HomeRatgeberKatzen-Sprache: Darum solltest Du Deine Katze niemals anlächeln

Katzen-Sprache: Darum solltest Du Deine Katze niemals anlächeln

Die Verbindung zwischen Mensch und Katze kann besonders eng sein. Um eine solche Verbindung zu schaffen, kommt es aber auf das richtige Verhalten gegenüber der Samtpfote an, die nicht jedem Katzenhalter bewusst sind. Ein nettes Lächeln kann zum Beispiel schnell falsch verstanden werden.

Während unter Menschen ein Lächeln generell als Zeichen von Zuneigung gilt, könnten Katzen die freundliche Geste ganz falsch verstehen: Wenn beim Lachen nämlich auch die Zähne zum Vorschein kommen, besteht die Gefahr, dass sich die Samtpfote bedroht und konfrontiert fühlt.

Das liegt daran, dass das Zeigen der Zähne unter Katzen als aggressives Verhalten gilt. Wenn Du Deiner Katze also zu verstehen geben möchtest, dass Du sie gerne hast, solltest Du auf ein breites Lächeln verzichten – das Zwinkern mit den Augen hingegen signalisiert in der Regel recht eindeutig Deine Zuneigung, wie Forscher der University of Sussex 2020 im Rahmen einer Studie herausfanden.

Katzenlächeln zeigt Zuneigung

Ein Zwinkern, Zukneifen der Augen und bewusstes Wegschauen signalisieren Katzen häufig Vertrauen und Zuneigung. Das fanden die Forscher in einem Experiment heraus, bei dem sie die Begegnungen eines Menschen mit 24 Hauskatzen untersuchten. Wenn der Proband die Katzen anzwinkerte und wegsah, kamen die meisten Samtpfoten von alleine auf ihn zu und zeigten ihm Zuneigung.

Eine Katze liegt im Bett und starrt in die Kamera.
Foto: unsplash.com/José Alejandro Cuffia (Symbolfoto)

Ohne das Katzenlächeln waren die Vierbeiner in der Regel skeptisch und zeigten dem Menschen kein Vertrauen. Umgekehrt funktioniert das Katzenlächeln übrigens auch: Wenn Deine Katze Dir gegenüber die Augen schließt oder zu Schlitzen formt, zeigt sie Dir damit ihre Zuneigung.

4 Kommentare

  1. Das hätte ich den Forschern auch so sagen können was das alles bedeutet 25 Jahre mit Katzen da Weiss man alles über sie

  2. Hallo,
    Tolle Tipps meinen Kater kann man zwar sehr gut an lachen ,aber die Katze meiner Freundin rennt dann immer weg.

  3. Wir haben einen 5 Jahre alten Kater aus dem Tierheim, er war traumatisiert und verstört . Ausserdem hat er einen Virus, der nicht behandelt werden kann.Mit viel Liebe und nochmehr Geduld versuchen wir, ihm ein schönes Katzenleben zu geben.
    Doch alles was wir über Katzen und ihr Verhalten lesen , trifft auf unser Katerchen nicht zu.
    Er sitzt nicht gerne oben, er sitzt lieber unter unseren Möbeln , er will keinen Kratzbaum , er konnte nicht spielen und alles nur mit einer Portion Angst.
    Hat jemand Tipps wie man unserem Katerchen noch besser helfen kann seine Angst zu verlieren.

  4. Wir haben drei Katzen,unterschiedliche Rassen und alle mit eigenem Charakter…wir lieben sie sehr…eine Bereicherung für unser Leben….sie sind verschmust,zauberhaft und ….unbeschreiblich süß

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