HomeHundeSpürhund Flocki hat schon mehrere Millionen Euro erschnüffelt

Spürhund Flocki hat schon mehrere Millionen Euro erschnüffelt

Flocki ist als Bargeldspürhund in ganz Europa im Einsatz und hat bereits mehrere Millionen Euro aufgespürt. Wir erklären, wie die 18-jährige Hündin iBargeld auch in fünf Metern unter der Erde auszumachen kann.

Sprengstoff, Rauschgift und vermisste Personen – all das können speziell ausgebildete Spürhunde ausfindig machen. Und auch Bargeld können die Vierbeiner aufspüren. So wie der Skadi, Zoll-Beamter azf vier Pfoten, der im Sommer vergangenen Jahres 70.000 Euro Falschgeld am Flughafen Köln/Bonn entdeckte.

Sogar Geld, das tief vergraben ist oder sich in kleinsten Ritzen befindet, können Bargeldspürhund auffinden. Hündin Flocki von der „K9 Detection Dog School Germany“ in Sachsen ist ein wahres Talent auf ihrem Gebiet. Sie habe bereits Geld in fünf Metern Tiefe aufgetan, erzählt Halterin und Geschäftsführerin der Hundeschule, Vivien Nitsche, gegenüber der „Bild“.

Bargeldspürhunde kommen rum

Nach einer Grundausbildung, die je nach Ausbildungsstätte unterschiedlich lange dauern kann, spezialisieren sich die Spürhunde. Bargeldspürhunde werden darauf konditioniert, chemische Stoffe wie Druckfarben, Lösungsmittel und Klebstoffe, die sich auf den Scheinen befinden, wahrzunehmen. Auch Papier und Tinte haben einen bestimmten Geruch.

Dabei spielt auch die Kombination aller Stoffe und Materialien eine Rolle. Im Training werden die Scheine – auch einzeln – versteckt. Um den Erfolg mit etwas Positivem zu verbinden, werden die Spürnasen bei einem Fund mit Leckerlis belohnt.

Hund im Rasen
Foto: unsplash.com/Ilie Barna (Symbolbild)

Oft sind die ausgebildeten Fellnasen in Deutschland und ganz Europa im Einsatz. Nitsche zufolge benutze jedes Land andere Materialien für ihre Banknoten. Die Tiere müssen sich demnach sogar auf verschiedene Währungen einstellen.

Hunde und ihre einzigartigen Nasen

Auf die Hunderasse kommt es bei der Ausbildung zum Spürhund nicht an – die Nase ist entscheidend. Der Geruchssinn von Hunden ist viel leistungsfähiger als der von Menschen. Die Vierbeiner haben 44 Mail so viele Riechzellen wie Menschen, teilweise sogar noch mehr.

Auch der Teil des Gehirns, der für die Einordnung von Gerüchen zuständig ist, ist bei Hunden viel ausgeprägter. Sie können auch einzelne Gerüche aus einem Sammelsurium aus verschiedenen Duftnoten wahrnehmen und analysieren.

Hund auf der Suche
Foto: unsplash.com/Tonia Kraakman (Symbolbild)

Supernase Flocki ist bereits seit acht Jahren im Einsatz. Nitsche berichtet, dass die 18-jährige Hündin in dieser Zeit stolze 2,8 Millionen Euro aufgespürt und damit viele Menschen glücklich gemacht habe.

Denn nicht nur Ordnungshüter sind auf die Spürnase angewiesen, auch Privatleute benötigen ihre Dienste. Einige Personen erinnern sich nicht mehr daran, wo sie ihr Bargeld versteckt haben, andere erben Immobilien, die durchsucht werden sollen, weil irgendwo ein paar Scheinchen vermutet werden.

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