HomeRatgeber5 Fakten über schwarze Katzen – abseits vom Aberglauben

5 Fakten über schwarze Katzen – abseits vom Aberglauben

Sie gelten als Unglücksboten – dabei sind schwarze Katzen etwas ganz Besonderes. Warum? Zum Beispiel weil sie ihren eigenen Feiertag haben oder „rosten“ können. Deine Tierwelt verrät fünf spannende Fakten über die dunklen Miezen.

Zum heutigen „Black-Cat-Day“ verrät Deine Tierwelt fünf spannende Fakten über die dunklen Miezen:

1. Schwarze Katzen kommen bei 22 Rassen vor

„Die eine“ schwarze Katze gibt es nicht. Die „Cat Fanciers‘ Associaton“, eine Katzenzuchtorganisation in den USA, erkennt 22 verschiedene Katzenrassen an, in denen komplett schwarzes Fell vorkommt. Dazu gehören etwa die Norwegische Waldkatze oder Japanese Bobtail.

Am charakteristischsten ist aber wohl die Bombay-Katze mit ihrem kurzen, tiefschwarzen Fell und den kupferfarbenen Augen. Sie wurde in den 1950ern gezüchtet, um Panthern möglichst ähnlich zu sehen.

Schwarze Bombay-Katze.
Foto: unsplash.com/Alexander Raissis (Symbolfoto)

2. Schwarze Katzen sind weniger anfällig für Krankheiten

Auch spannend: Forscher vom National Institute of Health haben herausgefunden, dass die genetische Mutation, die die schwarze Fellfarbe verursacht, auch vor einigen Krankheiten schützen könnte. Denn: Die Mutationen betreffen dieselben Gene, die bei Menschen mit HIV-Resistenz zusammen hängen.

3. Das schwarze Fell kann rosten

Damit die Fellfarbe von Katzen einfarbig ist, muss das sogenannte Tabby-Gen von einem anderen maskiert sein. Das gilt auch für schwarze Katzen. Wenn sie lange in der Sonne liegen, kann das Fell bei einigen Katzen rostbraun schimmern, weil die Sonnenstrahlen die Pigmente im Fell so aufspalten können, dass die darunter liegenden Tabby-Streifen zum Vorschein kommen.

Bei manchen Katzen schimmert das schwarze Fell rostbraun.
Foto: pexels.com/Lisa Fotios (Symbolfoto)

4. Amor auf vier Pfoten

Eben keine Unglücksbringer: Vielerorts gelten schwarze Katzen als wahre Glücksmagneten – zumindest in der Liebe. In Japan heißt es etwa, dass Single-Frauen mit schwarzen Katzen mehr Verehrer anziehen. Und in den britischen Midlands gelten schwarze Katzen als tolles Hochzeitsgeschenk, weil sie der Braut Glück bringen sollen.

Allerdings: Gegen Hunde schneiden Katzen generell schlechter ab. Auf Fotos in Onlinedating-Profilen kommen Hunde bei den Usern nämlich besser an als Miezen.

5. Schwarze Katzen lassen sich feiern

Bei all den Besonderheiten ist es eigentlich kein Wunder, dass die schwarzen Vierbeiner in den USA und in England ihren eigenen Feiertag haben. In den USA gilt der 17. August als „Black Cat Appreciation Day“, in Großbritannien fällt der „Tag der schwarzen Katze“ („National Black Cat Day“) auf den 27. Oktober.

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