HomeRatgeberAuch Dein Hund kann Heuschnupfen kriegen – so hilfst Du ihm

Auch Dein Hund kann Heuschnupfen kriegen – so hilfst Du ihm

Vielen Zweibeinern graut es davor, wenn die ersten Sträucher blühen. Dann beginnt die Zeit angeschwollener Lider, juckender Augen und laufender Nasen. Was viele nicht wissen: Auch Hunde kriegen Heuschnupfen.

Etwa jeder zehnte Hund hat Heuschnupfen und reagiert allergisch auf Pollenflug, schätzt Tina Hölscher, Tierärztin bei der Tierschutzorganisation „Aktion Tier“. Dabei gebe es eine große Bandbreite, was das Ausmaß der Symptomatik angehe. Der eine habe eine nur leicht gerötete Bindehaut, der andere zeige schlimmen Augen- und Nasenausfluss und leidet dabei unter starkem Juckreiz.

„Treten die Symptome moderat auf, bedarf es keiner Therapie“, so die Tierärztin. Tiere, die hingegen stark betroffen sind, bräuchten Hilfe. „Erleichterung bringt immer, die Menge des allergieauslösenden Stoffes zu reduzieren“, erklärt Hölscher.

Heuschnupfen? So hilfst Du Deinem Hund

Dann solltest Du die Augenpartie Deines Hundes mit einem sauberen, feuchten Waschlappen und klarem Wasser reinigen. Kamillentee oder ähnliches ist in diesem Zusammenhang nicht empfehlenswert, da dieser zwar eine desinfizierende Wirkung hat, aber die Schleimhäute zusätzlich reizt.

Heuschnupfen: Hund ist krank
Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Hunde mit langem Fell dürfen am ganzen Körper abgewaschen werden. Das spült die in den Haaren festhängenden Pollen heraus. Beim Bad oder Duschen im Freien solltest Du aber darauf achten, dass es nicht zu kalt ist. Wenn Du die Pollen nicht abwäschst, werden die Allergene im Fell mit in die Wohnung und das Körbchen getragen und Dein Hund leidet nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der vier Wände.

Spezielle Allergie-Shampoos helfen

Beim Waschgang kannst Du spezielle Tiershampoos für Allergiker verwenden. Das Scheren Deines Hundes kann die Maßnahmen unterstützen. In extrem heftigen Fällen von Heuschnupfen solltest Du allerdings mit deinem Hund zum Tierarzt. Denn manchmal hilft nur noch die Verabreichung von Augensalben, Tabletten oder Spritzen, um die Symptome auszumerzen oder zu lindern.

Wichtiger Hinweis
Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du unbedingt eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik aufsuchen.

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