Bei den aktuellen Temperaturen braucht Dein Hund viel Aufmerksamkeit, damit er mit der Hitze gut klar kommt. Vor allem bestimmte Hunderassen und dicke Vierbeiner haben ein erhöhtes Risiko, einen Hitzschlag zu erleiden.
Besonders gilt das für Hunderassen mit kurzen Nasen: „Französische Bulldoggen, Möpse und Shih Tzus können schneller überhitzen, weil sie zu viel weiches Gewebe um ihre Atemwege haben und deshalb Schwierigkeiten haben, ausreichend zu hecheln, um ihre Temperatur zu regulieren“, erklärt Tierärztin Steph Venban gegenüber der britischen „Metro“.
Übergewicht kann das das Problem verschlimmern. „Das zusätzliche Gewicht engt die Atemwege noch mehr ein“, so Venban.

Wenn Hunde ihre Temperatur nicht ausreichend ausgleichen können, bekommen sie im schlimmsten Fall einen Hitzschlag. Einen Hitzschlag erkennst Du unter anderem, wenn Dein Hund Schwierigkeiten hat zu laufen oder langsamer läuft, wenn sich die Tiefe und Geschwindigkeit seiner Atemzüge verändert, wenn er sich erbricht oder Durchfall bekommt.
So schützt Du Deinen Hund vor einem Hitzschlag:
- Lasse Deinen Hund so viel wie möglich im Haus oder im Schatten.
- Vermeide, tagsüber mit Deinem Hund rauszugehen.
- Gehe weniger Gassi und spiel auch weniger mit Deinem Hund.
- Stelle Deinem Hund durchgehend kühles Wasser bereit.
- Stelle einen Ventilator auf, neben den sich Dein Hund legen kann.
- Lege kühle, feuchte Handtücher auf den Boden, auf denen sich Dein Hund abkühlen kann.

Und ganz wichtig: Lasse Deinen Hund niemals alleine im Auto! Innerhalb weniger Minuten können die Temperaturen im Fahrzeug in die Höhe klettern. Dein Hund hat trotz aller Vorsicht einen Hitzschlag? Hier erfährst Du, wie du im Notfall richtig handelst.
Gassi gehen auf heißem Asphalt – geht das?
Die Tierärztin gibt auch einen Tipp, mit dem Du überprüfen kannst, ob die Straße zu heiß für einen Spaziergang ist: Wenn Du Deinen Handrücken nicht mindestens sieben Sekunden auf dem Asphalt halten kannst, schaffen das die Pfoten Deines Hundes auch nicht.




