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Dürfen Hunde Äpfel essen?

Der Apfel ist der seit Jahren ungeschlagene Spitzenreiter unter den Früchten. Keine andere Obstsorte verzehren die Deutschen lieber – schließlich sind Äpfel reich an Vitaminen und Ballaststoffen. Ob sie auch für Hunde gesund sind, erfährst Du hier.

„An apple a day keeps the doctor away“, heißt es in einem englischen Sprichwort. Aber gilt das auch für unsere Hunde? Dürfen unsere tierischen Begleiter ebenfalls Äpfel essen? Und sind die Früchte für sie auch so gesund wie für uns Zweibeiner? Wir klären diese Frage und zeigen Dir die vielen Vorteile der runden Frucht.

Zusammenfassung
Äpfel sind wie Bananen sehr gesund für Deinen Hund, da sie viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Außerdem sind sie sehr bekömmlich, sodass ein durchschnittlich großer Hund durchaus einen Apfel pro Tag verzehren darf.
Wichtig ist allerdings, dass er die Kerne nicht mitfrisst. Diese enthalten nämlich Blausäure.
Achte außerdem bei der ersten Fütterung darauf, ob Dein Hund allergisch auf das Obst reagiert.

Der Apfel: Gesund und nachhaltig auch für den Hund

Hunde dürfen nicht nur Äpfel essen, sondern sollten diese regelmäßig als Snack bekommen. Aber wie viele Äpfel darf ein Hund am Tag essen? Je nach Größe kann Dein pelziger Freund täglich einen Apfel verzehren. Dies liegt an dessen guter Bekömmlichkeit sowie an den wichtigen natürlichen Nährstoffen, die enthalten sind .
Denn auf 100 Gramm Apfel kommen:

  • 54 Kalorien
  • Ballaststoffe: Zwei Gramm
  • Kalium: 122 Milligramm
  • Kalzium: Sieben Milligramm
  • Magnesium: Sechs Milligramm
  • Vitamin C: Zwölf Mikrogramm
  • Folsäure: Sieben Mikrogramm
  • Vitamin A: Sechs Mikrogramm
Doch Vorsicht!
Jedoch dürfen Hunde keine Apfelkerne essen! Diese enthalten Blausäure, was Hunde schlechter abbauen als Menschen. Daher solltest Du Deiner Fellnase nicht einfach das Kerngehäuse Deines Apfels geben.

Gerade wenn Dir nachhaltige Aspekte ebenfalls in der Ernährung Deines Hundes wichtig sind, ist diese Frucht perfekt geeignet. Viele Äpfel haben nämlich eine bessere Ökobilanz als etwa Bananen, allerdings nur, wenn sie regional angebaut und saisonal geerntet wurden. Achte einfach im Supermarkt darauf, dass die Äpfel in Deutschland angebaut werden oder suche Apfelbäume, die Du selber ernten darfst.

Welche positiven Wirkungen haben Äpfel auf den Hund?

Zu einer ausgewogenen Hundeernährung gehören Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Der Apfel strotzt nur so davor, weshalb ihm viele heilende Einflüsse nachgesagt werden. Du kannst ihn auf verschiedene Weisen verfüttern:

  • mit Schale
  • gerieben
  • als Apfelmus
  • in Essigform

Der Apfel ist nicht nur in der Zubereitung vielfältig, sondern passt in jede Ernährungsform. Ob Du Deinen Hund Barfen oder ihn vegan ernähren möchtest.

Fruchtsäure im Apfel ist gut für Hunde-Zähne

Die Fruchtsäure des Apfels unterstützt die Gebissreinigung Deines Hundes. Damit schützt die Frucht vor Bakterien an den Zähnen. Hunde dürfen zudem Äpfel mit Schale essen, da diese sehr knackig ist und ebenfalls die Gesundheit der Zähne fördert.

Äpfel in einer Kiste auf einem Feld
Foto: pixabay.com/JillWellington (Symbolfoto)

Ballaststoffe unterstützen den Darm

Die hohe Konzentration an Ballaststoffen hilft Hunden gegen Durchfall sowie bei allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden, was besonders an den Pektinen liegt, welche sich direkt unter der Schale befinden. Besonders ein geriebener Apfel hilft kranken Hunden, da die Tiere das Obst in dieser Form leichter fressen können, wenn sie sich nicht so gut fühlen.
Gekochte Äpfel wirken allerdings abführend, weshalb Hunde Apfelmus nur in geringen Mengen essen dürfen.

Apfelessig: Wohltuende Effekte für den Hund

Auch Apfelessig kann bei Deinem Hund für einen wohltuenden Effekte sorgen. Die stark riechende Flüssigkeit lindert Juckreiz, verringert den Schmerz bei Insektenstichen und hilft gegen Flohbefall. So kannst Du etwa Apfelessig im Verhältnis drei zu eins mit Wasser verdünnen und Deinen Hund nach dem Baden damit einsprühen. Möglichst ist auch, vor dem Kämmen etwas Essig auf die Bürste zu streichen.

Du kannst Deinem Hund aber auch Apfelessig ins Futter mischen. „Focus Online“ empfiehlt – je nach Größe des Hundes – täglich einen Tee- beziehungsweise Esslöffel Apfelessig ins Futter oder Wasser zu geben. Das soll bei trockener Haut helfen und die Verdauung verbessern.

Hund frisst Apfel
Foto: pixabay.com/SimonaR

Können Äpfel für Hunde gefährlich sein?

Ein Apfel ist für Hunde nicht giftig, allerdings gibt es auch Vierbeiner, die das Obst nicht vertragen. Wie bei uns Menschen, gibt es solche, die gegen Äpfel allergisch sind und dann mit bestimmten Symptomen reagieren:

  • vermehrtes Kratzen
  • Rötungen auf der Haut
  • Atembeschwerden

Solltest Du einen Apfelbaum im heimischen Garten wachsen lassen, achte stets darauf, dass Dein Hund die Früchte nicht im Ganzen verschlingt. Nicht nur sind nämlich die Kerne giftig, aber auch überreife Früchte sind nicht so gut bekömmlich. Besonders wenn sie bereits gären, sind Äpfel alles andere als gesund für Deinen Vierbeiner.

Welches Obst Hunde essen dürfen, kommt entsprechend individuell auf das Tier an. Probiere am besten immer erst aus, wie Dein Vierbeiner die Frucht verträgt, bevor Du im Überschwang zu viel Neues verfütterst.

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