Der Name lässt zwar vermuten, dass diese Hunderasse aus Australien kommt, ihren Ursprung hat sie aber in den USA. Eine Theorie besagt, dass baskische Schafhirten die Hunde bei ihrer Einreise nach Amerika mitbrachten und die Tiere sich dann dort ausbreiteten. Entsprechend wurde der Australian Shepherd als Farm-, Ranch- und Hütehund eingesetzt.
Bei diesen Arbeiten war die Rasse aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit sehr beliebt. Bewunderung erntete der Australische Schäferhund in den 1950er und 1960er Jahren auf Rodeo Shows, wo er mit Tricks und seinem Aussehen überzeugen konnte. Nach und nach entwickelte sich die Hunderasse vom Hüte- zum Familienhund. Im Jahr 1996 wurde der Australian Shepherd dann von der „Fédération Cynologique Internationale“ (FCI) offiziell als Rasse anerkannt.
Hintergrundinformationen zum australischen Schäferhund
Allgemeines
- „FCI“-Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
- Sektion 1: Schäferhunde
- Größe: 51 bis 58 Zentimeter (Rüden); 46 bis 53 Zentimeter (Hündinnen)
- Farbe: Bluemerle, schwarz, Redmerle, Rot – hinzu kommen weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen, wodurch insgesamt 16 Farbvarianten möglich sind.

Er gehört neben verwandten Rassen wie dem Border Collie und anderen Hütehunden zur „FCI“-Gruppe 1, Sektion 1. In dieser Rassebeschreibung liefern wir Dir noch viele weitere Infos zum Australian Shepherd, seinem Aussehen und seinen Eigenschaften. Lies gerne weiter!
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Zahlen, Daten und Infos rund um den Aussie
Der australische Schäferhund gehört zu den Hunderassen mittlerer Größe. Rüden haben einen höheren Widerrist und sind schwerer als Hündinnen. Die Fellfarben sind bei beiden Geschlechtern sehr vielfältig. Die Grundfarben sind:
- Bluemerle
- Redmerle
- Schwarz
- Rot
Zudem verfügt der Australian Sheperd in der Regel über weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen. Insgesamt gibt es 16 mögliche Farbvarianten. Sein Fell ist lang, die Unterwolle dicht. Der Rassehund hat blaue oder braune, mandelförmige Augen. Einige Tiere haben zweifarbige Augen, die ihnen ein besonders interessantes Aussehen verleihen.
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Hündin |
Rüde | |
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Widerristhöhe | 46 – 53 Zentimeter | 51 – 58 Zentimeter |
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Gewicht | 15 – 22 Kilogramm | 19 – 28 Kilogramm |
Der Australian Shepherd hat eine Lebenserwartung von etwa elf bis 15 Jahren.

Ein charakterstarker, aktiver Vierbeiner
Intelligent, freundlich, lebhaft und herzlich – das sind nur einige Adjektive, die das Wesen des australischen Schäferhunds beschreiben. Was macht ihn außerdem aus? Der Australian Shepherd hat ein sehr ausgeglichenes Gemüt und ist damit gut als Familienhund geeignet. Nur beim ersten Kennenlernen ist er oft etwas vorsichtig und zurückhaltend.
Mal ist er verspielt, mal ruhig. Er zeichnet sich durch einen ausgeprägten Herden- und Beschützerinstinkt aus und neigt nicht zu aggressivem Verhalten. Besonders wohl fühlt er sich in einer aktiven Familie. Denn er ist bewegungsfreudig, kinderfreundlich und bleibt nicht gerne lange allein. Der Australian Shepherd ist zudem sehr lernbegierig und pflichtbewusst. Wenn Du ihm eine Aufgabe gibst, wird er sich bemühen, diese umgehend auszuführen, um Dir zu gefallen.
Glücklich mit dem Aussie leben – Haltungsempfehlungen und Fitness-Ansprüche
Die Haltung eines Australian Shepherd erfordert Einsatz deinerseits. Denn er braucht viel Auslauf. Geistige und körperliche Fitness ist für diese Rasse sehr wichtig. Der Australian Shepherd hat sehr viel Energie – schließlich musste er früher den ganzen Tag Schafe, Rinder und anderes Vieh hüten. Dementsprechend solltest Du aktiv sein und genügend Zeit für die körperliche Betätigung Deines Hundes aufbringen können.
Ob bei stundenlangen Spaziergängen mit Sprinteinheiten, Radtouren oder spezifischem Hundesport: Wichtig ist, dass ein Australian Shepherd nicht seine gesamte Zeit in einer kleinen Stadtwohnung verbringen muss. Gehe doch stattdessen mit ihm zum Dog Dancing oder mache mit ihm Agility. Beides sind Hundesportarten, die sehr gut zum australischen Schäferhund passen. Zudem liebt es der Hund, zu arbeiten und gewissenhaft einer Aufgabe nachzugehen.

Was benötigt ein Australian Shepherd, um glücklich zu sein?
- viel Bewegung und Auslauf
- gute Sozialisierung
- Aufmerksamkeit von Herrchen und Frauchen
- eine Aufgabe, der er sich verschreiben kann
- geistig herausfordernde Beschäftigung
- konsequente, aber sensible Erziehung
Hinweis: Die Rasse ist sehr aktiv und energiegeladen. Von ihrem Besitzer müssen sie erst lernen, auch einmal zu entspannen. Denn besonders Welpen benötigen in den ersten Lebensjahren noch viel Ruhe.
Wie pflegst Du Tiere dieser Rasse?
Der Australian Shepherd ist in der Regel ein pflegeleichter tierischer Gefährte:
- Fell ein bis zweimal pro Woche bürsten
- Ohren, Augen und Pfoten regelmäßig auf Verletzungen und Verunreinigungen kontrollieren
- Zahnpflege mithilfe von Zahnbürste, Snacks und Kauspielzeug
Diese ausgeglichene, energiegeladene und pflegeleichte Hunderasse wird Dir mit Sicherheit viel Freude bereiten!



