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American Akita

Eine majestätische Rasse mit Ursprung in Japan, die mit Charakter und Aussehen imponiert. Sie braucht vor allem eine starke Führung, weshalb Du ein erfahrener Hundehalter sein solltest, um Freude an dem loyalen und liebevollen Vierbeiner zu haben.

Eine majestätische Rasse mit Ursprung in Japan, die mit Charakter und Aussehen imponiert. Sie braucht vor allem eine starke Führung, weshalb Du ein erfahrener Hundehalter sein solltest, um Freude an dem loyalen und liebevollen Vierbeiner zu haben.

Steckbrief

  • Herkunft: Japan
  • Körperbau: groß und muskulös, markanter Kopf
  • Größe: groß, Rüden bis 70 cm; Hündinnen bis 65 cm
  • Gewicht: Rüden bis 55 kg; Hündinnen bis 40 kg
  • Fell und Farbe: gesamte Palette: Orange, Weiß, Braun, Schwarz, falb, Silber, gestromt, gescheckt
  • Charakter: stark und stolz (braucht eine starke Führung), freundlich und loyal, gegenüber Fremden reserviert
  • Pflege: 1- bis 2-mal pro Woche bürsten
  • Gesundheit: keine rassetypischen Krankheiten, eine gesunde Ernährung beugt Haut- und Haarproblemen vor
  • Lebenserwartung: 11 bis 15 Jahre

Über Herkunft und Geschichte des American Akitas

Der American Akita ist eine imposante Hunderasse, die sich aus ihrem japanischen Verwandten, dem Akita Inu, herausentwickelt hat. Den Namen erhält die Rasse von der japanischen Provinz Akita, wo sie einst entstand. Sie gehört zu den ältesten Hunderassen im asiatischen Raum und wird als Symbol für Glück und langes Leben angesehen.

Im 17. Jahrhundert wurden Akita Inus als Jagdhunde für Großwild und Bären eingesetzt. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde sie zum Kulturgut erklärt und nur unter strengen Auflagen exportiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen US-Soldaten die Hunde mit in die Staaten. Im Jahr 1956 wurde dort der American Kennel Club gegründet und somit entstand eine eigene Zuchtlinie – der Amerikaner unter den Akitas. Aufgrund eines anfänglichen Importverbots und den somit fehlenden Austausch der beiden Zuchtlinien entstand im Laufe der kommenden Jahrzehnte eine Hunderasse, die sich deutlich vom ursprünglichen Akita Inu unterschied. So beschloss der FCI im Jahr 2000, die Rasse in Akita Inu und American Akita zu teilen, weshalb es heute eine amerikanische und eine japanische Linie dieser Hundeart gibt.

Zum Wesen des American Akitas

Diese Hunderasse besitzt eine sehr starke Persönlichkeit. Der American Akita ist genauso unabhängig und stolz wie loyal und braucht in Sachen Erziehung eine konsequente und liebevolle Führung. American Akitas sind also keine Anfängerhunde und Erfahrung in der Hundehaltung ist empfehlenswert. American Akitas haben einen starken Charakter und können auch sehr territorial sein. Als Wachhunde sind sie also ideal. Sie sind eher reserviert gegenüber Fremden, bauen jedoch eine starke Bindung zu ihren Besitzern auf, wodurch sie sich im Kreise der Familienmitglieder umso wohler fühlen. Im Umgang mit Kindern sind sie unproblematisch. Wenn Du sie früh sozialisierst, kommen sie in der Regel auch gut mit anderen Haustieren wie z. B. Katzen zurecht. Nur der Umgang mit anderen Hunden kann schwierig sein. Amerikanische Akitas eignen sich eher weniger als Zweithunde.

Akitas sind verspielte und hochintelligente Tiere, die häufig geistig gefordert werden sollten, um eine mentale Gesundheit und Auslastung zu gewährleisten. Allerdings sind sie kein Fan von Hundesport oder einfachen Übungen. Außerdem haben sie eine große Ausdauer und freuen sich über viel Auslauf und Bewegung. Regelmäßige Ausflüge, Spaziergänge und Zeit im Freien sind also sehr willkommen. Die Haltung des American Akitas im Zwinger oder im Garten ist nicht empfehlenswert.

Trotz der Tatsache, dass die Rasse ursprünglich als Jagdhund galt und in Japan auch eine Zeit lang in Hundekämpfen eingesetzt wurde, zählt sie in Deutschland nicht als Listenhund bzw. Kampfhund. Im Wesen ist der American Akita zwar stark und dominant, gleichzeitig fehlt ihm jedoch jegliche Aggressivität und gilt eher als sensibel. Außerdem hat er eine starke Beißhemmung

Rassentypisches Aussehen

Ein ausgewachsener American Akita ist groß und kräftig. Rüden können bis zu 55 kg schwer werden, Weibchen bis zu 40 kg. Er hat einen massiven Knochenbau und eine starke Muskulatur, was ihm eine elegante und stolze Haltung verleiht. Das doppelte Fell von American Akitas ist eher langhaarig, besonders dicht und kommt in vielen verschiedenen Farben vor, z. B. Schwarz, Rot, Sesam, Brindle, Weiß oder gestromt. Neben der Statur sind auch andere Merkmale charakteristisch. Der dreieckige Kopf mit einer markanten Gesichtsmaske und dreieckigen abstehenden Ohren sowie eine stark behaarte, gewölbte Rute prägen das Erscheinungsbild.

Durch die verschiedenen Kreuzungen mit anderen Hunderassen unterscheiden sich der ursprüngliche Akita Inu vom American Akita in Gewicht, Größe und Felleigenschaften. Der japanische Akita ist etwas kleiner und leichter. Er hat zwar auch ein doppeltes Fell, was jedoch kürzer bzw. weniger üppig ist als beim eher langhaarigen American Akita. Farblich unterscheiden sich die beiden Zuchtlinien kaum.

Gesundheit und Pflege des American Akitas

American Akitas sind äußerst pflegeleichte Hunde. Das Fell ist selbstreinigend, weshalb 1-2-mal Bürsten pro Woche völlig ausreichend ist. Lediglich beim Fellwechsel im Herbst und Frühjahr solltest Du Deinen Akita öfter bürsten, um ihm dabei zu helfen, die Unterwolle loszuwerden und Hautirritationen vorzubeugen. Bis auf Haut- und Fellprobleme, sind Akitas im Grunde sehr robuste Tiere, die zu keinen konkreten genetischen Krankheiten neigen. Aufgrund der Größe kann es im Alter lediglich zu Gelenkproblemen kommen. Auch in puncto Ernährung sind die Vierbeiner pflegeleicht.

Auf was Du beim Kauf Deines American Akitas achten solltest

Um sicherzugehen, dass Du ein gesundes Tier kaufst, solltest Du Deinen American Akita von einem seriösen Züchter kaufen. Achte darauf, dass die Elterntiere gut gehalten werden und Dein Welpe bereits eine gesundheitliche Grundversorgung mitbringt. Seriöse Züchter können Dir außerdem den Stammbaum der Elterntiere zertifizieren.

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