HomeRatgeber5 Dinge, die für Menschen verrückt sind – und für Hunde normal

5 Dinge, die für Menschen verrückt sind – und für Hunde normal

Mal verhalten sie sich aus unserer Sicht mysteriös, mal ein bisschen ekelig: Vieles, was Hunde am Tag so machen, sieht für uns Menschen ziemlich verrückt aus. Dabei gibt es für das meiste eine einfache Erklärung. Deine Tierwelt klärt auf.

Vielleicht geht Dir das auch so: Manchmal beobachtest Du Deinen Hund und fragst Dich nur ungläubig – was zur Hölle macht er da?! Auch wenn sich Dein Hund wahrscheinlich keine komplizierten Gedanken zu seinem Handeln macht: Viele vermeintlich verrückte Hundeticks sind logisch zu erklären. Zum Beispiel diese fünf:

Erbrochenes fressen

Erst würgen sie ihren Mageninhalt hoch – um ihn danach sofort wieder zu verspeisen. Dass Hunde ihr Erbrochenes auffuttern, kommt durchaus mal vor. Das könnte vor allem daran liegen, dass das Erbrochene für die Vierbeiner einfach wie Futter riecht. Oder aber daran, dass sie ihr Missgeschick fix beseitigen wollen.

So oder so musst Du nicht sofort in Alarmbereitschaft gehen, wenn Dein Hund sein Erbrochenes frisst. Wenn möglich solltest Du das allerdings verhindern. Denn es ist wahrscheinlich, dass die Nahrung, die die Übelkeit erst ausgelöst hat, dadurch direkt wieder im Hundemagen landet.

Sich im Kreis drehen, bevor sie einen Haufen machen

Manchmal hocken sich Hunde einfach ins Gras, um ihr Geschäft zu erledigen – und manchmal drehen sie sich davor noch einmal um die eigene Achse. Für die möglichen Gründe gibt es verschiedene Erklärungen. Eine davon: Möglicherweise richtet sich Dein Hund entlang der Nord-Süd-Achse aus. Mehrere Studien legen nämlich nahe, dass Hunde das Magnetfeld der Erde wahrnehmen können und besonders gerne entlang dieser Achse ihr Geschäft erledigen.

Übrigens drehen sich viele Hunde auch im Kreis, bevor sie sich hinlegen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Vierbeiner dadurch eine gemütliche Liegefläche „platt trampeln“ wollen.

An Hinterteilen und im Schritt schnuppern

Wenn sich zwei Hunde begegnen, schnüffeln sie sich zur Begrüßung oft als erstes gegenseitig am Hinterteil. Klar, aus menschlicher Sicht erscheint das befremdlich, weil wir so ein Verhalten bei Menschen als extrem übergriffig wahrnehmen würden. Für Hunde ist das Schnüffeln aber total natürlich.

Hund schnüffelt
Foto: pexels.com/Alexasfotos (Symbolfoto)

Der Geruchssinn ist bei den Vierbeinern am stärksten ausgeprägt und sie erlangen durch den Geruch von Tieren – und auch Menschen – viele hilfreiche Informationen. Bei Hunden sondern die sogenannten Analdrüsen Öl und Schweiß aus, deren Geruch für jedes Tier einzigartig ist – so können sich Hunde wiedererkennen.

Auch beim Menschen finden sich im Intimbereich besonders viele Geruchsdrüsen. Deshalb halten einige Hunde ihre Schnauze zielstrebig in Richtung Schritt, wenn sie mehr über uns erfahren wollen.

Dir ist es unangenehm, wenn Dein Hund Deine Besucher oder Dich am Schritt beschnüffelt? Dann kannst Du ihm dieses Verhalten abtrainieren.

Wenn Hunde „Schlittenfahren“, spielen sie nicht verrückt

Wenn Hunde mit dem Hinterteil über den Boden rutschen, sieht das vielleicht lustig aus, die Ursache dahinter ist allerdings oft ernst: Durch das sogenannte Schlittenfahren versuchen Hunde nämlich, einen Reiz im Analbereich zu stillen. Das kann ein Juckreiz sein, aber auch Schmerzen oder Kotreste.

Weil Schlittenfahren häufig ein Symptom von Erkrankungen oder Wurmbefall ist, solltest Du Deinen Hund unbedingt vom Tierarzt untersuchen lassen. Erkrankungen im Analbereich sind sehr unangenehm – deshalb solltest Du Deinen Vierbeiner so schnell wie möglich davon erlösen.

Ein Kissen besteigen

Manchmal besteigen Hunde leblose Gegenstände wie Kissen und tun so, als würden sie diese rammeln. Doch nicht immer geht der Hund damit seinem Sexualtrieb nach, etwa weil er gerade in der Pubertät ist. Manche Vierbeiner haben einfach gelernt, dass sie damit die Aufmerksamkeit ihrer Herrchen und Frauchen erregen.

Denn vielen Hundebesitzern ist dieses Verhalten peinlich und sie ermahnen ihre Hunde. Wenn Dein Bello aber merkt, dass Du ihn dann beachtest, wird er auch in Zukunft Kissen oder andere Dinge besteigen, um Deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

 

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