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Burma – Die anmutige Glücksbringerin

Über die Burma

Allgemeines

Größe: Klein bis Mittelgroß

Fell-Länge: Kurzhaarkatze

Farben: Blau, Blau-Tortie, Lilac, Creme, Rot, Braun, Braun-Tortie, Chocolate, Chocolate-Tortie

Gewicht: 4,0 bis 5,0 Kilogramm (Katze); 5,0 bis 6,0 Kilogramm (Kater)

Haltungsempfehlung

Die Burma gilt als lebhafte und neugierige Katzenrasse. Katzenhalter sollten deshalb gerade bei der Wohnungshaltung auf ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten achten. In der Wohnung benötigt die Mieze außerdem die Gesellschaft eines Artgenossen. Eine Alternative stellt der Freigang da, der durch das eher pflegeleichte Fell der Rasse in der Regel unproblematisch ist. Wer sich eine aktive und kontaktfreudige Katze wünscht, kann mit der Burma glücklich werden. Ein Haushalt mit Kindern stellt für die Burma meist kein Problem dar, solange ihre Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern beachtet werden und sie nicht bedrängt wird. Ein hoher Kratzbaum dient hier als ideale Rückzugsmöglichkeit.

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Die aus dem heutigen Myanmar stammende Burma soll dort einst als eine von 16 Tempelkatzenrassen gehalten worden sein. Ihr thailändischer Name Maeo Thong Daeng bedeutet Kupferkatze oder auch gelehrige Schönheit. Unter den Mönchen gilt sie als Glückskatze.

Nach Europa gelangten die ersten Burmesen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, wurden damals allerdings noch nicht als eigene Rasse angesehen. Wegen ihrer optischen Ähnlichkeit mit der Siam wurde die Burma viele Jahre als „Chocolate Siamese“ gehandelt. Beide Rassen wurden häufig unwissentlich miteinander gekreuzt.

Der US-Navy-Arzt Joseph C. Thompson soll im Jahr 1933 die erste Burma nach Kalifornien gebracht haben. Die Katze wurde auch hier von Katzenzüchtern und Genetikern zunächst irrtümlich für eine Siamkatze gehalten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der Katze namens Wong Mau um eine Kreuzung aus einer Siam und einer anderen, bis dahin unbekannten Katzenrasse handelte. Diese Rasse wurde Burma genannt.

Durch die intensive Einkreuzung waren die Burmesen bald kaum noch von Siamkatzen zu unterscheiden. Der CFA hatte die Rasse 1936 anerkannt, erkannte sie aus diesem Grund aber bereits elf Jahre später wieder ab. Erst 1954 wurde die Burma erneut als eigene Rasse betrachtet.

Seitdem machten es sich Züchter zur Aufgabe, die Rasse zu perfektionieren. Im Jahr 1955 wurden in England die ersten Kitten in der Farbe Blau geboren. Es folgten die Farben Creme, Tortie und Rot. Im Laufe der Jahre kamen weitere Farbvarianten wie etwa Lilac hinzu. In den USA wurden einige der Farben unter dem Rassenamen Malayan aufgenommen.

Die Rassestandards variieren zwischen den USA, Australien, Neuseeland und Großbritannien, wo die Burma vorwiegend gezüchtet wird. Darüber hinaus wird die Burma häufig mit der Heiligen Birma verwechselt, die jedoch eine eigene Katzenrasse darstellt.

Rassespezifische Charakterzüge

Die Burma gilt als lebhafte und intelligente Katzenrasse, die sich auch im Erwachsenenalter noch verspielt zeigt. Die aktive Katze soll temperamentvoll und menschenfixiert, aber selten aufdringlich sein. Sie ist meist anhänglich, aber eher keine Schoßkatze. Wird man ihrem temperamentvollen Wesen nicht gerecht, teilt sie ihren Unmut lautstark mit. Generell gilt die Burma als gesprächig, ihr wird jedoch eine weichere Stimme als der Siam nachgesagt.

Haltung und Pflege

Alleine bleibt die gesellige Burma nur ungern. In der Wohnung braucht sie, neben abwechslungsreichen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten, deshalb einen passenden Katzenpartner, mit dem sie toben und schmusen kann. Ihr kurzes Fell gilt als nicht sonderlich pflegeintensiv, deshalb ist Freigang eher unproblematisch. Verschiedene Quellen berichten, dass die Burma ein territoriales Verhalten gegenüber anderen Katzen zeigen kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie als aggressives Tier zu verstehen ist. Sie weiß lediglich ihr Revier zu verteidigen.

Die Rasse gilt als langlebig und robust. Allerdings gibt es verschiedene Erbkrankheiten, die bei Burmesen gehäuft auftreten sollen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um das kongenitale Vestibularsyndrom, das eine Erkrankung des Innenohrs darstellt. Bei Anzeichen von Gleichgewichtsstörungen und/oder Taubheit, beides Symptome dieser Krankheit, sollte die Katze zum Tierarzt gebracht werden. Ansonsten gilt wie bei allen Katzen: Faktoren wie eine gesunde Ernährung und regelmäßige Gesundheitschecks können sich generell positiv auf die Lebenserwartung auswirken, die bei der Burma im Schnitt sechzehn Jahre beträgt.

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