HomeRatgeber3 Gründe, warum Dein Hund nicht durch hohes Gras laufen sollte

3 Gründe, warum Dein Hund nicht durch hohes Gras laufen sollte

Es ist so weit: Die Getreidefelder stehen in voller Pracht und bieten den perfekten Abenteuer-Spielplatz für Hunde. Richtig? Falsch! Denn mindestens drei Gründe sprechen ganz klar dagegen, Deinen Hund im Getreide herumrennen zu lassen. Deine Tierwelt erklärt Dir, warum.

Manche Hundehalter lieben den Anblick ihres Hundes, der fröhlich durch ein Getreidefeld rennt. Doch der schöne Anblick zieht ein Risiko nach sich, das vielen nicht bewusst ist. Wir nennen Dir drei Gründe, weshalb Du Deinen Hund unbedingt von Getreide und hohem, alten Gras fernhalten solltest.

1. Das Getreide gehört nicht Dir

Der erste Grund, warum Hunde in den Feldern nichts zu suchen haben, liegt auf der Hand: Das Getreide und Gras auf den Feldern gehört schließlich den Bauern – und die Landwirte leben von der Ernte. Wenn Deine Fellnase durchs Feld pest, brechen Halme ab und werden unbrauchbar.

Hund im Getreide.
Foto: pixabay.com/Vember

2. Im Feld leben Wildtiere

Zahlreiche Wildtiere, darunter Rehe und Hasen, nutzen die Getreidefelder als Unterschlupf – sie ziehen dort ihren Nachwuchs auf, verstecken sich vor Fressfeinden. Wenn der Hund nun mit hohem Tempo durch das Feld rennt, verschreckt er die Babys und stört die Aufzucht der empfindlichen Tiere.

Ricke im Feld.
Foto: unsplash.com/ Benoit Gauzere (Symbolfoto)

3. Verletzungsgefahr für den Hund

Spätestens der dritte Grund sollte Dir deutlich machen, weshalb Du Deinen Hund in Getreidefeldern nicht herumlaufen lassen solltest: Auf Getreide- und Grasfeldern besteht eine ernstzunehmende Verletzungsgefahr für die Vierbeiner – und die können sogar lebensgefährlich sein.

Der Grund dafür sind die sogenannten Grannen, die langen, harten Härchen mit Widerhaken, die von den Samenkörnern abstehen.

Mäuse-Gerste
Foto: Wikimedia/Marek Kluszczyński

Beim schnellen Laufen können sich die Grannen schnell mal in die Haut bohren und in den Pfoten stecken bleiben. Wird die Verletzung nicht bemerkt, können die Grannen im Hundekörper wandern und für üble Entzündungen sorgen. Eine Granne im Ohr oder im Tränenkanal ist zudem äußerst schmerzhaft für den Vierbeiner.

 

5 Kommentare

  1. Hunde haben generell nichts in einem Feld zu suchen, auch nicht wenn die Frucht noch nicht so hoch steht. Es ist ein großes Ärgernis für die Landwirtschaft, das Feld ist im Prinzip ein Privatgrundstück und kein öffentlicher Grund. Der Hund kann sich darüber hinaus mit Dünger vergiften, irgendwann sind die Nieren durch und man kann ihn einschläfern lassen. Ein Feld ist auch keine Wiese, da werden Lebensmittel produziert. Außerdem muss man als Hundehalter klar wissen, die Hundehasser macht man sich manchmal selbst.

  2. Ich habe einen Zwergdackel und der hatte so etwas im Ohr man nennt es auch Schliafhansel ( ich weiß nicht ob es richtig geschrieben ist). Wir leben auf dem Land, jetzt heißt es bis die Ente vorbei ist an der Leine. Ohrentzündung Tierarzt hat es Gottseidank entfernen können.

  3. Fast 2 Std. hat meine Tierärztin eine Grabner gesucht (Vollnarkose). Mein Hund geht grundsätzlich nicht ins Feld. Graben sind auch auf Gehwegen – überall.
    LG ingutapaula 🦁🐕🐕

  4. Bei meinem Hund (Bardino Mix),steckte eine Granne in der Nase.Er fing plötzlich heftig an zu Niesen,hörte gar nicht mehr auf.Als ich Blut gesehen hab, bin ich mit ihm in die Tierklinik gefahren.Sowas passiert natürlich immer am Wochenende wenn die Tierärzte zu sind.Das Teil musste unter Narkose entfernt werden.Mein Hund ist nicht durch ein Getreidefeld gelaufen,die Teile stehen bei uns am Wegesrand.

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