1. Alpakas sind fast ein Jahr lang schwanger
Um festzustellen, ob ein Weibchen trächtig ist, kann man den sogenannten „Abspucktest“ ausprobieren: Dazu stellt man einen Hengst und eine Stute zusammen in ein Gehege. Versucht das weibliche Alpaka dann den Hengst durch spucken und sogar treten abzuwehren, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit trächtig. Übrigens: Eine Stute trägt ihr Jungtier durchschnittlich 358 Tage, bevor es geboren wird.
2. Alpakas haben sensible Beine
Die Wuschelköpfe mögen es gar nicht, wenn sie an den Beinen oder am Kopf getätschelt oder gestreichelt werden. An den Beinen wollen die flauschigen Tiere nicht gern angefasst werden, weil die vom Menschen lieb gemeinte Geste als eine Kampfhandlung gesehen wird. Hengste beißen sich nämlich bei Machtkämpfen gegenseitig in die Beine, um den Gegner zu Fall zu bringen. Deshalb: Lieber am Hals streicheln.

3. Es gibt Alpakas mit zwei verschiedenen Frisuren
Von den flauschigen Wuschelköpfen gibt es zwei verschiedene Arten: Das Huacaya-Alpaka ist zu fast 90 Prozent vertreten und hat eine sehr dichte, kräuselige Wolle, wobei das Suri-Alpaka weniger häufig vorkommt und sich eher mit langer, gelockter Wolle sowie einem Scheitel auf dem Rücken zeigt. Übrigens: Die Alpaka-Wolle nennt man in Fachkreisen auch Vlies.
4. Alpakas riechen nach frischem Popcorn
In der Wolle von Alpakas ist kaum Fett und deshalb ist die Wolle auch nicht sehr beliebt bei Bakterien. Das sorgt auch gleichzeitig dafür, dass die flauschigen Tiere nicht unangenehm riechen. Manche behaupten sogar, dass Alpakas leicht nach frischem Popcorn duften.
5. Alpakas müssen manchmal zum Zahnarzt
Im Oberkiefer haben Alpakas keine Zähne, sondern eine Kauplatte. Die unteren Schneidezähne nutzen sich manchmal beim Kauen oder durch Fehlstellungen nicht richtig ab, weshalb der Tierarzt manchmal die Zähne kürzen muss.




Danke für den tollen Artikel! Seitdem meine Kinder einen Alpaka beim Weihnachtsmarkt gesehen habe, wollen sie alles über diese Tiere wissen. Dann kann ich ihnen was Neues erzählen.