- Der Standort des Hundebetts sollte ruhig, zugfrei und fern von viel Bewegung im Haushalt gewählt werden, um dem Hund die nötige Erholung zu ermöglichen.
- Individuelle Bedürfnisse wie Temperaturvorlieben, Fellbeschaffenheit und Gesundheitszustand des Hundes müssen bei der Wahl des Schlafplatzes berücksichtigt werden.
- Ein geeigneter Ort – idealerweise eine ruhige Ecke im Schlafzimmer – sollte dem Hund Geborgenheit vermitteln, ohne Kontrollverhalten zu fördern, und mit positiven Erfahrungen verknüpft sein.
„Was machen die schon wieder für ein Gedöns um ihren Hund? Schieben das Hundebett von links nach rechts, von Raum zu Raum. Es ist dem Vierbeiner doch egal, an welchem Standort sein Hundebett steht. Ob das nun im Flur, im Wohnzimmer, in der Küche, im Kinderzimmer oder im Elternschlafzimmer ist.
Wenn die Familie zu Bett geht, trottet auch das wuffende Familienmitglied zu seinem Schlafplatz, legt sich hin, schläft ein und träumt von wilden Katzenjagden, aufregenden Zerrspielen, herausfordernden Schnüffelspielen und chilligen Momenten mit der Familie.“ So wahrscheinlich die Gedankenwelt von Nicht-Hundebesitzern, wenn sie dem wilden Treiben zusehen oder davon hören.
Den Standort des Hundebettes mit Bedacht wählen
Aber: Der Standort vom Hundebett ist eben nicht egal, sondern sollte mit Bedacht gewählt werden. Denn wie wir Menschen brauchen auch unsere fellnasigen Freunde Ruhe und Erholung. Im Schlaf regenerieren sie, verarbeiten Erlebtes und vertiefen Gelerntes. Es ist daher elementar wichtig, dass Hunde diese ausreichende Erholungsphase bekommen. Deine Tierwelt gibt Dir nachfolgend wichtige Tipps, damit Du für den Schlafplatz Deines schwanzwedelnden Freundes den bestmöglichen Standort findest.
Aber bitte bedenke dabei, dass jede Fellnase unterschiedlich ist und Du daher am besten weißt, welche Bedürfnisse Dein pelziger Freund hat. Auch davon ist natürlich die Wahl für den besten Standort für das Hundebett abhängig.

Welche wichtige Rolle Temperatur und Sonneneinstrahlung spielen
Es gibt Fellnasen, die es eher mollig warm mögen, andere bevorzugen hingegen kühlere Schlafplätze. Das hängt mit dem Alter, der Gesundheit, der Fellbeschaffenheit und den individuellen Bedürfnissen zusammen. So liebt der Australian Sheperd mit seiner dichten Unterwolle eher einen kühleren Schlafplatz. Der Magyar Vizsla hingegen kuschelt sich sehr gerne warm ein. Solche Punkte gilt es bereits beim Kauf eines Hundebettes zu beachten.
Es gibt mittlerweile Hundebetten mit integrierter Kühlfunktion oder spezielle Kühldecken für Hunde. Und für die kleinen „Frostbeulen auf vier Pfoten“ gibt es Hundebetten, die besonders weich und kuschelig sind. Generell lässt sich sagen, dass Hundebetten aus Kunstleder kühlen und solche mit dichtem Stoffbezug wärmen. Zudem gibt es Hundebetten (Affiliate-Link), die sowohl für kältere Tage als auch für wärmere geeignet und anpassbar sind.
Bei der Suche nach dem richtigen Standort für das Hundebett sind auch die Sonneneinstrahlung und die Nähe zur Heizung wichtige Faktoren. Wärmeliebende Hunde genießen ihren Schlafplatz in der Sonne oder an der Heizung, andere Fellnasen bevorzugen kühlere Standorte für Ihr Hundebett fernab von natürlichen oder unnatürlichen Wärmequellen. Da auch Hunde Sonnenbrand bekommen können, achte aber darauf, dass sich Dein „sonnenanbetendes Familienmitglied“ auch in den Schatten zurückziehen kann.
Richtiger Standort für das Hundebett: Hier schon mal nicht
Nicht alle Orte im gemeinsamen Zuhause sind dafür geeignet, Bello seine so dringend benötigte Erholung zu ermöglichen. Generell sind daher Orte, an denen andauernd jemand vorbeiläuft und somit den Vierbeiner stört, kein richtiger Standort für das Hundebett. Gerade bei Hunden, die sehr schnell auf Geräusche reagieren, führt das dazu, dass sie nicht ausreichend Schlaf bekommen.
Ein weiterer Faktor ist, dass viele Hunde zu Kontrollverhalten neigen. Steht das Hundebett also im Flur oder in direkter Nähe beziehungsweise mit direktem Blick zur Haus- oder Wohnungstür, kann sich Bello in seiner angestammten Rolle als Wachhund wiederfinden und entsprechend reagieren.
Außerdem solltest Du bei der Suche nach dem richtigen Standort für das Hundebett darauf achten, dass der Schlafplatz nicht in Zugluft steht. Auch wenn das Deinen vierbeinigen Freund augenscheinlich nicht stört, so macht Zugluft krank. Und so scheiden neben dem Flur weiterhin pauschal alle Räume für Bellos Hundebett aus, die von Zugluft betroffen sind.

