Deutscher Boxer – Sensibler und muskulöser Allrounder

Über den Deutschen Boxer

Allgemeines

FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Sektion 2: Molossoide / 2.1 Doggenartige Hunde

Größe: 57 bis 63 Zentimeter (Rüden); 53 bis 59 Zentimeter (Hündinnen)

Farben: Gelb in verschiedenen Tönen, gestromt, mit oder ohne weiße Abzeichen

 

Haltungsempfehlung: Der Boxer braucht mindestens eine größere Wohnung – genug Auslauf muss jedoch in der Umgebung vorhanden sein. Er sollte in versierte und liebevolle Hände kommen. Aufgrund seiner ruhigen, ausgelassenen und kinderlieben Art eignet er sich gut als Familienhund.

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Wenige Hunde sind so vielseitig wie der Deutsche Boxer. Ursprünglich hervorgegangen aus den Brabanter Bullenbeißer, die hauptsächlich von Jägern genutzt wurden um sich im vorher gehetzten Wild zu verbeißen, wurde der Deutsche Boxer 1924 als Diensthunderasse für Militär, Polizei und Zoll anerkannt.

Vor allem seine physischen Merkmale, wie die kräftige Muskulatur, die starken Knochen und der breite Fang, zeichnen den Boxer als hervorragenden Dienst-, Wach- oder Schutzhund aus. Gleichzeitig ist er aber auch folgsam, treu, menschenlieb und anhänglich, wodurch er sich ebenfalls als Familienhund oder einfach als liebevoller Begleiter eignet.

Fitness-Ansprüche

Boxer brauchen viel Auslauf und genießen nicht nur körperliche, sondern auch geistige Fitness. Sie ordnen sich gerne unter und sind daher relativ leicht auszubilden und ebendies macht sie zu wahren Multitalenten. 

Ob als Rettungs-, Wach-, Schutz-, Begleit-, und Sporthund oder sogar als Kindersitter und Spielgefährte: Der Boxer genießt die Aufgaben, die er von seinen geliebten Menschen bekommt.

Rassespezifische Charakterzüge

Diese muskulösen Vierbeiner gelten als ausgeglichen, geduldig, harmonisch, verspielt, kinderlieb, anhänglich, Nähe bedürftig und treu – gleichzeitig können sie aber auch selbstbewusst, mutig und vollkommen ernst werden, wenn es um die Sicherheit dessen geht, was sie beschützen wollen/sollen.

Deswegen ist eine gute aber vor allem auch liebevolle Erziehung genauso wichtig, wie klare Anweisungen und das Aufzeigen der Grenzen. Nur weil ein Boxer ein Revier verteidigen möchte, sollten sich Freunde schließlich nicht ängstigen müssen, zu Besuch zu kommen.

Besonders als Familienhund scheint der Boxer allerdings eher vom Lamm denn vom Wolf abzustammen. Er beweist immer wieder einen unglaublich langen Geduldsfaden, wenn es um Kinder geht. Und lernt ein Boxer erst einmal seine Menschen zu lieben, wird er alles für jedes einzelne Familienmitglied tun.

Haltungsempfehlung

Der Deutsche Boxer gilt zwar grundsätzlich als unkompliziert, lernfreudig und freundlich, in gänzlich unerfahrene – oder noch schlimmer nicht informierte – Hände sollte er dennoch nicht geraten. Sie sollten sich mindestens über die richtige Erziehung und das Training informieren, damit Sie die positiven sozialen Wesenszüge fördern und den Hund richtig anleiten.

Daneben braucht ein Boxer viel Auslauf und Training (beispielsweise verschiedene Hundesportarten). Die vielen Muskeln wollen schließlich beansprucht werden.

Als Lebensraum empfiehlt sich mindestens eine größere Wohnung, wobei natürlich Park, Wald oder See in der Nähe gelegen sein sollte. Besser ist jedoch immer ein Haus mit Garten, wo sich der Hund auch zwischendurch austoben kann.

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