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Diese 10 Hunderassen verlieren (fast) keine Haare

Viele Hundebesitzer kennen das Problem: Kaum ist die Wohnung gesaugt, liegen schon wieder neue Haare auf dem Boden. Besonders während des Fellwechsels scheint das Entfernen von Hundehaaren eine endlose Aufgabe zu sein. Doch nicht alle Hunde haaren gleich stark. Einige Hunderassen verlieren deutlich weniger Haare als andere.

Du liebst Hunde, möchtest aber nicht überall Haare liegen haben oder leidest an einer Hundehaarallergie und suchst nach einer Lösung, um trotzdem einen vierbeinigen Freund an Deiner Seite zu haben? Dann bist Du nicht allein!

Viele Hundeliebhaber entscheiden sich bewusst für Rassen, die kaum oder gar nicht haaren – und ja, solche gibt es tatsächlich.

Kleine Hunderassen, die wenig haaren:

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier hat ein glattes, langes Fell, das frei von Unterwolle ist. Da er keinen Fellwechsel durchläuft, verliert der Yorkshire Terrier kaum Haare. Dennoch erfordert sein Haarkleid eine konsequente Pflege: Regelmäßiges Scheren, Bürsten und Kämmen sind notwendig.

Yorkshire Terrier.
Foto: unsplash.com/Madeline (Symbolfoto)

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West Highland White Terrier

Der West Highland White Terrier, auch „Westi“ genannt, besitzt ein festes, weißes Deckhaar mit einer weichen Unterwolle. Dieser kleine Wirbelwind bringt bis zu zehn Kilogramm auf die Waage und haart so gut wie gar nicht. Damit sein Fell gepflegt bleibt, sind tägliches Bürsten und regelmäßige Besuche beim Hundefriseur ein Muss.

West Highland White Terrier.
Foto: unsplash.com/Zoe Ra (Symbolfoto)

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Havaneser

Der Havaneser zeichnet sich besonders durch seinen liebenswerten Charakter aus. Das dichte, leicht gewellte Haarkleid bleibt ganzjährig erhalten, darum haart er kaum. Dennoch erfordert sein üppiges Fell eine sorgfältige Pflege, um Verfilzungen zu verhindern und die Struktur des Haares zu erhalten.

Ein Hund der Rasse Havaneser am Strand.
Foto: pixabay.com/Havineri (Symbolfoto)

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Malteser

Der Malteser ist besonders für sein lebhaftes Temperament bekannt. Obwohl die Rasse ein langes Fell hat, besitzt er keine Unterwolle, was den Haarverlust auf ein Minimum reduziert. Allerdings sind seine seidigen Haare pflegeintensiv und müssen täglich gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden und das Fell geschmeidig zu halten.

Ein Hund der Rasse Malteser auf der Straße.
Foto: pixabay.com/Pezibear (Symbolfoto)

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Mittelgroße Hunderassen, die wenig haaren:

Pudel

Der Pudel besitzt ein lockiges Fell, das zwar kaum Haare verliert, aber sehr pflegeintensiv ist. Im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen verlieren alle Pudelarten allgemein sehr wenig Haare. Da diese Rasse nicht vom saisonbedingten Fellwechsel betroffen ist, gilt sie als besonders allergikerfreundlich.

Nahaufnahme eines schwarzen Pudels auf einer grünen Wiese.
Foto: unsplash.com/Janosch Diggelmann (Symbolfoto)

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Portugiesischer, italienischer und spanischer Wasserhund

Auch die Wasserhunde zählen zu den Hunderassen, die kaum Haare verlieren. Die lockige Fellstruktur sorgt dafür, dass ausgefallene Haare nicht einfach abgeworfen, sondern im Fell gehalten werden. Daher erfordert sein Fell eine gute Pflege, denn ohne regelmäßiges Bürsten kann dieses schnell verfilzen.

