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Balinese – Verspielte Wohnungskatze

Über die Balinese

Allgemeines

Größe: Mittelgroß

Fell-Länge: Halblanghaarkatze (keine Unterwolle)

Farben: Weiß, Creme, Elfenbein

Gewicht: 4,0 bis 6,0 Kilogramm (Katze); 5,0 bis 7,0 Kilogramm (Kater)

Haltungsempfehlung

Da das Fell der Balinese nicht über Unterwolle verfügt, ist die Wohnungshaltung mit einem gesicherten Balkon eine gute Alternative zum Freigang. Um dem hohen Bewegungs- und Lerndrang der Tiere gerecht zu werden, sind ein großer Kratzbaum und ausreichende Beschäftigung empfehlenswert. Die kontaktfreudige Katze genießt die Gesellschaft von Artgenossen und sollte niemals lange Zeit allein gelassen werden. Aufgrund ihres teils eigenwilligen Charakters ist sie nur bedingt für Erstkatzenhalter geeignet.

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Die Balinese stammt von der bekannteren Siam ab, und unterscheidet sich von dieser hauptsächlich durch das längere Fell und den buschigen Schwanz. Der grazile Körperbau und die Pointierung des Felles entsprechen weitgehend dem der Siam. Auch die strahlend blauen Augen haben die Balinesen von ihrem siamesischen Verwandten geerbt.

Bereits in den 1920 Jahren wurden immer wieder Langhaar-Siamkatzen geboren, die aus der Verpaarung von langhaarigen Siamkatzen und Angorakatzen entstanden. Die wurden jedoch nicht zur Zucht verwendet. Erst um 1950 begannen die US-amerikanischen Züchter Marion Dorsey und Helen Smith in Kalifornien mit der gezielten Züchtung der anmutigen Balinesen.

Ihr Name hat demnach also nichts mit ihrer Herkunft zu tun. Da die Bezeichnung „Langhaar-Siamkatze“ den schönen Tieren nicht gerecht wurde, benannte man die Balinesen aufgrund ihres geschmeidigen Ganges nach balinesischen Tempeltänzerinnen.

Nachdem sich die Rasse in den USA bald recht großer Beliebtheit erfreute, begannen die Züchter mit ihrer Perfektionierung.

Aus diesem Grund gibt es nicht nur die schlanke, moderne Version der Balinesenkatze, sondern auch die im Stil der „alten Siam“ – der sogenannten Thaikatze (die sich durch eine rundere Kopfform und höher angesetzte Ohren auszeichnet).

Rassespezifische Charakterzüge

Genau wie die Siam ist auch die Balinese ein sehr kommunikatives Tier und teilt sich dem Menschen gerne mit. Die gesellige Katze genießt es im Mittelpunkt zu stehen und freut sich über menschliche Aufmerksamkeit. Da sie sehr anhänglich und kontaktfreudig ist, kann es durchaus vorkommen, dass sie ihrem Menschen maunzend durch die Wohnung folgt. Die intelligenten Samtpfoten sind wahre Energiebündel und wollen viel toben und klettern. Sie genießen ausgiebige Streicheleinheiten jedoch ebenso wie aufregende Spielstunden. Die Balinese weiß, was sie will und gilt bisweilen als eigenwillige, aber nicht arrogante Katze.

Haltung und Pflege

Da das halblange Fell der Balinesen keine Unterwolle besitzt, gestaltet sich die Fellpflege verhältnismäßig unproblematisch. Regelmäßiges Bürsten schadet natürlich nicht und kann mit ausgiebigem Schmusen verbunden werden. Die Tiere reagieren aufgrund der fehlenden Unterwolle jedoch empfindlich auf Kälte und Nässe, deshalb sind sie nur bedingt für den Freigang und eher für die Wohnungshaltung geeignet.

Wie die meisten orientalischen Katzenrassen ist auch die Balinese sehr sozial, daher empfiehlt sich die Haltung von mindestens zwei Tieren. Eine einzelne Mieze sollte auf keinen Fall lange allein gelassen werden und braucht engen Kontakt zu ihren Bezugspersonen. Balinesen sind charakterstarke Katzen. Im Zusammenleben mit Artgenossen oder anderen Tieren können sie deshalb durchaus mit Eifersucht reagieren, da sie gerne die volle Aufmerksamkeit ihrer Familie genießen.

Die intelligenten Katzen sind kleine Ausbruchskünstler und benötigen in der Wohnung die Möglichkeit ihren starken Bewegungsdrang auszuleben. Ein großer Kratzbaum ist deshalb Pflicht. Schließlich soll sich der Stubentiger nicht am Wohnzimmermobiliar austoben und ausreichend klettern können. Die Balinese ist sehr lernfreudig, deshalb kann sie beispielsweise mit Clicker-, bzw. Tricktraining oder entsprechendem Katzenspielzeug gefördert werden.

Mit einer Lebenserwartung von durchschnittlich 15 bis 20 Jahren gilt die Balinese als langlebige, robuste und wenig krankheitsanfällige Katze.

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