HomeKatzen7 Tipps, mit denen Du zum besten Halter für Deine Katze wirst

7 Tipps, mit denen Du zum besten Halter für Deine Katze wirst

Bei Dir zieht eine Katze ein – vielleicht zum ersten Mal in Deinem Leben? DeineTierwelt verrät, was Dich zum besten Halter für Deine Katze macht.

Es gibt Dinge, die Katzen einfach lieben – und andere, die sie hassen. Da muss man als frischgebackenes Herrchen oder Frauchen natürlich viel lernen. Besonders, wenn Du vorher noch nie eine Katze gehalten hast.

Wie kannst Du zum besten Katzenhalter überhaupt werden? DeineTierwelt verrät die wichtigsten Basics:

Verwandle Deine Wohnung in ein Katzen-Paradies

Damit sich eine Katze in ihrem Zuhause wohl fühlt, braucht sie Zuhause genügend Abwechslung – vor allem, wenn Du sie tagsüber öfter mal allein lässt. Tierärztin Dr. Kelsey Nannig empfiehlt gegenüber „Refinery29“ etwa Spielzeug, Futterspender, Katzenbäume und Höhlen zum Verstecken.

Außerdem lieben Katzen erhöhte Kuschelecken, von denen aus sie ihre Umgebung gut im Blick haben. Das kann ein weiches Kissen auf dem Schrank oder auf der Fensterbank sein, oder auch ein spezielles Katzenbett.

Die Gesichter von Katzen wirken auf uns besonders süß und ästhetisch.
Foto: pexels.com/Cong H (Symbolfoto)

„Sorge außerdem dafür, dass es Zuhause keine giftigen Pflanzen gibt und dass Du keine giftigen Lebensmittel oder Medikamente rumliegen lässt“, so die Tierärztin.

Halte das Katzenklo sauber

Wenn es um ihr Katzenklo geht, können unsere Samtpfoten sehr pingelig sein. Ist es dreckig und stinkt? Dann werden viele von ihnen das Katzenklo meiden – und sich stattdessen ein anderes Plätzchen für ihr Geschäft suchen.

Umso wichtiger, dass Du das Katzenklo täglich reinigst. Dr. Kelsey Nannig empfiehlt ein Katzenklo für jede Katze im Haushalt plus ein zusätzliches. „Es sollte nicht versteckt im Keller stehen, sondern an einem gemeinschaftlichen Ort, wo Du das Verhalten Deiner Katze beobachten kannst.“

Sorge für ein sicheres Katzenleben

Du solltest Deine Katze unbedingt chippen und registrieren – besonders wenn sie ein Freigänger ist. So kann die Mieze, falls sie sich mal verirrt oder entläuft, einfacher zu Dir zurückgeführt werden. Wichtig ist dabei auch, Deine Kontaktangaben im Haustierregister immer aktuell zu halten. Ändere zum Beispiel Deine Adresse bei einem Umzug oder Deine Telefonnummer bei einem Wechsel.

„Sorge dafür, dass die Impfungen Deiner Katze immer auf dem aktuellen Stand sind, genauso wie die monatlichen Vorsorge gegen Flöhe, Würmer und Zecken“, mahnt Tierärztin Dr. Kelsey Nannig.

Katze streift um Beine.
Foto: unsplash.com/Chen (Symbolfoto)

Recht schnell solltest Du entscheiden, ob Deine Katze nur im Haus leben soll, oder ob sie eine Freigänger-Katze wird. Rein statistisch haben Freigänger eine kürzere Lebenserwartung – schließlich lauern draußen Gefahren wie Autos oder kampflustige Artgenossen. Viele Katzenhalter finden es aber artgerechter, wenn ihre Tiere draußen herumstreunen können.

Finde einen guten Tierarzt

Damit es Deiner Mieze gut geht und sie gesund bleibt, sind regelmäßige Besuche beim Tierarzt wichtig. Umso wichtiger, dass Du eine Ärztin oder einen Arzt findest, dem Du Deine Katze gerne anvertraust. Achte auch darauf, ob Du Dich in der Praxis wohl fühlst. Sind die Mitarbeitenden freundlich, das Warte- und die Behandlungszimmer sauber und ordentlich?

„Es ist sehr wichtig, einen Tierarzt zu finden, den Du magst und dem Du vertraust“, betont Dr. Kelsey Nannig. „Ein Tierarzt, der sich Zeit nimmt und Dich zuverlässig informiert.“

Zum Beispiel können die Experten bei der Entscheidung helfen, ob Du Deine Katze kastrieren lassen solltest oder nicht. Gemeinsam mit der Tierarztsuche kannst Du Dich auch über Krankenversicherung informieren und entscheiden, ob diese für Dich sinnvoll ist.

Füttere hochwertiges Katzenfutter

Katzen sind Karnivoren – sie benötigen deshalb hochwertiges Katzenfutter aus Fleisch, das sie mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Ideal ist Nassfutter, denn dadurch können sie gleichzeitig Wasser „fressen“.

Katze frisst Futter aus einem Napf.
Foto: unsplash.com/Felice Wölke (Symbolfoto)

Katzen tendieren nämlich dazu, zu wenig zu trinken. Damit die Samtpfoten nicht dehydrieren, kannst Du mehrere Trinkschalen zuhause verteilen. Achte aber darauf, immer frisches Wasser aufzufüllen – abgestandenes rühren die meisten Miezen nicht an. Auch ein Trinkbrunnen kann hilfreich sein, weil manche Katzen am liebsten fließendes Wasser trinken.

Spiel mit Deiner Katze

Katzen brauchen Beschäftigung und Abwechslung – die gemeinsame Spielzeit macht ihnen deshalb meistens viel Spaß. Gleichzeitig kannst Du dadurch Eure Bindung verstärken und lernen, die Körpersprache Deiner Katze zu verstehen. Zum Beispiel, indem Du darauf achtest, wann Deine Mieze müde wird – und ihr dann auch eine Pause gönnst.

Eine Frau spielt mit ihrer Katze.
Foto: unsplash.com/Chen (Symbolfoto)

Sprich ihre Sprache

Katzen kommunizieren mit uns hauptsächlich über ihre Körpersprache. Um ihr Deine Zuneigung zu zeigen, solltest Du sie aber nicht einfach plötzlich auf den Arm nehmen und fest drücken. Stattdessen lieber mal anblinzeln. Denn als gute Katzeneltern sollten wir lernen, mit ihnen so zu kommunizieren, dass sie es verstehen – nicht wie wir es von menschlicher Kommunikation gewöhnt sind.

Dann wirst Du auch schnell bemerken, wann es Deiner Katze gut geht. Und ob sie Dich genauso mag wie Du sie.

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