Vielleicht ist es Dir schon mal aufgefallen, als Du Deinen Hund gestreichelt hast: Am Bauch scheint der kleine Racker förmlich zu glühen. Während der Rest des Körpers zwar vielleicht flauschig, aber nicht unbedingt warm ist, sieht das am Hundebauch oft anders aus. Warum ist das so?
Dass sich der Bauch Deines Hundes warm anfühlt, kommt nicht von ungefähr. Schließlich liegt die durchschnittliche Körpertemperatur der Vierbeiner zwischen 37,5 und 39 Grad und damit über der von uns Menschen. Am Bauch ist meistens am wenigsten Fell, dort spürst Du die Körperwärme also am stärksten.

Und wie bei uns Menschen schwankt die Körpertemperatur von Hunden auch. Der Bauch kommt Dir also vermutlich wärmer vor, nachdem Dein Hund in der Sonne gelegen hat als nach einem Spaziergang im Schnee.
Hat ein Hund mit warmem Bauch Fieber?
Die Frage ist nur: Wann solltest Du Dir sorgen machen, weil Dein Hund am Bauch zu warm ist? Dabei solltest Du Dich tatsächlich nicht nur aufs Fühlen verlassen. Wenn Du vermutest, dass Dein Hund Fieber haben könnte, solltest Du seine Temperatur mit einem Thermometer messen. Mögliche Fiebersymptome sind – neben einem besonders warmen Bauch – auch eine trockene Nase sowie erwärmte Ohren und Achselhöhlen.
Außerdem tritt Fieber häufig zusammen mit Lethargie, intensivem Hecheln, Zittern und Appetitsverlust auf. Dann solltest Du entweder selbst die Temperatur Deines Vierbeiners messen, oder ihn zum Tierarzt bringen.
Aber keine Sorge: In den meisten Fällen ist ein warmer Hundebauch völlig normal und harmlos. Und er lädt Dich natürlich immer dazu ein, ihn ausführlich zu kraulen…