Schwarzer Portugiesischer Wasserhund.
Foto: pexels.com/Ela Haney (Symbolfoto)

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Basenji

Der Basenji zeichnet sich durch seine Reinlichkeit aus und zählt zu den älteste Hunderasse der Welt. Er verliert kaum Fell und besitzt nur einen sehr schwachen Eigengeruch. Dem aus Afrika stammenden Basenji wird vor allem ein katzenähnlicher Charakter zugeschrieben, zudem bellt er nicht.

Großer Basenji mit aufgestellten Ohren.
Foto: unsplash.com/Edvinas Bruzas (Symbolfoto)

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Große Rassen, die wenig haaren:

Labradoodle

Wenn eine große Hunderasse wenig haart, dann diese. Der Labradoodle vereint die Vorzüge eines Pudels und eines Labradors. Er haart so gut wie gar nicht und besitzt ein ausgeglichenes und freundliches Wesen. Diese Hybridhunderasse ohne Unterwolle wurde speziell als Allergikerhund gezüchtet, erklärt etwa „PetMD“. Der Labradoodle hat den Ruf eines optimalen Anfängerhundes, nicht zuletzt, weil er als besonders lernfreudig und intelligent gilt.

Labradoodle-Welpe.
Foto: pixabay.com/Josh Borup (Symbolfoto)

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Schnauzer und Riesenschnauzer

Der Riesenschnauzer ist als aktiver und robuster Hund mit einem sehr pflegeleichtem Fell bekannt. Er besitzt ein festes, dichtes Haar mit weicher Unterwolle. Aufgrund der geschlossenen Haardecke verliert er relativ wenig Fell. Regelmäßiges Trimmen ist beim Schnauzer dennoch unerlässlich.

Riesenschnauzer auf einer Bergwiese.
Foto: pixabay.com/bru-nO (Symbolfoto)

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Weimaraner

Charakterstark, selbstständig und intelligent: Das glatte, silbergraue Fell des Weimaraners liegt dicht am Körper und besitzt kaum Unterwolle. Dadurch haart er weniger als viele andere Hunderassen, besonders außerhalb des Fellwechsels. Regelmäßiges Bürsten hält das Fell gesund und reduziert den Haarverlust zusätzlich.

Weimaraner mit Geschirr.
Foto: unsplash.com/ Mirzat (Symbolfoto)

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Warum verlieren Hunde Haare?

Der Fellwechsel gehört zum natürlichen Zyklus eines Hundes. Genau wie beim Menschen die Haare, erneuert sich auch das Fell von Hunden regelmäßig. Die meisten Rassen wechseln ihr Fell zweimal im Jahr – im Frühling und Herbst – um sich an die Temperaturveränderungen anzupassen. In dieser Phase verlieren sie besonders viele Haare.

Ein übermäßiger Haarverlust kann jedoch auch gesundheitliche Ursachen haben. Wenn kahle Stellen im Fell sichtbar werden oder der Haarausfall plötzlich sehr stark ist, solltest Du mit Deiner Fellnase einen Tierarzt aufsuchen.

Haaren Hunde mit kurzem Fell weniger?

Hunde mit kurzem Fell haaren weniger, klingt logisch, oder? Das stimmt allerdings nicht. Kurzes Fell bedeutet nicht automatisch weniger haaren – sie sind nur kleiner und fallen oft weniger auf. Beagle, Dalmatiner oder Schäferhunde sind der beste Beweis: Ihr Fell ist zwar kurz, aber sie verlieren jede Menge Haare.

Sind diese Hunderassen für Allergiker geeignet?

Auch wenn hypoallergene Hunderassen speziell dazu gezüchtet werden, weniger Allergene im Fell zu haben, gibt es keinen Hund, der zu 100 Prozent keine Allerige auslöst. Selbst bei Hunderassen, die kaum oder nicht haaren, sind Allergene in Haut, Speichel oder Urin vorhanden.

Ein wichtiger Tipp für Menschen, die allergisch auf Hunde reagieren können: das Zuhause möglichst sauber halten. Sie sollten regelmäßig den Boden saugen und wischen und die Bettwäsche waschen, um Hautschuppen ihrer Vierbeiner zu beseitigen.

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