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Beauceron: Rasseportrait der wachsamen Begleiter

Der Beauceron ist ein treuer, freundlicher und selbstsicherer Hund. Er gilt als wachsamer Beschützer seiner Familie und zeigt sich dabei aufmerksam und loyal. Was den treuen Vierbeiner genau ausmacht und wie Du ihn richtig hältst, das erfährst Du in diesem Rasseportrait!

Treu, freundlich und selbstsicher – das zeichnet den Beauceron aus. Ein Hund zum Kuscheln ist er jedoch nicht. Vielmehr tritt er als Beschützer seiner Familie auf, die er als sein Rudel ansieht. Wird er in alle Aktivitäten integriert, so blüht er auf und fühlt sich rundum wohl. Was den wachsamen Vierbeiner genau ausmacht und wie Du ihn richtig hältst, das erfährst Du in diesem Rasseportrait:

Die Herkunft der Hunderasse

Der Beauceron gehört zu den alten französischen Hirtenhund-Rassen. Aus dieser Zeit stammen auch seine ausgeprägten Hüte- und Schutz-Eigenschaften, die er bis heute behalten hat. Damals unterstützte er Wanderschäfer bei ihrer Arbeit. Bereits zwei der ausdauernden Vierbeiner genügten, um eine Herde mit 200 bis 300 Schafen zusammenzuhalten, zu beschützen und zu treiben.
Auch heute helfen die Tiere noch beim Hüten mit. Zudem haben sie sich als Polizei-, Sanitäts- und Suchhunde bewährt. Denn aufgrund ihrer Fähigkeiten sind die Vierbeiner vielseitig einsetzbar. Bekannt sind die Fellnasen vor allem in Frankreich, wo sie beliebte Familien-, Wach- und Begleithunde sind. In Deutschland sind sie hingegen trotz ihrer einzigartigen Eigenschaften weniger bekannt. Doch die wachsamen Hütehunde überzeugen auch hier immer mehr Tierliebhaber mit ihrem treuen, freundlichen und selbstsicheren Charakter.

Beauceron im Garten
Foto: pixabay.com/christels (Symbolfoto)

Das zeichnet die Tiere aus

Beauceron Hunde sind loyal und werden Dir nicht von der Seite weichen, wenn Du erst einmal ihr Vertrauen gewonnen hast. Fremden gegenüber sind sie jedoch in der Regel eher misstrauisch und distanziert. Sie orientieren sich am Urteil ihrer Bezugsperson und vertrauen außerdem auf ihren eigenen Instinkt. Eindringlinge halten die Vierbeiner mit ihrem ernsten Blick und ihrer Größe auf Distanz. Denn mit ihrem Äußeren verschaffen sie sich Respekt:

  • Widerristhöhe: Rüden 65 bis 70 Zentimeter, Hündinnen 61 bis 68 Zentimeter
  • Gewicht: Bis 50 Kilogramm
  • Fell: Kurze, kräftige und feine Unterwolle
  • Farbe: Schwarz mit lohfarbenen Abzeichen
  • Lebenserwartung: 10 bis 13 Jahre

In der Regel kündigt ein Beauceron aufgrund seines Wesens Besuch mit seinem kräftigen und tiefen Bellen an. Seiner Familie gegenüber ist er ein treuer Beschützer, der sein Rudel bewacht und – wenn nötig – auch beschützt. Wie alle Schäferhunde braucht der Beauceron bedingt durch seinen Charakter eine liebevolle, aber konsequente Erziehung sowie viel Beschäftigung. Deshalb eignet er sich vor allem für erfahrene Hundehalter. Denn fühlt er sich nicht verstanden oder ist er unterfordert, so tanz er seinem Herrchen schnell auf der Nase herum.
Die Vierbeiner haben einen starken Bewegungsdrang und möchten diesen auch ausleben. Sie sind ausdauernd, temperamentvoll und wendig, deshalb ist ein aktives Frauchen oder Herrchen für die Fellnasen ein Muss. Da der Jagdtrieb bei den Tieren nur in sehr geringem Maße ausgeprägt ist, sind sie die perfekten Begleiter in der Natur. Wichtig für einen Beauceron ist es, eine Beziehung zu seiner Familie aufzubauen. Denn er besitzt ein feinfühliges Wesen und benötigt eine enge Bindung. Als Hof- oder Zwingerhund eignet er sich hingegen keinesfalls.

