Schlaf macht einen großen Teil des Hunde-Lebens aus. Durchschnittlich schlummern die Fellnasen zwischen neun und 14 Stunden täglich. Bei Welpen können es sogar bis zu 20 Stunden sein. Die Dauer hängt vom Aktivitätslevel, der Rasse, der Größe und dem Alter des Vierbeiners ab. Obwohl der beste Freund des Menschen sich meist an die Schlafphasen des Frauchens oder Herrchens anpasst, benötigt er über den tag verteilt zusätzliche Nickerchen.
Ähnlich wie Menschen neigen Hunde dazu aggressiv, unkonzentriert oder sensibel zu werden, wenn sie nicht genug Schlaf bekommen. Wenn diese Auffälligkeiten auftreten, ist es wichtig herauszufinden, warum Dein Hund nicht genug Erholung durchs Schlafen bekommt. Der erste Schritt: das Schlafverhalten des Vierbeiners beobachten.
Wie sehen Auffälligkeiten im Schlaf Deines Hundes aus?
Hunde können genauso wie Menschen unter Schlafstörungen leiden. Darunter fallen Schlafapnoe, Narkolepsie oder Schlafrhythmusstörungen. Vor allem Hunderassen mit verkürzter Schnauze, zum Beispiel Französische Bulldoggen, neigen schon von Geburt an zu Atemproblemen – dies stellt ein erhöhtes Risiko für Schlafatmungsstörungen wie Schlafapnoe dar.

Nicht immer weisen Schlafstörungen auf ein Problem mit der Gesundheit Deines Hundes hin, solltest Du jedoch starke Veränderungen feststellen, kann das ein Hinweis sein. Warnzeichen sind etwa sehr lautes Schnarchen, regelmäßiges Aufwachen und Unterbrechen des Schlafes oder heftige Bewegungen im Schlaf. Aber auch unruhiges Verhalten kurz vorm Schlafen oder Wasserlassen währenddessen bringen Grund zur Sorge. Solltest Du solche Veränderungen bemerken, wäre es ratsam, den Tierarzt aufzusuchen.
Wichtig ist jedoch, dass Du Deinen Hund auch während der Warnzeichen nicht abrupt weckst. Unruhiger Schlaf ist in diesem Fall besser, als gar keiner.
Erholsamer Schlaf: Das braucht Dein Hund
Wenn Dein flauschiger Gefährte trotz guter Gesundheit unter Schlafproblemen leidet, gibt es einige Möglichkeiten ihm dabei zu helfen, erholsameren Schlummer zu bekommen:
- Sorge für komfortable Schlafmöglichkeiten wie ein großes, weiches Hundebettchen.
- Erstelle vorhersehbare Routinen. Das können beispielsweise feste Schlafzeiten sein, nach denen Dein Hund sich richten kann.
- Stelle sicher, dass Dein Hund am Tag genug draußen war. Bewegung Auslauf und auch mentale Auslastung sind wichtig, damit er zu Ruhe kommen kann.
- Achte darauf, dass der Schlafplatz in einer ruhigen Ecke ist, wo nicht viel Aufruhr herrscht.
- Gib Deinem Haustier das Gefühl, dass es bei Dir sicher ist und vermeide extreme Stresssituationen.

Wenn Du Deinem Vierbeiner die Möglichkeit bietest, erholsamen Schlaf zu bekommen, macht es gleich viel mehr Freude, diesen dabei zu beobachten. Vielleicht schaffst Du es ja sogar zu erkennen, wovon der süße Racker gerade träumt.



