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Anatoli – Eine geschickte Jägerin und Wasserratte

Über die Anatoli

Allgemeines

Größe: Mittelgroß bis Groß

Fell-Länge: Kurzhaarkatze

Farben: Alle Farben außer Chocolate, Cinnamon, Fawn, Lilac

Gewicht: 4,5 bis 6,0 Kilogramm (Katze); 6,0 bis 9,0 Kilogramm (Kater)

Haltungsempfehlung

Die Anatoli gilt als sehr wasserliebend und jagdfreudig, deshalb sollte sie bestenfalls als Freigänger gehalten werden. Aber auch für die Wohnung empfiehlt es sich, genügend Spielmöglichkeiten und Kratzbäume anzuschaffen. Da es der türkischen Katze schwerfällt, sich an ein neues Umfeld anzupassen, sollte sie nach Möglichkeit nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen werden.

Die Anatoli gehört zu den vergleichsweise jungen Katzenrassen: Sie wurde erst im Jahr 2000 anerkannt und habe sich im Laufe der Jahrhunderte auf ganz natürliche Weise zu einer eigenständigen Rasse entwickelt. Wie der Name bereits vermuten lässt, soll die Samtpfote ursprünglich aus Anatolien stammen. Von dort aus habe sie sich in der gesamten Türkei verbreitet und wurde später in die USA und nach Europa importiert. Auch in Deutschland wird die Katzenrasse immer beliebter, dennoch ist sie hierzulande noch relativ selten anzutreffen.

Der Körperbau der Anatoli wird häufig als sehr muskulös beschrieben. Ihr Fell ist sehr dicht und ihre Ohren laufen relativ spitz zusammen. Ein besonderes Charakteristikum der türkischen Katzenrasse ist ihr breiter Kopf, der bei Männchen in der Regel besonders stark ausgeprägt ist. Mindestens genauso auffällig sind die Augen der Anatoli: Diese haben häufig zwei verschiedene Farben.

Rassenspezifische Charakterzüge

Es ist wichtig, die Anatoli bereits frühzeitig an Menschen zu gewöhnen, da sie sich Zweibeinern gegenüber sonst sehr zurückhaltend und reserviert verhalten kann. Wächst die türkische Katze von Beginn an in der direkten Umgebung von Menschen auf, entwickelt sie sich in der Regel zu einem liebenswerten und anhänglichen Wesen.

Besonders charakteristisch für die Anatoli ist ihre Liebe zum Wasser. Sicherlich schätzen nicht alle Vertreter der Rasse das kühle Nass, allerdings wird häufig davon berichtet, dass sich die türkische Katze gerne ein Bad gönnt. Außerdem gilt sie als geschickter Jäger. Auch ihre Sprungkraft soll enorm sein.

Haltung und Pflege

Damit die Anatoli gut ausgelastet ist, sollten ihr bestenfalls Freilaufmöglichkeiten und ein Zugang zu Wasserstellen geboten werden. Aber auch in der Wohnung benötigt sie viel Abwechslung und Spielmöglichkeiten. Außerdem sollte für eine ausreichende Anzahl an Kratzbäumen gesorgt sein, sodass sich die Katze zu Hause austoben kann.

Grundsätzlich liegt der Katzenrasse viel an ihrem gewohnten Umfeld. Während es den jungen Tieren in der Regel noch leicht fällt, sich an neue Bezugspersonen zu gewöhnen, können sich ältere Anatoli nur schwerlich an neue Lebensumstände anpassen.

Das Fell der türkischen Katze ist pflegeleicht, sollte aber regelmäßig gebürstet werden.

1 Kommentar

  1. Meine AnaToli geht gern im Regen spazieren und jagen.Aber so richtig ins Wasser geht sie nicht.Sie ist manchmal pitschnaß,wenn sie wieder reinkommt.Sie riecht dann immer so gut.Leicht streng und nach Regen.Ihr Fell trocknet Ruck-Zuck.Im Sommer schläft sie gern auch mal draußen unter Büschen oder im Sand.Sie ist eine ausgezeichnete Jägerin und frißt ihre Beute (zum Glück) immer lieber selbst,als sie mir vor die Tür zu legen.Sie frißt Motten,Spinnen,Mücken,Schnaken,Mäuse,Ratten,Kaninchen,Tauben,Spatzen,Drosseln,Stare,aber keine Krähen und keine Ameisen,Igel und auch mal Dreck.Man kann mit ihr Spazieren gehen,nebeneinander im Gras in der Sonne liegen,oder gemeinsam das Revier überwachen.Wenn man draußen mit ihr spielt,ist sie immer total verrückt.Macht unglaubliche Sprünge,purzelbäume und rennt wie ein geölter Blitz die Bäume hoch,um sich dann oben stolz zu präsentieren.Ihr Poloch präsentiert sie auch ganz gern mal beim streicheln,indem sie ihren Hintern ganz hoch rausstrecktIch glaub sie freut sich,wenn ich ihr sage,dass es gaaanz toll aussieht.Zum kacken und pippi geht sie immer raus.Ich brauch keine Toilette,kein streu usw.Das ist echt super.Für alle Fälle steht aber immer ne große Kiste mit Sand und Laub bereit.Sie hat ein ausgeprägtes Revierverhalten.Kommt auch mal 2-3Tage nicht rein,wenn es Eindringlingalarm gibt.Sie schläft dann recht wenig und bekommt auch schon mal Haluzinationen und vergißt in welcher Etage sie wohnt.Wenn man viel Zeit mit ihr draußen verbringt,dann wird sie zu einem Freund der nicht von der Seite weicht.Sie kommt auch mal mit Einkaufen,aber wartet immer an ihrer Reviergrenze.
    Ich glaube,dass sind alles keine Besonderheiten und dass jede Katze zu solch einen tollen Freund wird,wenn man viel,viel Zeit mit ihnen verbringt.

    LG

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