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5 Vorurteile über Hunde aus dem Tierheim – und warum sie falsch sind

Viele entscheiden sich für Hunde aus dem Tierheim. Doch noch immer gibt es Menschen, die davor zurückschrecken. Sie kennen verschiedene Vorurteile, aufgrund derer Hunde aus dem Tierheim angeblich nicht zu ihnen passen. Deine Tierwelt widerlegt die gängigsten Mythen.

1. Hunde landen im Tierheim, weil sie Schwierigkeiten machen

„Hunde kommen nicht nur ins Tierheim, weil sie selber Probleme machen, sondern aus ganz unterschiedlichen, vielfältigen Gründen“, weiß Hundetrainerin Sandra Kristof. Als Beispiele nennt sie den Tod des Besitzers, Umzug, Scheidung oder einen Jobwechsel, wodurch die Halter plötzlich weniger Zeit haben.

Natürlich kann es trotzdem sein, dass Hunde auch wegen unerwünschten Verhaltens ins gegeben Tierheim werden. Etwa weil sie Dinge kaputt machen, ungezogen sind, andere Tiere beißen oder nach Menschen schnappen.

Oft liegt das Problem aber am anderen Ende der Leine. Denn wie der Hund sozialisiert wird, hat einen großen Einfluss auf sein Verhalten. Wenn Menschen mit den Tieren überfordert sind und nicht wissen, wie man sie erzieht, zeigt der Hund das später.

2. Im Tierheim sind nur Mischlinge

Wer gezielt einen Rassehund sucht, könnte meinen, im Tierheim nicht fündig zu werden – dabei landen natürlich nicht nur Mischlinge im Tierheim. Auch bei DeineTierwelt findest Du in der Kategorie Rassehunde aus dem Tierheim Dutzende Inserate. Wer ernsthaft einen Hund sucht, sollte aber ohnehin zuerst schauen, ob der Charakter des Hundes zu einem passt. Die Rasse ist dann nebensächlich.

3. Tierheim-Hunde sind krank

Auch dieses Vorurteil entlarvt Jennifer Brooks von einem Tierheim in New York ganz klar als „falsch“. Die Mehrheit der abgegebenen Hunde sei kerngesund – und selbst wenn kranke Hunde ins Tierheim kämen, seien die Krankheiten meist leicht und gut zu behandeln, wie etwa Räude, Erkältung oder Untergewicht.

Meist pflegen die Mitarbeiter die abgegebenen Tiere komplett gesund, bevor sie in ein neues Zuhause kommen. Außerdem informieren seriöse Tierheime immer über eventuelle langwierige Erkrankungen. So legst Du Dir keinen Wolf im Schafspelz zu.

4. Hunde, die misshandelt wurden, sind keine guten Haustiere

Eins ist sicher: Viele Hunde aus dem Tierheim brauchen besonders viel Geduld, Liebe und Verständnis. Aber nur weil einige von ihnen schon schlimme Erfahrungen gemacht haben, sind sie keine verlorenen Fälle. Mit der richtigen Hingabe und einigen Tricks können selbst aus verschreckten Vierbeinern treue Haustiere werden.

5. Einen alten Hund kann man nicht mehr trainieren

Viele wünschen sich einen Welpen, um ihn nach den eigenen Vorstellungen zu erziehen. Einen älteren Hund aus dem Tierheim aufzunehmen scheint dagegen manchmal, als würde man sich ein Ü-Ei zulegen: Man weiß nicht, was man bekommt. Dabei ist meist genau das Gegenteil der Fall. Denn: Ausgewachsene Hunde sind schon trainiert und ersparen Dir angekaute Möbel oder morgendliche Pipi-Pfützen im Flur.

 

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