Die Vierbeiner lieben die Nähe zu ihren Menschen — auch im Schlaf
Die meisten Fellnasen lieben es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein, das gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Sie fühlen sich einfach wohler. Das ist auch nicht verwunderlich, denn wer möchte schon dauerhaft allein sein und sich „abgeschoben“ fühlen.
Deshalb sollte der richtige Standort für das Hundebett (Affiliate-Link) durchaus in Deiner Nähe sein. So empfiehlt zum Beispiel Martin Rütter, dass der Hund – wenn möglich – im Schlafzimmer seines Halters schlafen sollte. Wähle den Standort für den Schlafplatz aber so, dass Du nicht andauernd über den wuffenden „Schlafzimmer-Mitbewohner“ stolperst oder dieser Dich von seinem Schlafplatz aus beobachten und kontrollieren kann.
Aber auch im Schlafzimmer braucht das wuffende Familienmitglied einen Rückzugsort, damit es zur Ruhe kommt und damit ausreichend Schlaf findet. Du musst daher die Balance zwischen ausreichender Nähe zu Dir und genügend Ruhe und wenig Störung finden.
Die beste Möglichkeit dafür ist, Deiner Fellnase eine Hundehöhle oder eine Hundebox anzubieten. Hierin ist der Hund abgeschirmt, hat aber trotzdem das Gefühl, mit dabei zu sein. Denke aber daran, die Hundebox immer offenzuhalten, denn nur so nehmen die Fellnasen diese auch dankend als sicheren Rückzugsort an. Den Hund stundenlang darin einzusperren, ist außerdem ohnehin nicht erlaubt.

Der beste Standort für das Hundebett im Zimmer
Nachdem sich also das Schlafzimmer als bester Standort für das Hundebett herauskristallisiert hat, stellt sich als nächstes die Frage: Wo im Schlafzimmer soll der Schlafplatz sein? Wir wissen: Auf keinen Fall darf der Vierbeiner Zugluft ausgesetzt sein. Und je nach Vorliebe Deiner Fellnase sollte der Schlafplatz an einem warmen oder kühlen Ort sein. Und aufgrund des möglichen Kontrollverhaltens sollte der Standort für das Hundebett auch nicht so gewählt sein, dass die Fellnase ständig die Tür und seine Menschen im Blick hat.
Der richtige Standort für das Hundebett ist also ein ruhiger Ort in der Ecke des Schlafzimmers. Dort ist er in Deiner Nähe, kann aber kein Kontrollverhalten an den Tag legen und kommt damit auch zur Ruhe.
Ganz wichtig ist auch, dass Dein wuffender Mitbewohner seinen Schlafplatz immer mit etwas Positivem verbindet. Das Hundebett sollte also so bequem sein, dass Deine Fellnase dort „wie auf Wolke sieben“ schläft. Orthopädische Hundebetten (Affiliate-Link) haben sich dafür bestens bewährt.
Und bitte schicke Deinen Vierbeiner auch niemals laut schimpfend in sein Bett. Das wäre der komplett falsche Weg. Dein Hund soll sich in seinem Schlafplatz genauso wohlfühlen wie Du Dich in Deinem. Dazu gehört auch eine regelmäßige Reinigung. Wie oft Du das Hundebett waschen solltest, erfährst Du hier.
Meidet Deine Fellschnute ihren Schlafplatz, kann es daran liegen, dass sie ihn mit etwas Negativem verknüpft hat, oder sich dort aus anderen Gründen nicht wohlfühlt. – Ist es vielleicht zu klein, zu hart oder zu weich? Dann solltest Du das akzeptieren und zum Wohle Deines pelzigen Freundes den Standort und die Wahl des Hundebettes überdenken.




