1. Versorge Deine Katze mit gutem Futter und frischem Wasser
Es scheint total offensichtlich zu sein: Nur eine satte, gesunde Katze, ist eine glückliche Katze. Eine ausgewogene Ernährung und genug Wasser sind dafür unabdingbar. Achte darauf, dass Du Deine Katze mit allen Nährstoffen versorgst und ihr immer frisches Wasser zur Verfügung stellst.
2. Kümmere Dich um ihre Gesundheit und Hygiene
In dieselbe Richtung geht auch die gesundheitliche Versorgung Deiner Katze. Wichtig sind zum Beispiel Tierarztbesuche, um Deine Katze impfen oder beim Verdacht auf Krankheiten oder Verletzungen untersuchen zu lassen. Außerdem sind Katzen sehr reinlich – das siehst Du schon daran, wie oft sie ihr Fell lecken. Auch Du solltest deshalb dazu beitragen, dass Deine Katze sich in sauberer Umgebung wohl fühlt. Absolutes Minimum: das Katzenklo sauber halten.

3. Respektiere die Persönlichkeit Deiner Katze
Katzen sind unterschiedlich, genau wie wir Menschen. Einige suchen gerne Gesellschaft und lieben es zu schmusen. Andere sind lieber für sich und brauche Ruhe. Egal in welche Richtung Deine Katze geht: Versuch, sie zu akzeptieren und ihr kein Verhalten aufzuzwingen, das ihr nicht entspricht. Je mehr Du Deine Katze zu etwas zwingst, desto weniger wird sie Deine Nähe suchen. Denn dann verbindet sie Deinen Anblick automatisch mit negativen Gefühlen.
4. Schenke Deiner Katze Sicherheit und Routinen
Katzen sind Gewohnheitstiere. Für sie ist es am besten, wenn Kratzbaum, Katzenklo und andere Einrichtung immer am selben Platz stehen. „Manche Katzen haben extreme Probleme damit, wenn etwas Neues in die Wohnung kommt. So kann die Tasche eines Besuchers einen Stressfaktor darstellen und deswegen angepinkelt werden“, erklärt Diplom-Biologin und Katzenverhaltensberaterin Birgit Rödder gegenüber „web.de“.
Genauso wichtig sind geregelte Tagesabläufe. So kann Deine Katze sich darauf einstellen, wann sie alleine ist und wann Du zuhause bist und wann es Futter gibt.
5. Lerne, Deine Katze zu verstehen
Wer die Körpersprache und Mimik seiner Mieze entziffern kann, geht besser auf ihre Bedürfnisse ein und sorgt für eine harmonische Beziehung zu ihr. So lernst Du automatisch, was Deine Katze gerade stört oder was sie braucht. Deine glückliche Katze wird es Dir mit ihrer Zuneigung danken!
6. Spiele mit Deiner Katze
Katzen sind verspielt und viele besitzen noch immer einen ausgeprägten Jagdtrieb. Deshalb ist es wichtig, Deine Katze zu beschäftigen. Durch Spiele sorgst Du dafür, dass Deiner Katze nicht langweilig wird – so kommt sie auch gar nicht erst auf böse Gedanken und verwechselt Dein Sofa mit ihrem Kratzbaum. Mehr zu den wilden fünf Minuten Deiner Samtpfote haben wir hier aufgeschrieben.

Auch Katzen verspüren ein Erfolgserlebnis, wenn sie Herausforderungen meistern. Birgit Rödder empfiehlt deshalb Denk- und Intelligenzspielzeuge. Wichtig: Um die Katze nicht zu überfordern, solltest Du die Schwierigkeit langsam steigern. Und genau wie Du braucht Deine Katze zwischendurch Pausen.
7. Schenke ihr Liebe und Aufmerksamkeit
Selbst die unabhängigste Katze freut sich über Deinen Zuwendung und Zeit. Nur so kannst Du letztendlich eine Bindung zu Deiner Samtpfote aufbauen. Deine Katze sollte sich nicht vernachlässigt fühlen – besonders, wenn sie zu Dir kommt und Deine Aufmerksamkeit direkt einfordert. Katzen sind sensibel und haben ein gutes Gedächtnis. Deshalb verzeihen sie unangemessenes Verhalten nicht so leicht.
8. Begegne Deiner Katze auf Augenhöhe
Katzen fühlen sich schnell bedroht. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sie bei zu stürmischer Annäherung die Flucht ergreifen. Wir als Menschen tendieren dazu, das schnell als Zeichen der Abneigung zu deuten. Dabei hast Du der Mieze wahrscheinlich nur einen Schrecken eingejagt.
Besser, Du näherst Dich der Katze auf Augenhöhe. Vermeide es aber, ihr dabei ununterbrochen in die Augen zu schauen, sondern blinzle Zwischendurch. Halte der Katze zur Begrüßung eine Hand hin, die sie beschnuppern kann. Reibt sie ihren Kopf daran, kannst Du langsam mehr Kontakt suchen und sie behutsam streicheln.

9. Vermeide laute Geräusche
„Da Katzen ein sehr sensibles Gehör haben, sollte man nur im gedämpften Ton mit ihnen sprechen und Musik nur in angenehmer Zimmerlautstärke laufen lassen“, rät Birgit Rödder. Wenn mehrere Räume zur Verfügung stehen, sollte die Katze immer eine Möglichkeit haben, sich zwischendurch zurückzuziehen. Eine ausgeglichene Katze ist eine glückliche Katze.
10. Füttere Deine Katze nicht vom Tisch
Gewöhne Deiner Samtpfote gar nicht erst an, dass sie bei Tisch gefüttert wird. Sonst bettelt Deine Katze schon bald bei jeder Malzeit. Die meisten Katzenhalter wollen dieses Verhalten natürlich eigentlich nicht. Wenn sie die Katze dann aber für etwas bestrafen, was sie in der Vergangenheit selbst initiiert haben, wirkt das auf die Katze unzuverlässig. Und Du erinnerst Dich an Punkt 4: Katzen lieben Routinen.



