HomeHundeDein Hund übergibt sich? Das könnten die Ursachen sein

Dein Hund übergibt sich? Das könnten die Ursachen sein

Hunde sind beim Fressen wirklich nicht wählerisch. Nicht selten sind deshalb Magenprobleme die Folge. Neben dem falschen Futtern kann es aber auch andere Gründe haben, dass Dein Hund sich übergibt. Hier erfährst Du, welche das sind und was Du dagegen tun kannst.

Dass sich ein Hund mal übergibt, kennt bestimmt jedes Herrchen oder Frauchen. Solange das nur vereinzelt vorkommt, ist das meist noch kein Grund zur Sorge. Allerdings ist das Erbrechen ein Symptom, das auf viele Krankheiten hinweisen kann – leichte, aber auch schwere.

Der mit Abstand häufigste Grund dafür, dass ein Bello erbricht, liegt an seinem Fressverhalten. Bei vielen ist es gar nicht wichtig, was ihnen vor die Schnauze kommt: Benutzte Taschentücher, das Erbrochene eines anderen Hundes – sie fressen alles. Da passiert es schnell, dass ihnen etwas quer im Magen liegt. Auch wenn sie zu schnell fressen oder an Gras knabbern, kommt der Mageninhalt bei Hunden schnell wieder hoch.

Solange sich Dein Hund nur einmal übergibt, ansonsten aber putzmunter wirkt, deutet das auf falsches oder zu schnelles Fressen hin. Damit sich sein Magen wieder erholen kann, kannst Du ihn bis zu sechs Stunden fasten lassen und dann langsam wieder mit bekömmlicher Nahrung füttern, rät das Magazin „The Bark“.

Ein Mops frisst etwas von der Straße.
Foto: unsplash.com/Benjamin Lambert (Symbolfoto)

Wenn sich Dein Hund aber mehr als nur ein oder zwei Mal übergeben muss, solltest Du ihn lieber zum Tierarzt bringen.

Typische Ursachen für Magenprobleme beim Hund

Zu den weiteren häufigen Ursachen für Erbrechen bei Hunden zählen:

  • Reiseübelkeit beim Autofahren
  • Veränderung der Ernährung
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Verschluss durch einen verschluckten Fremdkörper
  • Vergiftung
  • Medikamente
  • Infektionen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Entzündliche Darmerkrankung
  • Aufblähen

Um zu verhindern, dass Dein Hund unverdauliche oder giftige Gegenstände frisst, solltest Du diese Sachen immer wegräumen oder ganz aus Deinem Haus verbannen. Einige Hunde verschlucken zum Beispiel herum liegende Socken, die sie nicht verdauen können und die dann in einer kostspieligen OP entfernt werden müssen.

Außerdem können bestimmte Lebensmittel wie Schokolade und Pflanzen wie Weihnachtsstern für Hunde giftig sein. Wenn Du bei Deinem Hund eine Vergiftung vermutest, solltest Du sofort einen Tierarzt kontaktieren.

Krankheiten als Ursache für Erbrechen

Neben dem, was Dein Hund frisst, kann seine Übelkeit auch durch Krankheiten ausgelöst werden. Zum Beispiel durch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Diese äußert sich als erstes durch Erbrechen und Appetitverlust. Mithilfe von tierärztlicher Behandlung erholen sich viele Hunde zum Glück schnell wieder davon. Ähnlich sieht es bei anderen Entzündungen im Magen-Darm-Trakt aus, die sich ebenfalls in Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit zeigen können. Wenn Dein Hund sich nicht nur übergibt sondern gleichzeitig weitere Symptome auftreten, solltest Du mit ihm zum Tierarzt.

Eine extrem gefährliche Ursache für Erbrechen bei Hunden ist das Aufblähen des Magens, zum Beispiel weil er vergorenes Futter gefressen hat. Dabei dehnt sich der Magen aufgrund von Gasbildung extrem aus – im schlimmsten Fall führt das zu einer Magenverdrehung. Wird Dein Hund bei aufgeblähtem Magen nicht rechtzeitig behandelt, kann das deshalb schnell tödlich enden. Ein typisches Anzeichen für Aufblähen: Wenn Dein Hund sich ständig übergibt, dabei aber kaum etwas heraus gewürgt bekommt.

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