HomeRatgeber5 Dinge, die für Menschen verrückt sind – und für Katzen normal

5 Dinge, die für Menschen verrückt sind – und für Katzen normal

Gibt Dir das Verhalten Deiner Katze manchmal Rätsel auf? Zugegeben, bei einigen Aktionen könnte man die Miezen wirklich für verrückt halten. Dass sie das aber nicht sind, zeigen die Erklärungen für das tierische Verhalten.

Katzenflüsterer müsste man sein! Denn es gibt tatsächlich Menschen, die die Mimik von Katzen besonders gut deuten können. Egal, ob Du Dich selbst zu dieser Kategorie zählst oder nicht: Einige Dinge, die Katzen machen, geben trotzdem manchmal Rätsel auf.

Was hinter dem typischen Katzenverhalten steckt, warum sie zum Beispiel gerne Kopfnüsse verteilen oder ihr Hinterteil in Dein Gesicht recken, das erfährst Du hier. Und nein, in den meisten Fällen sind die Katzen nicht verrückt – sondern verhalten sich komplett natürlich.

Liebevolle Kopfnuss

Wenn Dich Deine Katze mit ihrem Kopf anstößt, ist das in erster Linie ein gutes Zeichen. Dadurch tauscht sie nämlich ihren Geruch mit Deinem aus und zeigt dadurch: Wir gehören zusammen. Statt Drohgebärde ist die Kopfnuss bei Katzen also ein Zeichen der Liebe. Gleichzeitig kann es sein, dass Deine Katze sich dadurch ein paar Streicheleinheiten abholten möchte. Wenn sie ihren Kopf an Dir reibt, will sie dort vermutlich gekrault werden.

Katze reibt ihren Kopf am Bein eines Menschen.
Foto: unsplash.com/Ramiz Dedaković (Symbolfoto)

Katzen kneten

Katzen müssen keinen Brotteig kneten und bleiben auch vorm Lockdown-Trend Sauerteig verschont. Trotzdem sieht es manchmal so aus, als würden sie mit ihren kleinen Pfoten einen Teig ordentlich bearbeiten – oder in dem Fall unsere Oberschenkel oder Bäuche. Wenn die Miezen so ihre Pfoten auf und ab bewegen, dabei vielleicht sogar schnurren, zeigen sie uns: Sie sind rundum zufrieden!

Du solltest das Kneten als Kompliment nehmen, und nicht als Zeichen dafür, dass Deine Katze verrückt ist. Dadurch stärkt das Fellknauel nämlich seine Bindung zu Dir und zeigt, wie wohl sie sich fühlt.

Sie präsentieren ihren Hintern

Es gibt vermutlich sehr wenig Situationen, in denen Menschen Dir ihr Hinterteil entgegen recken. Bei Katzen kommt das dagegen häufiger vor. Und das ist – ähnlich wie die Kopfnuss – ein Zeichen ihrer Zuneigung.

Wenn Dir Deine Katze ihr Hinterteil ins Gesicht streckt, will sie Dir einfach einen Zugang zu ihren Geruchsdrüsen geben. Ähnlich wie Hunde schnuppern sich Katzen nämlich gegenseitig am Hinterteil, um Informationen übereinander zu erhalten. Dass Menschen mit dieser Gepflogenheit nichts anfangen können, wissen die Miezen natürlich nicht…

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Katzen machen an zu engen Orten ein Nickerchen

Wenn sie sich besonders sicher fühlen wollen, ziehen sich Katzen gerne an Orte zurück, für die sie eigentlich einen Tick zu groß sind. Bestes Beispiel: Pappkartons. Aber auch Schubladen, Badeschränke oder Regalbretter im Kleiderschrank sind bei Katzen beliebte Rückzugsorte.

Aus menschlicher Sicht betrachtet, wirken viele dieser Plätze ungemütlicher als das flauschige Katzenbett. Doch Katzen fühlen sich gerade an engen Orten wohl, an denen sie sich zu allen Seiten geschützt fühlen. Das ist vermutlich ein Relikt ihrer wilden Vorfahren, die sich zum Schlafen immer versteckt haben, um sich vor ihren Feinden in Sicherheit zu bringen.

Sie bringen tote Tiere als Geschenk mit

Viele Katzenhalter – besonders wenn sie Freigänger-Katzen besitzen – kennen das: Plötzlich liegt eine tote Maus oder ein toter Vogel vor der Tür. Kein schöner Anblick! Und dann muss das tote Tier auch noch entsorgt werden…

Eine Katze frisst eine Maus.
Foto: pixabay.de/Adina Voicu (Symbolfoto)

Die Katze scheint dagegen sogar stolz auf ihre Beute zu sein. Sie versteht im Zweifel nicht, warum Du sie dafür bestrafst. Denn für Deine Katze ist die tote Maus ein Geschenk, mit dem sie sich bei Dir für alles, was Du für sie tust, bedanke willst. Deshalb solltest Du sie nicht für das „Geschenk“ rügen – aber auch nicht loben, sonst findest Du in Zukunft noch mehr tote Tiere im und vor dem Haus…

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