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Affenpinscher

Eine Hunderasse mit deutschen Wurzeln. Affenpinscher sind lebhaft, verspielt und schlau – und zuweilen auch ein kleines bisschen stur. Sie sind unkompliziert, anhänglich und treue Begleiter – egal ob im Singlehaushalt oder im regen Familienleben. 

Steckbrief

  • Herkunft: Deutschland
  • Körperbau: kompakt, markantes Gesicht
  • Größe: klein: 25 bis 30 Zentimeter
  • Gewicht: 4 bis 6 Kilogramm
  • Fell und Farbe: dichtes, schwarzes Fell
  • Charakter: intelligent und verspielt, anhänglich, manchmal frech und stur
  • Pflege: regelmäßig bürsten, mindestens 2-mal im Jahr trimmen
  • Gesundheit: keine rassetypischen Krankheiten
  • Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre

Über Herkunft und Geschichte des Affenpinschers

Der Affenpinscher ist eine vom FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Sie gehört sogar zu den ältesten deutschen Hunderassen und war bereits im 17. Jahrhundert bekannt.  

Zu Anfangszeiten wurde die Rasse gezüchtet, um sie zur Bekämpfung von Ratten und anderen Nagetieren in Stall und Hof zu halten. Außerdem waren Affenpinscher beliebte Wachhunde.  

Affenpinscher waren anfänglich größere Hunde, wurden aber mit der Zeit auf eine kleinere, kompaktere Größe gezüchtet, weswegen sie später als beliebte Damenbegleiter in adligen Kreisen gehalten wurden. Heute sind Affenpinscher nicht nur treue Begleiter, sondern auch beliebte Ausstellungshunde.  

Zum Wesen des Affenpinschers

Als Haus- und Begleithunde bringen Affenpinscher viele gute Charakterzüge mit sich. Sie sind lebhaft, verspielt und zutraulich. Mit anderen Hunden und Kindern vertragen sie sich gut und sind daher als Familienhund bestens geeignet. Zudem sind sie unkompliziert und können sich gut äußeren Begebenheiten anpassen. 

Trotz der geringen Größe sind Affenpinscher mutig und haben sehr viel Selbstvertrauen. Sie sind nicht scheu, sondern eher gesellig. Auch sind sie sind schlau und lernen schnell und viel. Jedoch brauchen Affenpinscher eine konsequente Hand in der Erziehung, denn sie können genauso stur wie liebevoll sein. Sie besitzen eben auch Temperament und ihren eigenen Kopf, weshalb Du trotz der Tatsache, dass sie als Anfängerhunde geeignet sind, die Erziehung nicht außer Acht lassen solltest. 

In Sachen Haltung mögen Affenpinscher es abwechslungsreich: Spaziergänge, Spiele und auf der Wiese toben sind genauso wichtig wie Kuscheleinheiten. Ist das gegeben, sind Affenpinscher wenig anspruchsvoll und passen sich an. Solange Du in der Nähe bist und Zeit für ihn hast, kannst Du ihn sowohl im Haus mit Garten als auch in einer Stadtwohnung halten.  

Die Anhänglichkeit ist ein besonderer Charakterzug der kleinen Vierbeiner. Sie sind sehr loyal und bauen eine starke Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen auf, innerhalb der Familie ist es zuweilen auch eine andere Person.  

Rassetypisches Aussehen

Affenpinscher

Affenpinscher gehören zu der Familie der Pinscher und Schnauzer. Eine Familie, die aus kleinen bis mittelgroßen Hunderassen besteht. Das, was alle gemeinsam haben: eine charakteristische Bart- und Schnauzpartie. 

Zusammen mit den Zwergpinschern gehören Affenpinscher zu den kleinsten Rassen der Hundefamilie. Sie sind 25 bis 30 cm groß, haben einen robusten Körperbau und wiegen zwischen 4 und 6 kg. Sie haben ein dichtes, raues und leicht drahtiges Fell, das ursprünglich verschiedene Farben aufwies. So konnte es damals schwarz, grau, silbern oder auch braun sein. Heutzutage ist ein schwarzes Fell mit schwarzer Unterwolle das bevorzugte Erscheinungsbild. 

Das Gesicht des Affenpinschers ist wohl auch der Grund für seinen Namen, denn es ähnelt dem eines Affen. Klein und rund, mit runden Augen, flacher Nase, einem üppigen Backenbart und einem markanten Vorbiss. Allerdings dürfen die Zähne bei geschlossenem Fang nicht sichtbar sein. 

Die kleinen strubbeligen Vierbeiner werden Dich mit ihrem süßen Gesichtsausdruck einfach um den Finger wickeln! 

Gesundheit und Pflege des Affenpinschers

Das eher kurzhaarige Fell des Affenpinschers ist leicht strubbelig und drahtig, weshalb Du es regelmäßig bürsten solltest. So vermeidest Du Verfilzungen. Außerdem solltest Du es regelmäßig trimmen, um ein gepflegtes und sauberes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Vor allem im Gesicht ist es wichtig, dass Du das Haar pflegst und sauber hältst. In Sachen Ernährung sind die Affenpinscher ähnlich unkompliziert und vertragen sowohl Trocken- und Nassfutter, als auch selbst zubereitetes oder rohes Futter. Achte einfach darauf, dass Du die Ernährung ausgewogen gestaltest, um das Gewicht Deines kleinen Affenpinschers zu halten. 

Damit Dein Affenpinscher gesund bleibt, braucht er regelmäßige, moderate Bewegung. Außerdem ist eine geistige Stimulation wichtig. Die intelligenten und verspielten Vierbeiner wollen gefordert werden und freuen sich daher über kleine Ausflüge, tägliche Spaziergänge sowie Spieleinheiten und Übungen im Garten oder im Park.  

Generell sind Affenpinscher gesunde und sehr robuste Hunde, die wenig anfällig für Krankheiten sind. Da Affenpinscher nie zum Modehund wurden, konnte ihr ursprünglicher Zustand gut bewahrt werden – daher weisen sie heute kaum rassentypische Krankheiten auf. Dementsprechend ist auch ihre Lebenserwartung mit bis zu 15 Jahren hoch.  

Welpen und Zucht – wo kann ich einen Affenpinscher kaufen?

Da es Affenpinscher nicht zum Modehund geschafft haben, gibt es heutzutage kaum Züchter in Deutschland. Außerdem ist der Wurf relativ klein, weshalb es jährlich auch nur eine geringe Anzahl an Welpen zu kaufen gibt. Wenn Du Dich also für einen Affenpinscher-Welpen interessierst, kann es sein, dass Du Geduld mitbringen musst – sowohl für die Suche eines geeigneten Züchters als auch für die Geburt des Welpens.  

Nichtsdestotrotz gibt es Züchter für diese kleine Rarität auf vier Pfoten und wie immer beim Hundekauf empfehlen wir Dir, auf die Seriosität der Züchter zu achten. Ein Affenpinscher-Welpe kostet zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Einen guten Züchter erkennst Du daran, wie Welpen aufwachsen, ob sie gesundheitlich umsorgt werden und z. B. ob sie bei der Übergabe bereits geimpft wurden. Obendrein können seriöse Züchter den Stammbaum der Tiere belegen. 

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