Verhalten der Samtpfoten besonders stark beeinflusst wird. Aufgrund der Antworten im Fragebogen können sie sagen, dass 83 Prozent der Tiere Interesse an neuen Gegenständen oder Veränderungen ihrer Umgebung zeigten und offenbar stets neugierig sind.

Katze attackiert Halter.
Foto: unsplash.com/Gogolev Aleksandr (Symbolfoto)

Aggressive Angriffe auf Beine und Füße der Halter sind zudem laut Fragebogen ziemlich selten. Weniger als zehn Prozent der Katzen würden ein solches Verhalten an den Tag legen. Das Zusammenleben mit Hunden hat übrigens scheinbar einen direkten Einfluss auf die Samtpfoten. Katzen, die mit einem Hund zusammenleben, würden häufiger schnurren und generell weniger Verhaltensauffälligkeiten zeigen, als allein lebende Katzen.

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