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Eine Katze zieht ein – So gewöhnst Du die Katze ans neue Zuhause: Teil 2

Im ersten Teil unserer Reihe „Eine Katze kommt ins Haus“ haben wir darüber informiert, wie Du Dein Zuhause katzensicher gestalten kannst. Vor der Ankunft des neuen Familienmitglieds geht es aber nicht nur darum, mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen. Mindestens genauso wichtig ist die Anschaffung der Erstausstattung. Schließlich soll sich die Mieze vom ersten Tag an rundum wohlfühlen. Damit Du bei aller Vorfreude auf Deine Katze nichts vergisst, haben wir das wichtigste Zubehör in einem Überblick zusammengestellt.

Die Transportbox: Ein Muss für die Erstausstattung

Egal ob auf dem Weg zum Tierarzt oder in die nächste Katzenpension – eine Transportbox gehört in jeden Katzenhaushalt. Zugegeben, die wenigsten Katzen können sich für die verhältnismäßig schmalen und eher ungemütlich wirkenden Boxen begeistern. Mit etwas Geduld und einigen Tricks lässt sich Dein Vierbeiner in der Regel aber schnell mit dem ungewohnten Gegenstand vertraut machen.

Besonders praktisch sind Kunststoff-Transportboxen mit zwei Einstiegsmöglichkeiten und einem abnehmbaren Deckel. Selbst verängstigte Miezen, die sich gerne in der hintersten Ecke verkriechen, lassen sich so problemlos herausheben.

Futternäpfe: Finger weg von schmalen und hohen Gefäßen

Damit Deine Katze ihr Futter in vollen Zügen genießen kann, benötigt sie einen passenden Napf. Der Fachhandel bietet Futternäpfe aus Kunststoff, Edelstahl und Porzellan an. Selbstverständlich kannst Du die Katzenmahlzeit aber auch auf einem herkömmlichen Tellerchen oder in einem Schälchen servieren.

Achten solltest Du jedoch auf die Form des Gefäßes. Schmale und hohe Gefäße eignen sich nur bedingt als Näpfe, da sich die Katze mit ihren Schnurrhaaren stoßen kann oder nur mit Mühe an ihr Futter kommt. Auch beim Kauf von Näpfen aus dem Fachhandel ist es daher wichtig, einen eher flachen und möglichst breiten Futternapf zu wählen.

Die Katzentoilette: Welche Toilette eignet sich für meine Katze?

Katzen sind in der Regel sehr reinliche Tiere und möchten ihr großes und kleines Geschäft gerne getrennt voneinander verrichten. Pro Katze solltest Du deshalb jeweils zwei Toiletten anschaffen und diese an unterschiedlichen Orten platzieren.

Auch die Wahl der Toilette will gut überlegt sein: Während sich manche Stubentiger in den sogenannten Haubentoiletten besonders sicher fühlen, kommen andere Katzen besser mit einer offenen Toilette zurecht. Zwar haben die Toiletten mit Deckel den Vorteil, dass das Streu beim Scharren genau da bleibt, wo es hingehört, einige Katzen empfinden das Haubenklo jedoch als einengend.

In vielen Fällen hilft es also nur, unterschiedliche Toiletten auszuprobieren, und so das richtige Katzenklo für den eigenen Stubentiger zu finden.

Das Katzenstreu: Die Qual der Wahl

Wer auf der Suche nach einer geeigneten Katzentoilette für sein neues Familienmitglied ist, muss sich selbstverständlich auch um das passende Einstreu kümmern.

Die Auswahl an Katzenstreu ist riesig: Es gibt feines und grobkörniges sowie klumpendes und nicht klumpendes Einstreu. Sogar Katzenstreu mit Duft ist bei jedem gut sortierten Händler erhältlich. Doch welches Streu ist wirklich das Beste?

