HomeRatgeberBärlauch: Darum ist die Frühlings-Pflanze für Hunde so gefährlich

Bärlauch: Darum ist die Frühlings-Pflanze für Hunde so gefährlich

Dass Bärlauch dem hochgiftigen Maiglöckchen ähnelt, ist bekannt. Doch selbst wenn keine Verwechslung vorliegt, können die Pflanzen Hunden schaden. Hier erfährst Du, warum.

Bärlauch verströmt einen unverkennbaren Duft in Wäldern und Parks. Hunde- und Pferdebesitzer sollten das als Warnzeichen wahrnehmen. Denn: „Bärlauch ist für Hunde und Pferde giftig“, warnt Tierärztin Tina Hölscher von der Tierschutzorganisation „Aktion Tier“. Es zerstört die roten Blutkörperchen und führt so zu Blutarmut. Hunde und Pferde sollten also dringend davon abgehalten werden, das Kraut zu fressen.

„Auch auf Koppeln muss der Bärlauch samt Knolle aus der Erde entfernt werden“, empfiehlt Hölscher. Bei Hunden ist die Sache etwas schwieriger, hier müssen Halter bei allen Spaziergängen ihre Augen offen halten.

Achte also genau darauf, wo Dein Tier schnüffelt und womöglich fressen will. Als Hundehalter kannst Du ein Anti-Giftköder-Training machen. So nimmt Deine Fellnase gar nicht erst Unerwünschtes auf.

Hund frisst Bärlauch – Symptome schwer zu erkennen

Woran merke ich, dass mein Haustier womöglich unbemerkt Bärlauch gefressen hat? Erste Symptome einer Vergiftung sind laut „Aktion Tier“ Schleimhautreizungen. Doch die sind oft schwer zu bemerken.

Aufmerksam werden sollten Besitzer allerdings auf jeden Fall, wenn Durchfall und Erbrechen auftreten. Wer eine Vergiftung vermutet, sollte den Tierarzt rufen. Der kann den Kreislauf des Tieres mit Infusionen stabilisieren oder im schlimmsten Fall eine Bluttransfusion verabreichen.

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