HomeKatzenAmerican Bobtail – Die clevere Samtpfote

American Bobtail – Die clevere Samtpfote

Über die American Bobtail

Allgemeines

Größe: Mittelgroß bis Groß

Fell-Länge: Kurzhaarkatze bis Halblanghaarkatze

Farben: Alle Farben

Gewicht: 3,0 bis 7,0 Kilogramm

Haltungsempfehlung

Da die American Bobtail sehr aktiv ist, sollte sie bestenfalls als Freigänger gehalten werden. Ländliche Gebiete mit vielen Grünflächen und Klettermöglichkeiten sind dafür ideal. Darüber hinaus benötigt die Rassekatze auch in der Wohnung einen Kratzbaum und Spielmöglichkeiten.Unter anderem eignen sich hierfür gut Intelligenzspielzeuge, da die Samtpfote aus Amerika als clever und lernfreudig gilt. Damit sich die American Bobtail nicht einsam fühlt, sollte auch eine Mehrkatzenhaltung in Betracht gezogen werden.

Die American Bobtail ist eine vergleichsweise neue Katzenrasse, welche noch relativ unbekannt ist. Einem Gerücht zufolge soll sie aus einer Kreuzung zwischen Rotluchs und Hauskatze hervorgegangen sein. Heute gilt diese Vermutung aber als sehr unwahrscheinlich, da eine Verpaarung der beiden Arten zur Geburt von sterilen Hybriden führen würde.

Besonders charakteristisch für die American Bobtail ist ihr kurzer Schwanz. Deshalb ging man lange von einer direkten Verwandtschaft mit der ähnlich gebauten Japanese Bobtail aus. Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse wird diese Theorie heutzutage ebenfalls weitgehend abgelehnt, da das für den kurzen Schwanz verantwortliche Gen bei der Japanese Bobtail rezessiv und bei der American Bobtail dominant sein soll. Bis heute ist die Herkunft der Langhaarkatze also nicht vollständig geklärt, obgleich ihre Herkunft häufig auf eine spontane Mutation zurückgeführt wird.

Entdeckt wurde die erste American Bobtail in den 1960er Jahren und anschließend durch gezielte Zucht weiterentwickelt. Heute gibt es die Rassekatze sowohl mit langem als auch kurzem Haar.

Die American Bobtail wird als sehr athletische Katze mit kräftig gebautem Körper und breiter Brust beschrieben. Die Hinterbeine sollen länger als die Vorderbeine sein. Ihr Kopf ist verhältnismäßig breit und ihre Wangenknochen sind sehr ausgeprägt.

Rassenspezifische Charakterzüge

In ihrem Verhalten soll die American Bobtail gelegentlich Hunden ähneln. So folgt die intelligente und aktive Katze ihrem Besitzer hin und wieder auf Schritt und Tritt und apportiert, nach Angaben vieler Halter, gerne Gegenstände. Auch Wasser weiß die American Bobtail zu schätzen: Man hat schon so manchen Vertreter der Rasse munter und fröhlich im spritzigen Nass herumtollen sehen – Ausnahmen bestätigen die Regel.

In vielen Ratgebern wird die American Bobtail darüber hinaus als sehr sozial beschrieben. Im Normalfall soll sie gut mit Kindern auskommen und sich, nach einer Gewöhnungsphase, auch über die Gesellschaft von Artgenossen freuen. Wer berufstätig oder viel unterwegs ist, sollte sich also über eine Mehrkatzenhaltung Gedanken machen, damit sich die American Bobtail nicht einsam fühlt.

Schwieriger fällt ihr der Umgang mit Fremden. So berichten viele Halter, dass sie auf unbekannte Menschen zunächst misstrauisch reagiert und sich nur langsam an diese gewöhnt.

Haltung und Pflege

Da die American Bobtail als sehr aktiv beschrieben wird, ist eine Haltung als Freigänger wünschenswert. Ländliche Gebiete mit einem hohen Anteil an Grünflächen sind für die kletterbegeisterte Katze optimal. Aber auch im Haus oder der Wohnung sollten genügend Tobe- und Klettermöglichkeiten, beispielsweise ein Kratzbaum, vorhanden sein. Auch für Intelligenzspiele wie ein Fummelbrett oder für Klickertraining weiß sich die clevere Katze oft zu begeistern. Ein Fummelbrett kann zudem ganz einfach selbst gebastelt werden. Darüber hinaus soll sich die American Bobtail auch über Artgenossen freuen, obgleich sich die unterschiedlichen Katzen natürlich zunächst aneinander gewöhnen müssen.

Das Fell der American Bobtail Shorthair soll sehr pflegeleicht sein, sodass es reicht, sie einmal in der Woche zu bürsten. Bei der American Longhair hat das Fell zwar vergleichsweise mehr Unterwolle, im Normalfall genügt es aber, mehrfach in der Woche zu Bürste oder Kamm zu greifen.

Neueste Artikel

Warum Katzen ihren Bauch zeigen – und ob Du sie dort streicheln solltest

Auf den Rücken gefläzt, der flauschige Bauch entblößt, der Blick träge – so sehen richtig entspannte Katzen aus. Eigentlich eine...

Ähnliche Artikel