Genau wie wir Menschen wünschen sich auch Hunde an manchen Tagen mehr, an anderen weniger Zuwendung. Andere wiederum betteln geradezu nach Streicheleinheiten – am liebsten rund um die Uhr. Aber was , wenn Dein Hund nicht gerne gestreichelt wird? Das kann zuweilen an der Person selbst liegen, die der Hund als unangenehm empfindet – oder auch an der Art, wie er gestreichelt wird.
Hund wendet sich plötzlich ab
Kuschelt ein Hund eigentlich sehr gerne, zeigt dann aber plötzlich, dass er alleine gelassen werden möchte, könnte das daran liegen, dass der Hund Schmerzen hat oder krank ist. Hält das ungewohnte Verhalten länger an, sollte der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden. So kann abgeklärt werden, ob dem Vierbeiner etwas fehlt.
Kopf und Pfoten
Viele Hunde werden gerne angefasst und geknuddelt – jedoch nicht an Kopf und Pfoten. Viel angenehmer scheint es für die Vierbeiner zu sein, an Nacken, Brust, kurz vor dem Ansatz der Rute und natürlich am Bauch gekrault zu werden.

Hund nimmt Abstand
Auch hier verhält es sich bei Hunden nicht anders als bei Menschen. Viele Hunde schätzen eine gewisse Distanz. So solltest Du es auch nicht persönlich nehmen, wenn der Vierbeiner sich ans andere Ende des Sofas legt oder sich aus der „Zwangs-Kuschelei“ befreit.
Hunde-Körpersprache verstehen
Tierärztin Karen Becker hat für „Healthy Pets Mercola“ verschiedene Anzeichen aufgelistet, die darauf hindeuten können, dass ein Hund die Art, wie er gestreichelt wird, als unangenehm empfindet:
- Gähnen
- Hund dreht den Kopf weg
- Rücken zuwenden
- Hund kratzt sich plötzlich (manche sind aber auch kitzelig)
Generell muss natürlich die Situation bei der Deutung der Körpersprache des geliebten Vierbeiners mit einbezogen werden. Immer gut zu erkennen ist jedoch, wenn der Hund die Streicheleinheiten so richtig genießt.