Mit der richtigen Erziehung zum perfekten Familienhund

Wichtig ist es, bereits Beauceron Welpen liebevoll aber konsequent zu erziehen. Grundsätzlich funktioniert das problemlos. Denn die tierischen Begleiter sind offen, ehrlich und arbeiten gerne mit ihrem Frauchen oder Herrchen zusammen. Damit die Erziehung wirklich gelingt, ist es essentiell, das richtige Maß zwischen Konsequenz, Einfühlungsvermögen und Härte für den Vierbeiner zu finden. Denn er ist feinfühlig und temperamentvoll zugleich. Grundlage für eine gute Beziehung zwischen Halter und Tier ist eine enge sowie vertrauensvolle Bindung.

Zudem solltest Du nach einer geeigneten Aktivität für Deinen tierischen Liebling suchen – zum Beispiel Agility oder Fährtenarbeit. Auch als Dienst- oder Schutzhund sowie zum Hüten kannst Du Deinen Beauceron ausbilden. Dabei wird er gefordert und kann sich so richtig austoben. So sorgst Du dafür, dass Dein Haustier ausgeglichen bleibt und sich rundum wohlfühlt. Denn ist Dein tierischer Begleiter nicht ausgelastet und unterfordert, so kann er schnell zu einem Problemhund werden.

Sind hingegen bestimmte Voraussetzungen gegeben, eignet er sich als treue Fellnase für Familien: So muss der Beauceron seinen Besitzer wirklich als Rudelführer ansehen und sein angeborenes Hütebedürfnis sowie den Hang zur Selbstständigkeit bedenken. Zudem ist es wichtig, dass Du ihn in das Familienleben wirklich integrierst. Denn nur so fühlt er sich auch als Teil eures Rudels.

Foto: pixabay.com/Nana-ne (Symbolfoto)

Pflege und Gesundheit

Der Beauceron hat ein kurzes Fell und benötig somit nur wenig Pflege. Grundsätzlich reicht es aus, ihn regelmäßig zu bürsten und dabei abgestorbene Haare sowie Unterwolle zu entfernen. Zudem müssen die Afterkrallen gelegentlich gekürzt werden. Um mögliche Krankheiten schnell zu entdecken, solltest Du Deinen tierischen Begleiter außerdem ab und an selbst untersuchen.
Schau Dir dafür seine Augen, Zähne, Ohren und sein Zahnfleisch an. Erkennst Du Auffälligkeiten oder Veränderungen, solltest Du einen Tierarzt aufsuchen. In der Regel ist diese robuste Rasse jedoch kaum krankheitsanfällig. Typische Erkrankungen sind nicht bekannt. So werden Beaucerons meist zwischen zehn und dreizehn Jahren alt. Ist Dein Hund jedoch besonders groß und schwer, empfiehlt es sich, ihn mit etwa 13 bis 15 Monaten auf Hüftgelenksdysplasie untersuchen zu lassen.
Zudem sind große Hunde auch für Magendreher anfällig. Deshalb solltest Du Deinem tierischen Liebling besser kleinere Futtermengen über den Tag verteilt geben. So beugst Du dieser Problematik nachhaltig vor und sorgst dafür, dass Dein treuer Begleiter gesund und munter bleibt.

Weiterhin musst Du Deinem Hund viel Auslauf ermöglichen. Denn der Beauceron braucht ausreichend Bewegung und Beschäftigung, um fit zu bleiben. Er liebt es, in der freien Natur unterwegs zu sein und die Umgebung ausgiebig zu erkunden. Auch auf einem Hundesportplatz fühlt er sich wohl und wird gefordert.

Eine kleine Stadtwohnung ist für die Haltung des bewegungsfreudigen Vierbeiners hingegen nicht wirklich ideal. Vielmehr bevorzugt er es, sich im Garten aufzuhalten und sich dort so richtig auszutoben. Zudem sind ausgiebige Spaziergänge für Herrchen und Frauchen ein Muss, damit die Tiere ausgeglichen bleiben.

1 Kommentar

  1. Ich habe 2 Goldis und ich känne meine beiden da waren sie elf Std alt. Sidney ist die Beschützerin und Jouey ein Schmussebär.
    Ich habe meine beiden Schätze selber trainiert…..
    Sie lieben den Wald so wie ich wir sind jeden Tag unterwegs und beobachten alle Tiere die im Wald gibt.
    Mfg Claudia Kern

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