Haustierbesitzer wissen um die besondere und emotionale Verbindung zu ihren Tieren. Da liegt es nahe, dass man sich über das Ende dieser Beziehung nicht gerne Gedanken macht. Schließlich kann die Lebenserwartung einer Katze je nach Rasse über zwanzig Jahre betragen und die Lebenserwartung bei Hunden die fünfzehn Jahre übersteigen. Eine lange und intensive Zeit – und trotzdem immer zu kurz.
Du solltest Dir diese Gedanken aber machen. Mein Tipp: Nimm dabei Deine Gefühle wahr. Was macht Dir Angst, wo fehlen die Informationen für vernünftige Entscheidungen und was soll nach dem Abschied trotz alledem zurückbleiben.
Trauer ist so individuell wie die Beziehung zum Tier
Egal ob das Alter Deines Tieres, ein Unfall oder die Euthanasie bei schwerer Krankheit Eure gemeinsame Zeit beendet – viele sind überrascht von der Trauer um das verstorbene Haustier, manche sogar überwältig. Man glaubt kaum, wie leer sich eine Wohnung oder ein Haus anfühlen kann, wenn der Hund oder die Katze nicht mehr da ist.
Gemeinsame Erlebnisse werden vielleicht wieder aufgewühlt, sowohl die guten wie auch die schlechten. Eventuelle Krisen, die durch das Tier überstanden oder gemildert worden sind, kommen zurück in die Gedanken. Vielleicht stellte das Tier die Verbindung zu verstorbenen Menschen da, die sehr wichtig waren. Auch die vielen schönen, lustigen und besonderen Erlebnisse gehören gewürdigt. Hat es sich unser tierischer Freund nicht genauso verdient?
Natürlich reagieren alle Menschen anders auf den Tod des eigenen Haustieres. Und so unterschiedlich die Reaktionen sind, so verschieden fallen die Wünsche für das Danach aus. In Zeiten großer Emotionen ist kaum ein Mensch in der Lage, rationale Entscheidungen zum Verbleib des Tieres zu treffen. Schnell schlägt man eine unüberlegte Richtung ein, weil die Informationen dazu fehlten. Gerade dann, wenn der Tod plötzlich kam und eine Vorbereitung auf den letzten Tag nicht möglich war.

Wo Trost über den Tod des Hundes oder der Katze gebraucht wird, müssen Möglichkeiten des Verbleibs abgewogen werden. Verständnis und Unverständnis kommen aus dem Umfeld hinzu.
Sind diese Gefühle normal oder übertreibt man es vielleicht wirklich mit der Trauer? War es ein Freund fürs Leben, ein Seelenpartner oder war es eben doch „nur“ ein Hund, „nur“ eine Katze oder „nur“ ein Kaninchen? Inwieweit darf es Einfluss auf meine Leistungsfähigkeit im Privaten oder Beruflichen haben? Für diese und viele weitere Fragen braucht es eine Antwort.
Nimm Dir Zeit und beantworte Dir diese Fragen offen, denn diese Antworten stellen nun mal Deine individuelle Situation dar. Verständnis hin oder her. Die Zeit zum Trauern und das Verarbeiten der Trauer sollte daher möglichst wenig von organisatorischen Dingen überlagert werden.
Deswegen mein Appell: Mach Dir die Gedanken zum Verbleib Deines Tieres und sorge vor, wenn noch alles okay ist. Man weiß nie wann der Zeitpunkt kommt, an dem der Abschied für immer ist.
Was ist eine Tierbestattung?
Vor Jahrzehnten war der Ablauf klar. Das Tier verstirbt und wird im Garten begraben oder der Tierkörperbeseitigung überantwortet. Entweder bringt man es selbst dorthin oder der Tierarzt organisiert das. Nach und nach haben sich Alternativen entwickelt. Das ist auch gut so und ganz sicher im Sinne eines emotionalen und gesunden Abschieds. Kommt die Tierkörperbeseitigung heute noch infrage? Die Antwort lautet für die meisten Tierhalter ganz klar: Nein.
Aber wie sieht es mit den Alternativen aus? Welche Formen der Tierbestattung gibt es und was kostet eine Tierbestattung? Gibt es eine Tierbestattung in meiner Nähe? Recherchier und kläre die Fragen am besten bereits heute. Du wirst dabei schnell merken, was Dir wichtig ist und welche Art der Bestattung für Dich die beste ist.
Vorsorgen für den Abschied vom geliebten Tier
Sollte für Dich feststehen, welchen Weg Du zum Abschied von Deinem geliebten Tier einschlagen willst und Du Dich für die Tierbestattung entscheidest, besteht die Möglichkeit einer Bestattungsvorsorge. Damit kannst Du Dich frühzeitig und in aller Ruhe finanziell und organisatorisch vorbereiten, um die verbleibende gemeinsame Zeit sorglos zu genießen. Ob Hamster, Katze, Hund oder Pferd spielt dabei keine Rolle, die Bestattungsvorsorge dient der Vorbereitung auf den Abschied in Würde vom geliebten Tier.

Arndt Nietfeld ist Geschäftsführer der ROSENGARTEN-Tierbestattung, ein Familienunternehmen, das trauernde Tierhalter beim Abschied von ihren geliebten Haustieren und Pferden begleitet. Das Unternehmen wurde 2002 im ländlichen Badbergen bei Osnabrück von Gisela und Wolfgang Nietfeld gegründet. Die TierbestatterInnen des Unternehmens zeigen jeden Tag aufrichtiges Mitgefühl und leisten wichtige Trauerbegleitung. Jedes Tier wird aufgenommen und behandelt, als sei es ein Teil der eigenen Familie gewesen. Die ROSENGARTEN-Tierbestattung hat Standorte in ganz Deutschland und ist das gesamte Jahr für Tierhalter im Einsatz.




