Allerdings tragen Begleithunde ihren Namen nicht umsonst. Die meisten Vertreter dieser Rassen dienten früher vor allem einem Zweck: Sie waren die Schoßhunde des Adels und genossen ein herrschaftliches Leben. Allerdings nicht alle. Einige Hunde wurden wegen ihrer geringen Größe auch bevorzugt als Rattenfänger eingesetzt.
Kleine Hunde eignen sich meist besser für das Leben in der Stadt. Sie können problemlos in der Wohnung gehalten werden und haben einen nicht so stark ausgeprägten Bewegungsdrang. Ausnahmen bilden Dackel und Terrier. Diese Vierbeiner haben mehr Energie und zudem einen oft starken Jagdtrieb. Informiere Dich also ausführlich über die rassespezifischen Charakterzüge der einzelnen Rassen.
So sieht der perfekte Zweibeiner für einen Begleithund aus
Du…
- …willst einen richtigen Vierbeiner und nicht nur einen für Deine Handtasche oder ein niedliches Accessoire.
- …kennst Dich mit Hundeerziehung aus.
- …hast Dich mit den Bedürfnissen von Begleithunden beschäftigt.
- …bist rücksichtsvoll und denkst daran, dass dein Vierbeiner viel kleinere Schritte macht als Du.
Ein Begleithund wird im Gedränge der Stadt schnell übersehen
Gerade in der Großstadt musst Du gelegentlich auf kleine Hunde aufpassen: Im dichten Gedränge können sie schnell übersehen und verletzt werden. Bei solchen Gelegenheiten darf dann auch ruhig die Tragetasche zum Einsatz kommen.
Auch für kleine Hunderassen gibt es das passende Sportangebot: Du kannst mit deinem Vierbeiner zum Beispiel Mini-Agility oder Dog Dancing machen. Einen Hund für das Sofa gibt es nur in Stofftier-Form. Trotzdem sind die sogenannten Begleithunde selten solche Sportskanonen wie der Border Collie oder der Australian Shepherd.
Bichon Frisé
Vor rund 1500 Jahren kam der Bichon Frisé von den Kanarischen Inseln nach Frankreich. Dort benannte man ihn zuerst nach seiner Herkunft und er bekam den Namen Ténériffe. Die kleinen Hunde erfreuten sich beim Adel schnell großer Beliebtheit.
Sie wurden frisiert und mit Schleifchen geschmückt. So kamen sie zu ihrem heutigen Namen: Bichon Frisé, was übersetzt so viel wie „gelockt“ oder „mit lockigem Haar“ bedeutet. Von diesem lockigen Fell verliert der Vierbeiner ausgesprochen wenig, weshalb sich seine Fellpflege noch in Grenzen hält.

Der Bichon Frisé freut sich über ausgiebige Spaziergang und lässt sich gerne den einen oder anderen Trick beibringen. Insgesamt gilt der Bichon Frisé als gelehriger, leicht erziehbarer und freundlicher Hund, der auch für Anfänger geeignet ist.
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Cavalier King Charles Spaniel
Der Cavalier King Charles Spaniel verdankt seinen Namen dem englischen Königshaus. Im 16. Jahrhundert waren die kleinen Vierbeiner stets in Gesellschaft von König Charles I. und seinem Sohn Charles II., wurden auf Gemälden verewigt und von der Damenwelt vergöttert.
Seinen Charme hat der Cavalier seit damals nicht verloren. Mit seinem seidigen Fell und dem fast traurig erscheinenden Blick ist er noch immer ein beliebter Gesellschafts- und Begleithund. Besonders gefragt ist die Rasse aufgrund ihrer Vielseitigkeit.

Der Cavalier King Charles Spaniel gilt als ausgesprochen verschmust, anhänglich und geduldig gegenüber Kindern. Er ist mit regelmäßigen Spaziergängen zufrieden, eignet sich aber ebenso als treuer Begleiter bei der morgendlichen Jogging-Runde und lässt sich auch für Hundesportarten wie Agility begeistern.
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Chihuahua
Die genaue Herkunft des wohl beliebtesten Begleithundes ist unbekannt. Feststeht, dass der Vierbeiner Mitte des 19. Jahrhunderts aus Südamerika nach Amerika und Europa gelangte. Mit seinen maximal drei Kilogramm gilt der Chihuahua als kleinster Rassehund der Welt. Der Zwerg ist kein Ausdauersportler, auf seine Größe zugeschnittenes Agility oder Dog Dancing macht der kleine allerdings gut mit. Ein Muss ist der Hundesport aber nicht.
Durch regelmäßige Spaziergänge und gemeinsames Spielen lässt sich ein Chihuahua gut auslasten. Da er sehr klein ist, nehmen manche Halter allerdings irrtümlich an, er bräuchte keinerlei Erziehung.

Dadurch kann sich der selbstbewusste und intelligente Chihuahua jedoch schnell zum aufdringlichen Kläffer entwickeln. Wer genügend Zeit und Geduld in die Erziehung investiert, wird allerdings belohnt: Der Chihuahua ist ein gelehriger und anhänglicher Vierbeiner, der seiner Bezugsperson nur ungern von der Seite weicht.
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Malteser
In Frankreich wird der Malteser auch Bichon Maltais genannt und ähnelt dem Bichon Frisé damit nicht nur optisch. Ursprünglich war Malteser ein begnadeter Rattenfänger, mauserte sich aber schnell zum treuen Begleiter des Adels.
Die Rasse ist schätzungsweise über 2000 Jahre alt. Seitdem hat sie sich im Mittelmeerraum verbreitet. Statuen lassen darauf schließen, dass sich die kleinen Hund nur wenig verändert haben. Sie können ausdauernd und lebhaft sein, brauchen aber kein aufwendiges Sport- oder Beschäftigungsprogramm.

Der Malteser liebt längere Spaziergänge und ausgiebiges Spielen. Die Erziehung ist wie bei jedem anderen kleinen Begleithund nicht zu vernachlässigen. Bei artgerechter Haltung und der richtigen Erziehung wird der Malteser schnell zu einem anhänglichen und lernfähigen Begleiter. Auch für Anfänger und Familien ist er gut geeignet.
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