Bei der Erstausstattung lautet die Devise: weniger ist mehr. Ein Welpe wächst aus dem einen oder anderen Zubehör heraus und benötigt anderes Spielzeug als große Hunde. Außerdem: Sowohl beim Welpen als auch beim erwachsenen Hund, muss erst herausgefunden werden, was ihm Spaß macht und welche Talente er hat.
Beim Zubehör auf die Größe achten
Bei einigen Dingen muss man Maß nehmen, denn das Geschirr oder Halsband soll perfekt sitzen. Auch das Ruhekissen und das Hundebett sollte groß genug sein, damit sich der Vierbeiner ausstrecken und umdrehen kann. Das Hundebett sollte für den nächtlichen Schlaf sein, ein gemütliches Liegekissen ist zum Dösen da und eine Decke ist genau richtig, um es sich auf der Couch, dem Teppich oder dem Kissen kuschelig zu machen. Sie kann außerdem in die Transportbox gelegt werden.
Sicher und gesund unterwegs
Welpen kauen auch an Leinen. Deshalb sollte für die Erstausstattung nicht das teuerste Modell gekauft werden – es dürfte bald Ersatz nötig sein. Nylon-Leinen sind günstig, robust und es gibt sie in verschiedenen Größen und Längen. Ein Geschirr entlastet den Halsbereich und verteilt die Belastung schonender auf den Körper. Wer bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte reflektierendes Zubehör wählen.
Es muss das richtige Futter sein
Hunde brauchen mindestens zwei Näpfe für Wasser und Futter. Welpen benötigen ein anderes Futter als erwachsene Hunde, denn das Futter soll beim Wachstum und Zahnwechsel unterstützen. Auch Kauknochen und Beiß-Spielzeug sind wichtig, wenn Teppich und Schuhe heil bleiben sollen. Leckerlis brauchst Du als Belohnung.

Checkliste für die Erstausstattung
- zwei Näpfe
- Futter, Leckerlis, Kauartikel
- Transportbox
- Hundebett, Liegekissen, Decke
- Spielzeug
- Leine
- Halsband / Geschirr
- Bürste
- Hundeshampoo
- Floh- und Zeckenprophylaxe
- Kotbeutel für unterwegs
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Auch daran sollte man denken: Hundehaftpflicht-Versicherung, Hundesteuer, Hundeschule.
Welpe muss Stubenreinheit lernen
Nimm Dir für die Eingewöhnung Deines Welpen Urlaub. Denn: Kein Hund will sofort allein sein und Ihr müsst Euch kennenlernen. Vor allem Welpen brauchen viel Zuwendung und müssen Tag und Nacht die Stubenreinheit erlernen: Etwa alle zwei Stunden muss der Kleine raus.

Kuscheln bei der Eingewöhnung
Kuscheln stärkt die soziale Bindung zum neuen Herrchen oder Frauchen: Die Hunde fühlen sich geborgen und sicher, nehmen den Geruch des Menschen intensiv wahr und können unbesorgt dösen und schlafen. Das Streicheln erinnert Welpen an das Lecken der Mutter.
Winselnde Welpen nicht trösten
Der Neuling braucht Zeit, um das neue Heim zu entdecken. Wenn Du merkst, dass dem Hund zum Beispiel der Bodenwischer eigenartig vorkommt, darf das unheimliche Ding ein Leckerli über den Boden kutschieren. Sollte der Hund anfangs winseln und seine Hundefamilie vermissen, tröste ihn nicht – damit würdest Du das Verhalten nur verstärken. Stattdessen solltst Du ihn mit einem Spiel oder Kauartikel ablenken.

Von Anfang an spielerisch lernen
Sprich den Hund oft mit seinem Namen an und benutze nach der Eingewöhnung spielerisch Kommandos. Kennt er seinen Namen, kann dieser mit einem „Komm“ verbunden werden. Klar, dass die Freude riesig ist, wenn der Hund kommt. Beim Ballspiel hört auch der Welpe das Wort „Bring“. Macht er etwas (auch zufällig) zeitgleich mit dem Kommando richtig, wird es belohnt. Fehler werden ignoriert.
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So klappt das Leinen-Training
Auch das Gassi-Gehen muss gelernt sein! Erwachsene Hunde müssen das Fuß-Kommando lernen: Leine nicht anspannen, Leckerli in Brusthöhe halten, sobald der Hund das Leckerli beobachtet und dicht neben Dir geht, wird er gelobt. Welpen müssen erst mal die Leine akzeptieren: Nicht zerren, sondern mit einer Leckerlispur oder einem Spielzeug den Hund vorwärts locken. Tut er es, wird er gelobt. Danach muss er sich dem Tempo des Menschen anpassen. Zieht er, bleibst Du stehen. Welpen wollen die Welt erobern – wie ärgerlich, wenn sie nicht voran kommen. Aber sie merken schnell: Ziehe ich, geht es nicht voran.




Ich will mal ein hund haben es wurde mir echt gefallen das zu kaufen?