Schwarzer Terrier
Der Schwarze Terrier entstand durch die Verpaarungen von Rottweiler, Airedale Terrier und Riesenschnauzer. Sein Ursprungsland ist Russland, wo er in den 1940er Jahren für Militär und Zoll gezüchtet wurde. Die 1981 anerkannte Rasse ist aufgrund ihrer Herkunft auch unter dem Namen "Schwarzer Russischer Terrier" bekannt. Geschätzt wird sie vor allem für ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Verteidigungsbereitschaft. Dabei sollte der Schwarze Terrier allerdings niemals aggressiv oder angriffslustig sein. Da er die Nähe seines Menschen braucht, ist er auch nur bedingt als Diensthund geeignet. Als Familienhund braucht der Schwarze Terrier eine liebevolle Erziehung und klare Führung. Der Vierbeiner verhält sich Fremden gegenüber anfänglich oft misstrauisch und taut erst auf, wenn er Personen länger kennt. Für Ersthundehalter ist der Schwarze Terrier eher ungeeignet, da sein Charakter und seine Erziehung nicht ganz einfach sein können. Er kann in der Wohnung gehalten werden, braucht in diesem Fall aber ausreichend Auslaufmöglichkeiten in der Umgebung.
FCI-Gruppe 2:
Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde und andere Rasse
Sektion 4:
Tchiorny Terrier
Größe:
66 bis 72 Zentimeter (Rüden), 64 bis 70 Zentimeter (Hündinnen)
Farben:
schwarz mit grauen Haaren oder einfarbig schwarz
Haltungsempfehlung:
Der Schwarze Terrier ist ein anpassungsfähiger und geduldiger Hund, der mit liebevoller Konsequenz erzogen werden sollte. Obwohl er lernwillig ist, kann seine Erziehung den Halter vor Herausforderungen stellen. Für Ersthundehalter ist er daher eher ungeeignet. Es ist möglich den Schwarzen Terrier in der Wohnung zu halten, wenn er durch regelmäßige Bewegung entsprechend ausgelastet wird. Zu seiner Bezugsperson hat er in der Regel eine sehr enge Bindung.
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