Wir kennen alle die tollen Liebesgeschichten aus Hollywood-Filmen, in denen sich Menschen Hals über Kopf ineinander verlieben. Und das, obwohl sie sich überhaupt nicht kennen. Ziemlich unrealistisch, oder? Im realen Leben scheint da tatsächlich aber doch etwas dran zu sein, doch nicht in Bezug auf Menschen, sondern auf Hunde.
Kürzlich wurden 2.000 Hundebesitzer, die in einer Partnerschaft leben, befragt, was sie von Liebe auf den ersten Blick bei Hunden halten. Ganze 87 Prozent der Befragten, gaben an, daran zu glauben – eher noch als bei Menschen. Die Umfrage wurde von „The Honest Kitchen“ in Auftrag gegeben, einer US-amerikanischen Firma, die gesunde und qualitativ hochwertige Nahrung für Hunde und Katzen herstellt.

Tiefere Verbindungen zwischen Mensch und Hund entstehen mit der Zeit
Während 80 Prozent angegeben haben sofort eine besondere Verbindung zu ihrem Hund gefühlt zu haben, empfanden dasselbe nur 69 Prozent auch bei ihrem Partner. Trotz eines oft starken Gefühls zu Beginn, gab jede fünfte befragte Person an, dass es dennoch Zeit brauchte, eine tiefere Bindung zum Vierbeiner aufzubauen.
Dass Haustiere genauso wichtig sind wie Freunde und Familie, zeigte bereits diese Studie. Einige Befragten der neuen Umfrage von „The Honest Kitchen“ hatten kurzzeitig Zweifel an der Adoption ihres Hundes, weil eine sofortige Verbindung ausblieb. Die Umfrage ergab allerdings auch, dass die Beziehung zwischen Mensch und Tier stärker sei, eben weil sie sich über längere Zeit aufgebaut und somit verfestigt habe.
Zudem bemerkten einige, dass sie gerne vor der Anschaffung ihres Haustieres gewusst hätten, wie zeitintensiv, anstrengend und chaotisch die kommende Zeit werden würde und dass es vergleichbar mit dem Großziehen eines Kindes wäre. Dennoch würden 83 Prozent auf die Erfahrung mit ihrem Hund nicht verzichten wollen.

Viele Facetten von Liebe
Rund Dreiviertel der Befragten würden die Fütterung ihres Vierbeiners sehr liebevoll und sorgfältig begehen. Neben Kuscheleinheiten und sonstigen Liebesbekundungen kann also auch das Füttern des Hundes als eine Art Liebessprache gesehen werden. Liebe geht bekanntlich durch den Magen und wir wollen als Hundeeltern nur das beste für unsere Schützlinge.
Die Vierbeiner hingegen bringen ihre Liebe zum Menschen auf verschiedene Weise zum Ausdruck, unter anderem schauen sie ihrer Bezugsperson dann lange tief in die Augen. Dieser direkte Blickkontakt kann bei Hunden das Hormon Oxytocin freisetzen, das oft als Liebeshormon bezeichnet wird. Aber Vorsicht, starre fremde Hunde besser nicht direkt an, da die Vierbeiner das als Drohung werten könnten.
Aber auch allgemeiner Körperkontakt, Schwanzwedeln, Abschlabbern und Küsschen geben, Spielsachen bringen und das Schlafen in der Nähe drücken die Zuneigung von Hunden den Menschen gegenüber aus.