Grundsätzlich hat jede Variante seine Vor- und Nachteile. Katzentoiletten mit sehr feinem Klumpstreu lassen sich beispielsweise besonders leicht reinigen, da das verbrauchte Streu gut zusammenklebt und sich mühelos heraussieben lässt. Häufig bleiben die kleinen Körner jedoch an den Pfoten der Katzen hängen und können in der ganzen Wohnung verteilt werden. Grobes Katzenstreu verklumpt deutlich schlechter, wird jedoch kaum aus der Katzentoilette verschleppt.

Auch in diesem Fall müssen sich Halter und Mieze einig werden und gemeinsam herausfinden, mit welchem Katzenstreu sie am besten zurechtkommen.

Der Kratzbaum: Ein Allrounder im Katzenhaushalt

Ein Kratzbaum bringt ordentlich Abwechslung in das Leben Deiner Katze und ist ein wichtiger Teil der Erstausstattung. Er dient nicht nur zum Krallenwetzen, sondern bietet sich als idealer Ort zum Toben, Klettern und Entspannen an. Größe, Material und Ausstattung können dabei je nach persönlichem Geschmack und Vorlieben der Katze variieren.

Zieht eine ruhigere und ältere Mieze bei Dir ein, reicht vielleicht schon ein Baum mit mehreren hochwertigen Sisalstämmen sowie einer großen und gemütlichen Kuschelhöhle. Neugierige und aktive Samtpfoten bevorzugen hingegen vermutlich eher einen Abenteuerspielplatz, auf dem sie sich so richtig austoben können.

Katzenspielzeug: So wird’s garantiert nicht langweilig

Regelmäßige Bewegung und ein abwechslungsreicher Alltag sind für ein glückliches und ausgeglichenes Katzenleben besonders wichtig. Langeweile schlägt bei den meisten Miezen schnell in Frustration um und kann dazu führen, dass Sofa, Teppich oder Tapete in Mitleidenschaft gezogen werden. Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichsten Katzenspielzeugen: von Katzenangeln über Spielmäuse bis hin zu Intelligenzspielzeugen.

Da sich die einzelnen Produkte in Qualität und Beschaffenheit stark voneinander unterscheiden, lohnt es sich jedoch, etwas genauer hinzuschauen und zu überprüfen: Macht das Spielzeug einen instabilen Eindruck? Gibt es scharfe Kanten oder kann sich die Mieze mit ihren Krallen schnell im Material verhaken?

Zudem solltest Du Deine Katze keinesfalls mit allem spielen lassen, was der Haushalt bereithält: Plastiktüten und Bälle aus nicht bissfesten Materialien wie Alufolie, Schaumstoff oder Styropor sind absolut tabu. Auch das klassische Wollknäul ist mit Vorsicht zu genießen, da sich Deine Katze an den einzelnen Wollfäden verschlucken oder sich mit dem Zwirn strangulieren kann.

Deutlich besser zum Spielen geeignet sind Bälle aus Vollgummi oder katzengerechtes Spielzeug aus dem Fachhandel.

Eine Katze zieht ein: Achte beim Zubehör auf Qualität

Wenn eine Katze bei Dir einzieht, solltest Du das Zubehör keinesfalls überhastet auswählen. Nimm die einzelnen Produkte besser genau unter die Lupe und prüfe das Material und die Verarbeitung. Schließlich ist die Freude an einem instabilen Kratzbaum oder einer notdürftig zusammengenähten Spielmaus nur von kurzer Dauer. Zudem birgt qualitativ minderwertiges Zubehör ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Natürlich musst Du Deinem Vierbeiner nicht die ultimative High-Premium-Ausstattung zur Verfügung stellen. Zum Wohle Deiner Katze solltest Du jedoch keinesfalls am falschen Ende sparen und ein solides Produkt besser dem nächstbesten Discounter-Schnäppchen vorziehen.


Katzentoilette, Futternäpfe und Transportbox sind besorgt? Dann steht dem großen Tag der Übergabe nichts mehr im Weg. Im dritten Teil unserer Reihe „Eine Katze zieht ein“ erfährst Du, wie Du Deine Mieze sicher nach Hause transportierst und ihr helfen kannst, sich schnellstmöglich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

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