Du tätschelst Deinem Hund auf den Kopf herum und freust Dich, dass er dann immer die Augen schließt? Du willst Deinem Hund bestimmt gar nichts Böses, aber: Das ist gemein! Dein Hund hasst das wahrscheinlich sogar. Er schließt durch Reflex die Augen, um sich zu schützen – nicht etwa, weil er es geniest. Missverständnisse wie dieses gibt es viele, wenn Mensch und Hund zusammenleben.
Und das ist nur eine der typischen Verhaltensweisen von uns Zweibeinern, die bei unseren Hunden weniger toll ankommen. Meist lassen sie diese zwar stumm über sich ergehen oder versuchen mit Körpersprache, kleine Signale des Unwillens zu senden. Nur leider übersehen wir das oft. Was Hunde so alles nicht mögen:
1. Dem Hund in Nase oder Ohren pusten
Viele Hundehalter finden es mitunter witzig, ihrem Hund ins Gesicht zu pusten, weil er dann ein ulkiges Gesicht macht. Doch für den Vierbeiner ist das alles andere als lustig. Er fühlt sich unwohl, kann mit diesem seltsamen Verhalten gar nichts anfangen und wird irgendwann anfangen auszuweichen, wenn sein Mensch ihm zu nahe kommt.
2. Den Hund anstarren
Das ist für Hunde eine Drohgeste, die er als Dominanz und Einschüchterung empfindet. Besser ist es, ein wenig an ihm vorbei zu blicken.
3. Den Hund umarmen
Dabei fühlt sich der Hund in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Gähnt er, leckt sich über die Lippen oder legt die Ohren an – sind das Anzeichen von Stress.
4. Unklare Verhältnisse
Der Hund als Rudeltier schätzt klare Regeln und versteht keine Ausnahmen. Darf er sonst nie aufs Sofa oder ins Bett, aber wenn Frauchen oder Herrchen krank ist, dann doch? Versucht er es am nächsten Tag dann wieder und darf nicht, verwirrt ihn das.
5. Immer die gleiche Gassi-Runde gehen
Das langweilt den Vierbeiner, noch dazu, wenn er nicht stehen bleiben darf, um herumzuschnüffeln. Besser: neue Wege erkunden und kleine Gehorsamkeits- und Geschicklichkeitsspiele einbauen.



