Egal ob zu Glühwein, heiße Schokolade oder Kinderpunsch: Lebkuchen darf in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Würzig, schokoladig, süß – das Gebäck ist einfach die perfekte Leckerei. Aber genau diese drei Eigenschaften machen Lebkuchen für Deinen Hund so gefährlich.
Denn die Zutatenliste der Weihnachtsleckerei enthält oft unter anderem Muskat und Nelken. Beide Gewürze sind für Hunde giftig. Auch der hohe Zuckeranteil kann zu Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen führen. Besondere Vorsicht ist bei Lebkuchen mit Schokoladenglasur geboten. Denn: Der Kakao in der Schokolade ist für Hunde ebenfalls giftig.
Darum sollte Dein Hund keinen Lebkuchen fressen
Deshalb gilt: Gib Deinem Hund niemals etwas vom Lebkuchen ab. Wenn Dein Bello aus Versehen doch etwas davon genascht hat, solltest Du ihn vorsorglich zum Tierarzt bringen. Hilfreich ist für den Veterinär auch die Info, wie viele Lebkuchen Dein Hund gefressen hat.
Natürlich hängt die Gefahr immer von der gefressenen Menge ab – und von der Größe Deines Hundes. Wenn Deine Fellnase nur ein paar Krümel vom Boden aufleckt, ist das nicht so tragisch. Aber ein Chihuahua, der ein ganzes Lebkuchenherz verdrückt, sollte schleunigst untersucht werden.

Vergiftungsanzeichen beim Hund
Wie Du erkennen kannst, dass Dein Hund etwas Falsches und womöglich Giftiges gefressen hat? Dann können laut dem Magazin „PetMD“ Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Lethargie, Zittern oder Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Bemerkst Du diese Anzeichen, nachdem Dein Vierbeiner Lebkuchen gefressen hat? Dann ab in die Tierarztpraxis mit ihm!
Labrador frisst 30 Lebkuchen – Not-OP
Wie gefährlich Lebkuchen für einen Hund werden kann, zeigt etwa dieser Fall: In Großbritannien hat vor einigen Jahren ein Labrador 30 Lebkuchen gefressen. Er musste zweimal notoperiert werden und überlebte nur knapp, wie unter anderem „ntv“ berichtete.
Wenn Du Deinen Hund zu Weihnachten trotzdem mit einer Knabberei beglücken möchtest, kannst Du ihm statt Lebkuchen also lieber Hundekekse backen. Die schmecken Deinem Bello garantiert – und sind außerdem gut verträglich. Generell solltest Du bei Snacks aber beachten: Sie sind immer nur ein „Extra“ und sollten nicht die Hauptmahlzeit Deines Hundes ausmachen.



