HomeRatgeber5 Entscheidungen, die Dir Deine Katze wirklich übel nimmt

5 Entscheidungen, die Dir Deine Katze wirklich übel nimmt

Wer eine Katze hat, trifft täglich viele Entscheidungen – angefangen beim Futter bis hin zum Kratzbaum. Doch manche, die wir sinnvoll finden, stoßen bei unseren Miezen auf Unverständnis. Deine Tierwelt verrät, bei welchen Dingen Katzen sehr wählerisch sein können.

Kennst Du das auch? Manchmal scheint Dir Deine Katze aus unerfindlichen Gründen etwas richtig übel zu nehmen. Und das ist eigentlich auch nicht verwunderlich – schließlich können Katzen ziemlich wählerisch sein: Schon scheinbar belanglose Entscheidungen kann Dir Deine Katze übel nehmen. Egal, ob es ums Katzenfutter, das Katzenklo oder den Kratzbaum geht.

Doch keine Angst: Mit diesen Fehlentscheidungen bist Du nicht allein. Deshalb erklärt DeineTierwelt, bei welchen Entscheidungen für ihre Katze die meisten Halter falsch liegen – und was stattdessen zu tun ist.

Das falsche Katzenfutter

Die meisten Katzenhalter wissen: In Sachen Futter können die Miezen wirklich wählerisch sein. Umso schwerer fallen die Entscheidungen für die passenden Leckerbissen für die Katze. Selbst, wenn Du nur das teuerste Futter kaufst: Für Deine Samtpfote ist das noch längst kein Qualitätsmerkmal.

Katze frisst aus einem Napf. Bei der Katzenfütterung kann man viel falsch machen.
Foto: unsplash.com/Abeer Zaki (Symbolfoto)

Deshalb hat es meistens keinen Sinn, die Katze zu etwas zu zwingen, das sie nicht fressen will. Stattdessen: weiter suchen. Und mal beim Tierarzt abklären lassen, ob hinter der Futterverweigerung auch wirklich keine Krankheit steckt.

Du hast Deine Katze zu lange oder an der falschen Stelle gestreichelt

Gerade noch lässt sich Deine Katze genüsslich von Dir kraulen – und schon schlägt sie mit ihrer Pfote nach Dir. Klar, das scheint ziemlich ruppiges Verhalten zu sein. Im Grunde kommuniziert Deine Katze dadurch aber nur, was ihr gerade nicht gefällt. Experten wissen nämlich längst, das Interaktion und Nähe am besten von der Katze ausgehen müssen, damit sie sich damit wirklich wohl fühlt.

Außerdem gibt es bei vielen Katzen bestimmte Stellen, an denen sie sich ungern streicheln lassen. Zum Beispiel am Bauch. Achte deshalb immer genau auf die Körpersprache Deiner Katze, bevor Du sie einfach streichelst. Und behalte ihre Reaktionen auch beim Schmusen immer gut im Blick.

Darf man Katzen am Bauch streicheln?
Foto: pexels.com/Nida (Symbolfoto)

Ohne Katze auf Toilette gehen

Es klingt wie eine einfache Entscheidung: Wenn Du auf die Toilette gehst, willst Du Deine Ruhe haben. Also bleibt Miezi vor der Tür. Deine Katze kann das allerdings schnell mit lautem Miauen quittieren – oder mit entrüstetem Kratzen an der geschlossenen Tür. Denn viele Katzen folgen ihren Herrchen und Frauchen gerne überall hin. Ja: Sogar aufs Klo.

Der Grund: Womöglich ist Deine Katze einfach neugierig und will ganz genau wissen, was Du machst. Vielleicht liegt sie auch gerne im Waschbecken oder spielt mit dem laufenden Wasserhahn. Es kann aber auch sein, dass Deine Katze Verlustängste hat und sich deshalb nicht von Dir trennen will. Im Zweifel sprich mit Deinem Tierarzt, um mögliche gesundheitliche Ursachen auszuschließen.

Falsche Entscheidungen rund ums Katzenklo

„Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh“, sang schon Helge Schneider. Allerdings ist das längst nicht immer der Fall. In ihrer Hygiene sind Katzen nämlich oft besonders pingelig. Bedeutet: Schon kleine Entscheidungen können für Deine Katze kriegsentscheidend sein.

Katze im Katzenklo
Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn

Ist das Katzenklo stets sauber? Steht es an einem ruhigen Ort? Hast Du genug Katzenklos für die Katzen verteilt? All das kann ausschlaggebend darüber sein, wie gerne Deine Mieze ihr stilles Örtchen aufsucht. Tipp: Generell empfehlen Experten immer ein Katzenklo mehr aufzustellen, als Katzen im Haushalt leben.

Du hast Deine Katze nicht an die Transportbox gewöhnt

Nimmt Deine Samtpfote sofort Reißaus, wenn Du mit ihrer Transportbox um die Ecke kommst? Das liegt vermutlich gar nicht an der Box. Sondern eher daran, dass Deine Mieze damit den Besuch beim Tierarzt verbindet. Trotzdem kannst Du einiges dafür tun, dass Deine Katze die Box akzeptiert.

Sorge einfach dafür, dass Deine Katze die Box mit mehr positiven Eindrücken verbindet. Du kannst zum Beispiel ihre Lieblingsdecke hineinlegen. Lass die Transportbox eine Weile in der Wohnung stehen. So kann Deine Katze den unheimlichen Gegenstand in Ruhe erkunden und beäugen. Auch Spielzeug und Katzenminze können dafür sorgen, dass sie sich der Transportbox langsam nähert. Setzt sich Deine Katze hinein, kannst Du sie loben und ihr weitere Leckerli geben.

Deine Katze hasst den neuen Kratzbaum

Der alte Kratzbaum sieht ziemlich zerrupft aus und hat generell die beste Zeit schon hinter sich? Viele Katzenhalter zögern nicht lange, sie kaufen ihrer Mieze natürlich einen neuen, viel schöneren Kratzbaum. Dankbarkeit von der Katze kommt dagegen nicht immer – vielleicht macht sie sogar erst einen großen Bogen darum.

Katzenzubehör: weiße Katze kratzt an Kratzbaum
Foto: pixabay.com/Daga_Roszkowska

Der Grund dafür liegt in der Regel darin, dass Katzen Gewohnheitstiere sind. Sie müssen sich erstmal an den neuen Kratzbaum gewöhnen. Du wirst sehen, dass sie schon bald darauf herumtollen wird. Mit dem alten wäre sie aber bestimmt auch noch eine Weile glücklich gewesen – solange davon noch kein Verletzungsrisiko ausging.

Generell gilt: Falsche Entscheidungen gehören zum Leben nunmal dazu, auch im Zusammenleben mit Deiner Katze. Das wichtigste ist aber, daraus zu lernen und zu beobachten, mit welchen Entscheidungen sich Deine Katze wohler fühlt. Denn letztendlich willst Du bestimmt nur eins: das Beste für Deine Katze.

Neueste Artikel

Tödlicher Süßstoff: So gefährlich ist Xylit für Deinen Hund

Seine Labrador-Hündin Cavalli fraß etwas im Gebüsch – danach ging es ihr hundeelend. „Zuerst merkte ich nichts. Am nächsten...

Ähnliche Artikel