HomeRatgeberDarum macht Deine Katze beim Pupsen keine Geräusche

Darum macht Deine Katze beim Pupsen keine Geräusche

Deine Fellnase kann zaubern: Sie macht, dass Luft geräuschlos gewaltig stinkt. Wir decken das Geheimnis dieses Tricks auf. Natürlich können Stubentiger auch hörbar pupsen - aber das kommt nur sehr selten vor, wir erklären Dir warum.

Die Frage, ob unsere Fellnase auch pupsen kann, kennt nur eine Antwort: und wie! Denn nicht nur wir Menschen haben Blähungen, auch unsere vierbeinigen Begleiter sondern „Darmwinde“ ab. Und zwar mit eindeutiger Wirkung für die Umgebung: ein Katzenfurz kann gewaltig stinken. Da aber dabei die typischen Geräusche fehlen, wird die Katze selten verdächtigt die Geruchsquelle zu sein.

Wie entstehen Blähungen bei Katzen?

Die Verdauung der Samtpfoten ist ähnlich wie die von uns Menschen. Wenn der Körper gewisse Bestandteile der Nahrung nicht richtig verwerten kann, beginnen Bakterien im Darm den noch nicht komplett verdauten Nahrungsbrei zu zersetzen. Dabei produzieren die Bakterien Gase, die dann bei Zwei- und Vierbeinern zu Blähungen führen. Doch auch wenn es mal mehr stinkt, gelegentliche Pupse Deiner Fellnase sind kein Alarmzeichen. Schließlich verspüren auch Samtpfoten manchmal ein Zwicken und Zwacken im Bauch. Und dann tut es einfach gut, Luft abzulassen. Sollten die Flatulenzen jedoch häufiger vorkommen, solltest Du das Fressverhalten Deines Vierbeiners näher betrachten.

Darum pupst Deine Fellnase

Meistens hat das Pupsen harmlose Gründe. Hauptursache sind entweder Futterunverträglichkeit oder falsche Ernährung. Aber auch eine Futterumstellung kann zu Blähungen führen. Oftmals sind auch minderwertiges Katzenfutter und die darin enthaltenen Inhaltsstoffe Ursache für das Pupsen. Anteile von Bohnen und Erbsen sind nur schwer verdaulich und sorgen dafür, dass die Darmbakterien reichlich Gase produzieren müssen. Achte auch hochwertiges Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil ohne Zucker.

Auch hastiges Herunterschlingen der Nahrung kann zu vermehrten „Darmwinden“ führen. In diesem Fall solltest Du die Nahrung in mehrere kleine Portionen aufteilen. Milchprodukte sind für Deinen Stubentiger völlig ungeeignet. Samtpfoten leiden an einer Laktoseintoleranz, dementsprechend sollten sie keine Milch gefüttert bekommen.

Und schließlich ist auch das Alter Deines vierbeinigen Mitbewohners verantwortlich für Blähungen. Denn je älter die Katze ist, desto mehr nimmt die Stoffwechseltätigkeit ab.

Junge Fellnase
Foto: unsplash.com/Patrizia Berta (Symbolfoto)

Warum macht Dein Stubentiger beim Pupsen kaum Geräusche?

Bei Säugetieren löst zum einen das Gewebe rund um den Anus das Pups-Geräusch aus. Dieses gerät durch den Druck der austretenden Gase ins Flattern und erzeugt so das typische Geräusch. Zum anderen ziehen die meisten Säugetiere instinktiv den Schließmuskel sehr stark zusammen, wenn sich der Gasaustritt ankündigt. Und diese enge Öffnung produziert ebenfalls die typische Geräuschkulisse, die entsteht, wenn gasförmige Stoffe mit hohem Druck durch eine zu enge Öffnung entweichen müssen.

Fellnasen hingen pupsen in den meisten Fällen lautlos. Das liegt vor allem an der Menge der Gasproduktion. Denn diese ist sehr viel geringer als bei großen Säugetieren wie uns Menschen, Pferden oder Kühen. Damit ist auch der Druck geringer. Dieser geringe Druck und das langsame Entweichen der Gase sorgen dafür, dass Katzen beim Pupsen nur selten Geräusche machen.

Wenn wir Menschen krampfhaft versuchen, das drohende Unheil abzuwenden, spannen wir unseren Schließmuskel nur umso mehr an. Mit deutlich hörbaren Konsequenzen. Ganz im Gegensatz zu unseren selbstbewussten Fellnasen. Ihnen scheint das pupsen nicht peinlich zu sein. Für sie sind Blähungen ganz normal – frei nach der Devise: Was raus muss, muss raus.

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